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Forschungsstelle
BAFU
Projektnummer
8T20/16.0025.KP
Projekttitel
Baumbiomasse im Nichtwaldareal

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Umsetzung und Anwendungen
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Baumbiomasse, Kohlenstoffvorräte, CO2, Treibhausgasinventar, LULUCF, Landschaft, Nichtwaldareal, Landschaft
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Die Schweiz hat sich mit der Unterzeichnung der Klimarahmenkonvention verpflichtet, die Freisetzung und Bindung von CO2 (Quellen und Senken) im Bereich Landnutzung, Landnutzungsänderungen und Waldbewirtschaftung (Sektor LULUCF - Land Use, Land Use Change and Forestry) zu erheben und jährlich im Treibhausgasinventar auszuweisen. Ausserhalb des Erhebungsgebietes des Schweizerischen Landesforstinventars (d.h. im Nichtwaldareal) liegen für die Baumvegetation weiterhin unzureichende Daten vor. Dieses Forschungsprojekt schliesst an eine erste Teilstudie „Baumbiomasse in der Landschaft" (09.0117.KP) an und integriert neuere Forschungsresultate, die zwischenzeitlich an der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) und an der Berner Fachhochschule, Hochschule für Agrar-, Forst und Lebensmittelwissenschaften (BFH-HAFL) erarbeitet wurden. Das Ziel ist, die Verfügbarkeit und Qualität der Daten zur oberirdischen Baumbiomasse im Nichtwaldareal für die Klimaberichterstattung (Treibhausgasinventar) zu erhöhen.
Projektziele
(Deutsch)
Dieses Projekt setzt eine erste Teilstudie „Baumbiomasse in der Landschaft" (09.0117.KP) fort. Mit dem Einbezug neuer Forschungsresultate (WSL; BFH-HAFL) in die Klimaberichterstattung wird die Methodik der Biomasseschätzung im Schweizerischen Nichtwaldareal verfeinert. Dies verbessert die Datenqualität des LULUCF-Sektors im Schweizerischen Treibhausgasinventar (ebenso für weitere Fragestellungen im Kontext "Landschaft").
Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
Das Forschungsprojekt erfasste methodisch und inhaltlich neuartige Grundlagendaten im Nichtwaldareal zur oberirdischen Baumbiomasse auf Einzelbaumniveau: (i) klassisch forstliche Baumvariablen manuell; (ii) dreidimensionale Zylindermodelle der gesamten Gehölzstruktur gerechnet aus terrestrischen Laserscanningpunkten sowie (iii)  dazugehörige Biomassegrössen analysiert im Labor. Die Baumerfassung mit terrestrischem Laserscanning hatte nicht nur grosse Übereinstimmung mit den manuell erfassten, klassisch forstlichen Baumvariablen, sondern lieferte eine Vielzahl an weiteren Stamm-, Ast- und Kronenvariablen. Multivariate Baumbiomassemodelle mit all diesen Baumvariablen zeigten, dass die klassisch forstlichen Baumvariablen zwar einen beträchtlichen Teil der oberirdischen Baumbiomasse erklären, einzelne weitere Baumvariablen insbesondere zum Stamm und der Krone aber erhebliche Verbesserungen bringen. Das Forschungsprojekt lieferte damit methodische Grundlageinformationen zur Baumerfassung mittels neuem terrestrischem Laserscanning sowie zur Modellierung oberirdischer Baumbiomasse im Nichtwaldareal. Damit ist es Grundlage für - z.B. landesweite - Inventuren der oberirdischen Baumbiomasse auf Plotniveau (Baumgruppen) für das Nichtwaldareal.