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Unité de recherche
ARE
Numéro de projet
15004AFG
Titre du projet
Projekt Infrastrukturkosten unterschiedlicher Siedlungstypen

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
Mots-clé
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Description succincte
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Objectifs du projet
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Résumé des résultats (Abstract)
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Mise en oeuvre et application
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CatégorieTexte
Mots-clé
(Allemand)

Projekt Infrastrukturkosten unterschiedlicher Siedlungstypen

Ecoplan Bern

Description succincte
(Allemand)

Im Kontext der Diskussion um die Zersiedelung und deren negative Folgen wird oft mit den Kosten argumentiert. Einige Studien kommen zum Schluss, dass nicht-kompakte Siedlungsformen höhere Infrastrukturkosten verursachen als kompakte. Allerdings kann für gewisse Infrastrukturtypen auch das Gegenteil zutreffen: zunehmende Bevölkerungsdichte kann sich für Gemeinden kostensteigernd auswirken. Angesichts der raumplanerischen Aufgabe, Siedlungen nach innen zu entwickeln, und der in der Regel damit einhergehenden Verdichtung, sind die Fragen, wo genau welche Kostenunterschiede festzustellen sind, und wie gross diese Unterschiede sind, aktueller denn je.

Zusätzlich zur Frage der Höhe der Kosten ist von Interesse, wie verursachergerecht die Kosten der Infrastrukturen angelastet werden. Dabei interessiert insbesondere, ob die siedlungstypenbedingten Mehr- respektive Minderkosten auf die Endkonsumenten durchschlagen.

Objectifs du projet
(Allemand)
Das Ziel der Arbeiten ist die Erstellung eines Berichts mit differenzierten Aussagen zu den Infrastrukturkosten von unterschiedlich dichten resp. unterschiedlich dispersen Siedlungen. Es sollen die relevanten kostentreibenden resp. -senkenden Faktoren identifiziert und die Kostenfolgen unterschiedlicher Siedlungstypen im Bereich der Infrastrukturen quantifiziert werden. Ebenso soll die Frage der verursachergerechten KostenanlastunQ beurteilt werden. Die Studie soll konkrete Hinweise auf eine - aus Sicht der Infrastrukturkosten - effiziente Siedlungsentwicklung geben.
Résumé des résultats (Abstract)
(Allemand)
Die Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung zum Thema Siedlungsentwicklung und Infrastrukturkosten weisen auf eine kostensteigernde Wirkung von peripher gelegenen und wenig verdichteten Siedlungen hin. Die detaillierten Berechnungen zeigen, dass eine auf Verdichtung beruhende Siedlungsentwicklung zu deutlich tieferen Infrastrukturkosten pro Kopf führt, als eine Neuerschliessung mit einer flächenmässigen Ausdehnung der Gebiete.
Die Studie Ecoplan (2000) zeigte, dass mit einer verdichteten Bauweise und kompakten Siedlungsformen pro Kopf Infrastrukturkosten eingespart werden können. Die vorliegende Studie prüft die Gültigkeit dieser Resultate. Die aktualisierten Zahlen zeigen erneut, dass die möglichen Einsparungen mit einer verdichteten Siedlungserweiterung bedeutend sind: Eine verdichtete Siedlungsentwicklung nach innen kann in den Infrastrukturbereichen Abwasserentsorgung, Wasserversorgung, Verkehr und Stromversorgung bis zu dreimal tieferen Kosten pro Einwohner führen, als eine Neuerschliessung, bei der die Siedlungserweiterung durch eine flächenmässige Ausdehnung der Gebiete erfolgt. Da die Nutzniessenden der Infrastruktur nicht in allen Fällen für die vollständige Finanzierung aufkommen, belasten diese höheren Kosten nicht nur die privaten Haushalte, sondern auch die Allgemeinheit. Schliesslich zeigt die vorliegende Untersuchung, dass die Gebühren- und Abgabensysteme zur Finanzierung der Infrastrukturanlagen noch zu wenig verursacherorientiert ausgestaltet sind. Es werden nicht nur jene, welche die höheren Infrastrukturkosten verursachen, zur Kasse gebeten. Vielmehr bestehen Quersubventionierungen: Die Einwohnerinnen und Einwohner von kompakten und damit aus Sicht der Infrastruktur kostengünstigen Siedlungen tragen die Kosten der Zersiedelung mit.Die Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung zum Thema Siedlungsentwicklung und Infrastrukturkosten weisen auf eine kostensteigernde Wirkung von peripher gelegenen und wenig verdichteten Siedlungen hin. Die detaillierten Berechnungen zeigen, dass eine auf Verdichtung beruhende Siedlungsentwicklung zu deutlich tieferen Infrastrukturkosten pro Kopf führt, als eine Neuerschliessung mit einer flächenmässigen Ausdehnung der Gebiete. Die Studie Ecoplan (2000) zeigte, dass mit einer verdichteten Bauweise und kompakten Siedlungsformen pro Kopf Infrastrukturkosten eingespart werden können. Die vorliegende Studie prüft die Gültigkeit dieser Resultate. Die aktualisierten Zahlen zeigen erneut, dass die möglichen Einsparungen mit einer verdichteten Siedlungserweiterung bedeutend sind: Eine verdichtete Siedlungsentwicklung nach innen kann in den Infrastrukturbereichen Abwasserentsorgung, Wasserversorgung, Verkehr und Stromversorgung bis zu dreimal tieferen Kosten pro Einwohner führen, als eine Neuerschliessung, bei der die Siedlungserweiterung durch eine flächenmässige Ausdehnung der Gebiete erfolgt. Da die Nutzniessenden der Infrastruktur nicht in allen Fällen für die vollständige Finanzierung aufkommen, belasten diese höheren Kosten nicht nur die privaten Haushalte, sondern auch die Allgemeinheit.
Schliesslich zeigt die vorliegende Untersuchung, dass die Gebühren- und Abgabensysteme zur Finanzierung der Infrastrukturanlagen noch zu wenig verursacherorientiert ausgestaltet sind. Es werden nicht nur jene, welche die höheren Infrastrukturkosten verursachen, zur Kasse gebeten. Vielmehr bestehen Quersubventionierungen: Die Einwohnerinnen und Einwohner von kompakten und damit aus Sicht der Infrastruktur kostengünstigen Siedlungen tragen die Kosten der Zersiedelung mit.
Mise en oeuvre et application
(Allemand)
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