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Forschungsstelle
EFV
Projektnummer
601_2015_1
Projekttitel
3. Wirksamkeitsbericht NFA

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Untersuchte staatliche Massnahme
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Gesetzliche Grundlage der Wirksamkeitsüberprüfung
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Bezug zu den politischen Schwerpunkten des Bundesrates
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Executive summary/ Handlungsempfehlung
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Politische Schlussfolgerungen des Bundesrates
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Publikationssprachen
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Publikationen / Ergebnisse
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
NFA, Finanzausgleich, Wirksamkeitsbericht NFA
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Prüfung von Vollzug und Wirksamkeit des Finanzausgleichsgesetzes; insbesondere Prüfung der Zielerreichung in der vergangenen Periode und Erörterung möglicher Massnahmen für die kommende Periode (Periodizität: alle 4 Jahre).
Untersuchte staatliche Massnahme
(Deutsch)
Prüfung von Vollzug und Wirksamkeit des Finanzausgleichsgesetzes; insbesondere Prüfung der Zielerreichung in der vergangenen Periode und Erörterung möglicher Massnahmen für die kommende Periode (Periodizität: alle 4 Jahre).
Gesetzliche Grundlage der Wirksamkeitsüberprüfung
(Deutsch)
Art. 18, Bundesgesetz vom 3. Oktober 2003 über den Finanz- und Lastenausgleich (FiLaG); SR 613.2
Bezug zu den politischen Schwerpunkten des Bundesrates
(Deutsch)
Legislaturplanung 2015-2019
Ziel 8: Die Schweiz stärkt den Zusammenhalt der Regionen und fördert die Verständigung der unterschiedlichen Kulturen und Sprachgruppen
Executive summary/ Handlungsempfehlung
(Deutsch)
Der nationale Finanzausgleich erreicht seine Ziele weitgehend. Das Ziel der Minimalausstattung ressourcenschwacher Kantone wird indessen mehr als erfüllt. Dies zeigt der neue Wirksamkeitsbericht, den der Bundesrat an seiner Sitzung vom 9. März 2018 in die Vernehmlassung gegeben hat. Der Bundesrat schliesst sich den Vorschlägen der Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) weitgehend an und befürwortet eine garantierte Mindestausstattung von neu 86,5 Prozent des schweizerischen Mittels.

 

Der Bundesrat legt dem Parlament alle vier Jahre einen Bericht über die Wirksamkeit des Finanzausgleichs vor. Dieser analysiert die Zielerreichung und soll als Grundlage für die Dotierung der Ausgleichsgefässe und allfällige Systemanpassungen dienen. Hauptziele der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) von 2008 sind die Verringerung kantonaler Unterschiede in der finanziellen Leistungsfähigkeit und die Steigerung der Effizienz bei der staatlichen Aufgabenerfüllung. Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Wirksamkeitsbericht für die Periode 2016-2019:

  • Stärkung der kantonalen Finanzautonomie: Der Anteil zweckfreier Transfers am Gesamtvolumen der Transfers zwischen Bund und Kantonen konnte mit der Inkraftsetzung der NFA substantiell erhöht werden. Er beträgt heute rund 40 Prozent.
  • Verringerung der Unterschiede bezüglich finanzieller Leistungsfähigkeit und Steuerbelastung: Der Ressourcenausgleich bewirkt eine erhebliche Reduktion der Disparitäten in der finanziellen Leistungsfähigkeit. Im Zeitverlauf bleiben diese ziemlich stabil. Seit 2008 etwas zugenommen haben die Unterschiede in der Steuerbelastung.
  • Erhalt der steuerlichen Wettbewerbsfähigkeit der Kantone: Diese ist sowohl bei den Unternehmens- wie auch bei den Einkommenssteuern nach wie vor hoch.
  • Gewährleistung einer minimalen Ausstattung mit finanziellen Ressourcen: Die anzustrebende minimale Pro-Kopf-Ausstattung mit Eigenmitteln von 85 Prozent des schweizerischen Durchschnitts wurde vom ressourcenschwächsten Kanton (Jura) deutlich übertroffen. 2018 erreicht Jura einen Index nach Ausgleich von 88,3 Prozent. Die Dotierung des Ressourcenausgleichs ist daher gegenwärtig zu hoch.
  • Ausgleich übermässiger geografisch-topografischer und soziodemografischer Belastungen: Der Lastenausgleich deckt rund 30 Prozent der geografisch-topografischen Sonderlasten. Bei den demografischen Sonderlasten werden rund 10, bei den Kernstadtlasten rund 4 Prozent ausgeglichen.
  • Gewährleistung eines angemessenen interkantonalen Lastenausgleichs: Die Lastenausgleichszahlungen zwischen den Kantonen haben sich seit Einführung der NFA mehr als verdoppelt. Der Löwenanteil wird im Bereich der Tertiärbildung getätigt.
Executive summary/ Handlungsempfehlung
(Französisch)
La péréquation financière nationale atteint largement ses objectifs. L’objectif visant à garantir une dotation minimale aux cantons à faible potentiel de ressources a, quant à lui, été dépassé. C’est ce que montre le dernier rapport sur l’efficacité de la péréquation financière, que le Conseil fédéral a mis en consultation lors de sa séance du 9 mars 2018. L’exécutif se rallie à la plupart des propositions émises par la Conférence des gouvernements cantonaux (CdC) et préconise une dotation minimale garantie de 86,5 % de la moyenne suisse.

 

Tous les quatre ans, le Conseil fédéral présente au Parlement un rapport sur l’efficacité de la péréquation financière. Ce rapport analyse le degré d’atteinte des objectifs, sert de base pour la dotation des fonds de péréquation et permet, le cas échéant, de modifier le système. La réforme de la péréquation financière et de la répartition des tâches entre la Confédération et les cantons (RPT), entrée en vigueur en 2008, vise en priorité à réduire les disparités cantonales sur le plan de la capacité financière et à accroître l’efficacité de l’État. Les principales conclusions du rapport sur l’efficacité pour la période 2016 à 2019 sont les suivantes:

  • Renforcement de l’autonomie financière des cantons: la part des transferts non affectés dans le volume total des transferts entre la Confédération et les cantons a fortement augmenté lors du passage à la RPT et avoisine aujourd’hui 40 %.
  • Réduction des disparités en ce qui concerne la capacité financière et la charge fiscale: la péréquation des ressources entraîne en soi une importante réduction des disparités entre les cantons en ce qui concerne la capacité financière. Au fil du temps, l’évolution de ces disparités demeure relativement stable. Les disparités en matière de charge fiscale se sont un peu creusées depuis 2008.
  • Maintien de la compétitivité fiscale des cantons: celle-ci reste élevée, en ce qui concerne tant l’imposition des sociétés que l’impôt sur le revenu.
  • Garantie d’une dotation minimale en ressources financières: la dotation minimale de ressources par habitant, fixée à 85 % de la moyenne suisse, a été largement dépassée par le canton ayant le plus faible potentiel de ressources (Jura). Après péréquation des ressources, celui-ci atteint en 2018 un indice de 88,3 %. Par conséquent, la dotation de la péréquation des ressources est actuellement trop élevée.
  • Compensation des charges excessives dues à des facteurs géo-topographiques ou socio-démographiques: la compensation couvre environ 30 % des charges excessives dues à des facteurs géo-topographiques, près de 10 % des charges excessives dues à des facteurs démographiques et quelque 4 % des charges des villes-centres.
  • Garantie d’une compensation des charges équitable entre les cantons: les paiements compensatoires dus aux cantons ont plus que doublé depuis 2008. La plus grande partie concerne la formation tertiaire.
Politische Schlussfolgerungen des Bundesrates
(Deutsch)

Obwohl die Ziele des Finanzausgleichs weitgehend erreicht werden, unterstützt der Bundesrat den Vorschlag der KdK, die Dotation auf Basis einer fixen Zielgrösse festzulegen. Damit erübrigt sich die Festlegung der Grundbeiträge beim Ressourcenausgleich durch das Parlament alle vier Jahre. Die Dotation ergibt sich aufgrund der Entwicklung der Disparitäten und der Höhe der Mindestausstattung. Der Bundesrat ist auch mit der Erhöhung des Zielwertes von 85 auf 86,5 Prozent einverstanden, auch wenn das mit einer Mehrbelastung des Bundes einhergeht und den Anteil der gebundenen Ausgaben des Bundes langfristig erhöht.

Die Ziele des Finanzausgleichs werden heute mehr als erreicht. Der Bund und die ressourcenstarken Kantone profitieren deshalb von einer schrittweisen Reduktion der Dotation, die auch unabhängig vom Vorschlag der KdK notwendig wäre. Bund und Kantone haben eine Arbeitsgruppe eingesetzt, welche die Frage einer allfälligen Verwendung der frei werdenden Mittel unter Berücksichtigung weiterer Lastenverschiebungen zwischen Bund und Kantonen diskutiert.

Die Vernehmlassung dauert bis zum 30. Juni 2018. Nach der Auswertung wird der Bundesrat im September seine Botschaft zuhanden des Parlaments verabschieden und dabei einen Vorschlag zur Verwendung der frei werdenden Mittel unterbreiten.

Politische Schlussfolgerungen des Bundesrates
(Französisch)

Bien que les objectifs de la péréquation financière aient été largement atteints, le Conseil fédéral se rallie à la proposition de la CdC d’établir la dotation sur la base d’une valeur fixe. Dès lors, la détermination des contributions de base à la péréquation des ressources par le Parlement tous les quatre ans deviendrait superflue, puisque la dotation serait calculée en fonction de l’évolution des disparités entre les cantons et du montant de la dotation minimale garantie. Le Conseil fédéral est également favorable à un relèvement de cette dotation de 85 % à 86,5 %, même si cela entraîne une charge supplémentaire pour la Confédération et une hausse à long terme de la part des dépenses liées dans son budget.

Actuellement, les objectifs de la péréquation financière sont dépassés. La Confédération et les cantons à fort potentiel de ressources bénéficieront donc d’une réduction progressive de la dotation, une mesure qui serait nécessaire indépendamment de la proposition de la CdC. La Confédération et les cantons ont institué un groupe de travail qui est chargé de traiter la question d’une éventuelle utilisation des moyens libérés, en tenant compte d’autres transferts de charges entre la Confédération et les cantons.

La consultation se terminera le 30 juin 2018. Au terme de l’évaluation, le Conseil fédéral adoptera le message correspondant à l’intention du Parlement au mois de septembre, en lui soumettant une proposition quant à l’utilisation des moyens libérés de la péréquation des ressources.

Publikationssprachen
(Deutsch)
d/f
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
Zugehörige Dokumente
Publikationen / Ergebnisse
(Französisch)
Zugehörige Dokumente