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Forschungsstelle
BFE
Projektnummer
SI/501442
Projekttitel
Feststoffvergärung

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Schlussbericht
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Englisch)
digestion, separation, solid fraction, feasibilty, implementation
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Vorgeschlagen wird ein neuartiges, rasch umsetzbares Konzept, basierend auf einer Separierung von Rindergülle und der Vergärung der Feststoffe, mit dem Ziel, das Potential an erneuerbarer Energie aus Rindergülle besser zu nutzen. In einer ersten Phase soll die Machbarkeit des Kon-zepts geklärt werden. Bei positiven Ergebnissen wird in einer zweiten Phase die Umsetzung in die Praxis vorangetrieben.
Kurzbeschreibung
(Englisch)
Goal of the proposed concept is the more efficient use of renewable energy based on a separation of cattle manure and digestion of the solid fraction. This concept can be realised in a short time. In the first project phase, the feasibility of the concept will be analysed. If the results are positive, the second project phase will be to push on the implementation into practice.
Schlussbericht
(Deutsch)

Separierte Feststoffe aus Rindergülle weisen über die Vergärung rund viermal mehr nutzbare Energie pro Tonne auf als Rohgülle. Aus diesem Grund könnten separierte Feststoffe dazu beitragen, den Anteil der Hofdünger an erneuerbarer Energie zu erhöhen.

In der vorliegenden Studie wurde die Machbarkeit der Feststoffvergärung in der Nordostschweiz bezüg-lich Wirtschaftlichkeit, Energiebilanz und Akzeptanz, untersucht. Die Idee besteht darin, den Aufwand zur Bereitstellung der Feststoffe über den Ertrag aus der Vergärung decken zu können. Die Akzeptanz der meisten Akteure ist vorhanden. Gewerblich-industrielle Anlagenbetreiber sind unter den aktuellen Rahmenbedingungen auf Annahmegebühren angewiesen und daher kaum interessiert. Landwirtschaft-liche Biogasanlagenbetreiber sind aufgrund der höheren Einspeisetarife eher bereit an einer Umsetzung mitzuwirken. Konkrete Interessenten sind vorhanden. Auf bestehenden Anlagen kann die Mitvergärung von Feststoffen kostendeckend durchgeführt werden. Bei Neuanlagen sind Massnahmen zur Leistungs-steigerung notwendig. Aus technischer und organisatorischer Sicht ist die Umsetzung problemlos. Der Energieaufwand beträgt rund ein Drittel der Nutzenergie der Feststoffe. Die Machbarkeit ist auf lokaler (bis 6 km), regionaler (bis 15 km) sowie überregionaler (über 15 km Transportdistanz) Ebene gegeben.

Zugehörige Dokumente
Schlussbericht
(Englisch)

Compared with untreated cattle slurry the separated solid fraction of slurry contains 4 times more usable energy per metric ton. Therefore, separated solids could help to increase the amount of renewable energy gained of farmyard manure. By means of the feasibility study economic and energetic aspects as well as the acceptance of involved players were evaluated. The intention is to cover costs and energy required by the yield of the digestion. Most of the players accept the idea. Industrial biogas plant oper-ators are less interested because they need to charge fees for the acceptance of raw materials. Agri-cultural plant operators are more interested in separated solids because they get a higher feed-in-tariff. Some farmers are willing to take part. The co-digestion of solids is feasible on already running plants and brings in a return. New plants require additional improvements for the increase in efficiency. Tech-nically as well as organizationally it is possible to implement the concept. Only about one third of the gained energy is required to provide solids for the digestion. The study concludes that the feasibility is given on all levels of implementation such as locally up to 6 km, regionally up to 15 km and transregion-ally exceeding 15 km.