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Unité de recherche
OFEV
Numéro de projet
8T20/16.0013.KP
Titre du projet
Critères d'appréciation risque individuel / collectif pour l'aménagement du territoire dans les zones à proximité d'installations OPAM

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
Mots-clé
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Description succincte
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Objectifs du projet
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Mise en oeuvre et application
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Textes saisis


CatégorieTexte
Mots-clé
(Français)
Critère d'appréciation; OPAM; Ordonnance sur les accidents majeurs; Aménagement du territoire; Risque individuel; Risque collectif, Störfallverordnung StFV
Description succincte
(Allemand)

Der am 1. April 2013 in Kraft getretene neue Art. 11a Störfallverordnung (StFV) / Ordonnance sur les accidents majeurs (OPAM) verlangt die Koordination der Störfallvorsorge mit der Raumplanung im Rahmen der Richt- und Nutzungsplanung. Im Oktober 2013 wurde die Planungshilfe zu dieser Koordination publiziert. Die Problematik der Neubauten in rechtskräftig ausgeschiedenen Bauzonen wird durch Art. 11a StFV und die Planungshilfe nicht entschärft. Im Rahmen der Anhörung zur Revision der StFV im 2013 (Aufnahme von Art. 11a) haben verschiedene Vollzugsstellen und Wirtschaftsverbände Lösungen zur Entschärfung dieses Konfliktes gefordert. Der Interessenskonflikt wird sich aufgrund der schweizerischen Raumordnungspolitik mit der Siedlungsentwicklung nach innen und der Erschliessung nahe der Verkehrsträger (Bahn, Strassen) weiter akzentuieren. Zudem hat die Anwendung der Planungshilfe gezeigt, dass die Koordination sehr aufwendig ist und Vereinfachungen gesucht werden müssen.

Unter der Federführung des BAFU erarbeitet eine breit abgestützte Arbeitsgruppe (Bundesbehörden, Kantone, Wirtschaftsverbände) Lösungen zur Entschärfung des Konfliktes von Neubauten in bestehenden Bauzonen neben Störfallanlagen und zur Verbesserung und Vereinfachung der Koordination Raumplanung/Störfallvorsorge generell.

Im Rahmen einer ersten Vorstudie zu diesem Thema wurde aufgezeigt, dass die in England und Holland erfolgreich angewendeten Ansätze über das Individualrisiko resp. lokale Risiko auch in der Schweiz zu einer einfacheren und effizienteren Koordination führen können. Die Vorstudie zeigt zudem den für eine Umsetzung in der Schweiz notwendigen Vertiefungsbedarf auf.

Um das lokale Todesfallrisiko als Beurteilungskriterium bei Raumplanungsfragen einzuführen, sind somit weiterführende methodische Arbeiten erforderlich, um den lokalen mit dem kollektiven Risikoansatz der Störfallverordnung zu verknüpfen. Diese werden im Rahmen dieses Forschungsprojektes angepackt.

Objectifs du projet
(Allemand)

- Entwicklung von Beurteilungskriterien basierend auf dem lokalen Risiko für Raumplanungsfragen.

- Abstimmen des lokalen Risikoansatzes mit dem kollektiven Risikoansatz der Störfallverordnung.

- Test an ausgewählten Pilotprojekten.

- Vertiefung der in der Vorstudie im Kap. 7 aufgeführten Punkte.

Mise en oeuvre et application
(Français)
L'objectif initial de corrélation entre le risque localisé et le risque collectif (requis par l'OPAM) s'est révélé impossible dès lors que trop de variables entrent en ligne de compte et rendent les résultats de la corrélation hasardeux. Ainsi, les objectifs ont été redéfinis en cours de projet. Ceux-ci consistent à définir des critères (valeurs seuil) permettant aux maîtres d'ouvrages et aux autorités de l'aménagement du territoire d'évaluer la significatifité de l'augmentation du risque induit par des projets de construction au voisnage d'installations OPAM.