ServicenavigationHauptnavigationTrailKarteikarten


Forschungsstelle
EFK
Projektnummer
16302
Projekttitel
Evaluation der Nachhaltigkeit der F&E-Projektförderung

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Kurzbeschreibung
Anzeigen
-
-
-
Untersuchte staatliche Massnahme
Anzeigen
-
-
-
Executive summary/ Handlungsempfehlung
Anzeigen
Anzeigen
Anzeigen
Anzeigen
Publikationssprachen
Anzeigen
-
-
-
Publikationen / Ergebnisse
Anzeigen
-
-
-

Erfasste Texte


KategorieText
Kurzbeschreibung
(Deutsch)

In den letzten Jahren finanzierte die Kommission für Technologie und Innovation (KTI) jedes Jahr mit einem Budget von rund 120 Mio. CHF mehr als 300 innovative und marktorientierte Forschungsprojekte, welche Unternehmen in Zusammenarbeit mit Forschungspartnern beantragen. Ziele der KTI-Projektförderung sind, innovative Ideen schnell zu marktfähigen Produkten weiterzuentwickeln, Kompetenzen bei Kooperationspartnern aufbauen, die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Volkswirtschaft zu steigern und die Schweiz als einen der führenden Wirtschafts- und Forschungsstandorte zu etablieren. Die KTI-Förderung erfolgt indirekt, indem nur die anfallenden „Knowhow“-Kosten der Forschungspartner gedeckt werden. Es werden keine direkten Zuwendungen an Unternehmen geleistet, diese tragen die Projektkosten zu mindestens 50% selbst. Die Projektförderungen der KTI umfassen die vier Bereiche Life Sciences, Mikro-/ Nanotechnologien, Ingenieurswissenschaften und Enabling Sciences. Die Laufzeiten der Projekte sind in der Regel 12 bis max. 36 Monate.

Mit dieser Evaluation will die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) anhand ausgewählter und bereits abgeschlossener KTI-Projekte abklären, inwiefern die intendierten Förderziele erreicht wurden und zu welchen Effekten die Förderprojekte Jahre nach Projektabschluss geführt haben. Im Zentrum der Untersuchung stehen die Nachhaltigkeit von Wirkungen bzw. die Verwertung von Projektergebnissen und -erkenntnissen (Zusatznutzen), die Praxistauglichkeit der geförderten Projekte (Chancen und Risiken) sowie die Wirtschaftlichkeit (Kosten und Nutzen) der Projektumsetzung. Aus den Ergebnissen sollen Erkenntnisse und Einflussfaktoren für eine erfolgreiche Projektumsetzung und Wirkungsentfaltung ermittelt werden. Die Hauptfragestellungen lauten:

  1. War die Auswahl von geeigneten F&E-Förderprojekten durch die KTI genügend sichergestellt?

  2. Wurden die Entwicklungsziele der F&E-Projekte zufriedenstellend erreicht?

  3. Haben die F&E-Projekte seit ihrem Abschluss zu nachhaltigen Effekten geführt?    

Untersuchte staatliche Massnahme
(Deutsch)
Kommission für Technologie und Innovation (KTI), F&E-Projektförderung
Executive summary/ Handlungsempfehlung
(Deutsch)

In den vergangenen Jahren förderte die Kommission für Technologie und Innovation (KTI)[1] mit durchschnittlich 120 Millionen Franken mehr als 300 zwischen Hochschulen und Unter­nehmen gemeinsam durchgeführte angewandte Forschungs- und Entwicklungsprojekte (F&E-Projekte). Diese Projekte sollen helfen, Innovationsvorhaben rascher und wertschöp­fend umzusetzen. Die KTI beteiligt sich an den Projektkosten mit maximal 50 Prozent und vergütet die Aufwendungen des Forschungspartners. Die restlichen Kosten müssen die Wirtschaftspartner selbst übernehmen. Im Schnitt betrugen die Vergütungen des Bundes rund 350 000 Franken pro F&E-Projekt. Diese dauern durchschnittlich 18 Monate.

Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) hat mittels Einzelfallgesprächen und einer Um­frage insgesamt 81 zwischen 2010 und 2014 abgeschlossene KTI-Förderprojekte unter­sucht. Ziel war zu ermitteln, was aus den damaligen Vorhaben geworden ist und zu welchen nachhaltigen Effekten die KTI-Förderung geführt hat.

Jedes dritte Innovationsvorhaben wurde nach Projektende nicht mehr weitergeführt

Zwei Drittel der untersuchten Vorhaben stellen heute, d. h. Jahre nach dem Projekt­abschluss, ein noch relevantes Unterfangen dar, und weitere Forschungen und Entwicklun­gen werden betrieben. Die Gründe, warum ein Drittel der Vorhaben nicht mehr weitergeführt wurde, sind vielfaltig. Sie reichen von technischen Umsetzungsproblemen, Verlagerung von Forschungsschwerpunkten, Änderungen der Unternehmensstrategie bis hin zu geänderten Marktbedürfnissen.

Die „letzte Meile“ bis zur wirtschaftlichen Verwertung ist beschwerlicher als gedacht

Die angestrebten technisch-wissenschaftlichen Ziele innerhalb der KTI-Förderprojekte wer­den in der Mehrheit zufriedenstellend erreicht. Bis zur erfolgreichen Vermarktung und Ver­wertung einer Innovation ist es aber oftmals noch ein langer Weg.

Zum Zeitpunkt der vorliegenden Evaluation werden rund ein Viertel aller damaligen Inno­vationsvorhaben am Markt verwertet. Jeder zweite Unternehmenspartner, welcher bislang noch keine wirtschaftliche Verwertung mit dem Vorhaben erreichen konnte, ist überzeugt, in den kommenden Jahren einen Umsatz generieren zu können. Die Analysen zeigen, dass in vielen Innovationsvorhaben mit einer Dauer von vier bis sieben Jahren nach Beendigung des KTI-Projekts gerechnet werden muss, bis sie einen wirtschaftlichen Nutzen generieren.

KTI-Förderprojekte zeigen ein vielfältiges Spektrum an nachhaltigen Effekten

Was bleibt Jahre später von den KTI-Projekten bei den Partnern übrig? Am meisten profi­tieren die involvierten Forschungs- und Wirtschaftspartner von neuen oder gefestigten Partnerschaften, von einem wissenschaftlich-technologischen Know-how-Zuwachs wie auch von einem besseren Verständnis über die Marktanforderungen.

90 Prozent der befragten Forschungs- und Wirtschaftspartner beurteilten die Umsetzung des Projektes als zufriedenstellend und sind bereit, auch weiterhin F&E-Projekte gemein­sam durchzuführen. Rund jeder vierte Wirtschaftspartner hat im Nachgang an das KTI-Förderprojekt temporär oder un­befristet ehemalige Projektmitarbeiter des Forschungs­partners im Unternehmen angestellt. Dadurch kann relevantes Projektwissen für die Weiterentwicklung des Vorhabens gesichert und eingesetzt werden.

Der wirtschaftliche Erfolg eines KTI-Förderprojektes lässt sich vorgängig nur schwer abschätzen

Antragstellende für Fördermittel müssen im Zuge der Gesucheinreichung Auskunft über den geplanten wirtschaftlichen Erfolg des Vorhabens geben. Die Angaben im sogenannten Business Case geben zumeist grobe Schätzungen bei einem optimistischen Verlauf des Vor­habens wieder.

Die Ergebnisse zeigen weiter, dass Faktoren wie eine gut funktionierende Partnerschaft zwi­schen Forschungsinstitutionen und Unternehmen, eine zufriedenstellende Erreichung der technisch-wissenschaftlichen Ziele sowie eine realistische Planung der Markteinführung zu einem wirtschaftlichen Erfolg eines Vorhabens beitragen. Als erfolgshemmend hingegen gelten unerwartete technische Probleme sowie fehlendes Committment und mangelnde Einsatzbereitschaft der Partner in der Projektabwicklung. Zudem wurden in diesen Fällen die zeitlichen und finanziellen Herausforderungen bis zur effektiven Umsetzung eines Vor­habens am Markt stärker unterschätzt.

Licht und Schatten der KTI-Förderpolitik

Die F&E-Projektförderung der KTI ist bei den Forschungs- und Wirtschaftspartnern weit­gehend gut akzeptiert. Der administrative Aufwand für die Eingabe von Gesuchen bis hin zum Abschluss der Projekte erweist sich als pragmatisch.

Die KTI verfügt über viel Spielraum in der Innovationsförderung, was beispielsweise den Um­fang der geförderten Technologiefelder anbelangt. Dieser Spielraum wird von der über­wiegenden Mehrheit begrüsst. Spielraum besitzt die KTI auch bei der Beurteilung der Ge­suche. Dies kann im Einzelfall Anlass zu Kritik geben, insbesondere wenn negative Gesuch­beurteilungen nicht nachvoll­ziehbar erscheinen. Die KTI befindet sich in einem Spannungs­feld zwischen der Förderung von innovativen Vorhaben auf der einen Seite und einer breiten Finanzierung von Schweizer Forschungsinstitutionen auf der anderen Seite.

Im Kern empfiehlt die EFK der KTI den konsequenten Auf- bzw. Ausbau eines Wirkungs­monitorings der F&E-Projektförderung. Ein effektives Monitoring stiftet einen Mehrwert in Bezug auf Rechenschaft und Transparenz über die geförderten Projekte. Zudem können auf dieser Basis die Zielerreichung sowie die komplexen Entwicklungsverläufe von Innovations­vorhaben von der Idee bis zur erfolgreichen Realisierung besser nachvollzogen werden.


[1] Die Kommission wird 2018 in die öffentlich-rechtliche Anstalt namens Innosuisse umgewandelt (https://www.innosuisse.ch/inno/de/home/ueber-uns/auftrag.html).

Executive summary/ Handlungsempfehlung
(Englisch)

In recent years, the Commission for Technology and Innovation (CTI)[1] has provided an average of CHF 120 million support to over 300 joint applied research and development projects (R&D projects) between universities of applied sciences and businesses. These projects are intended to help implement innovation projects quicker and with added value. The CTI provides up to 50% of project costs and reimburses research partners' expenses. The remainder of the costs have to be borne by the business partners themselves. Confederation payments averaged around CHF 350,000 per R&D project. On average, each project lasts 18 months.

The Swiss Federal Audit Office (SFAO) has evaluated a total of 81 CTI funding projects concluded between 2010 and 2014. This was done using a survey and individual interviews. The aim was to discover what had become of the former projects and which sustainable effects the CTI funding had led to.

One in three innovation projects was not continued

Two thirds of the projects reviewed remain relevant today, i.e. years after the end of the project, and further research and development is taking place. Various reasons explain why a third of the projects were no longer pursued. These range from technical implementation problems or shifts in research focus areas through to modifications in business strategies or changes in market requirements.

The "last mile" to commercial exploitation is more difficult than expected

The technical and scientific objectives of the CTI funded projects are generally accomplished satisfactorily. However, there is often a long way to go to achieve successful marketing and exploitation.

At the time of this evaluation, around a quarter of all former innovation projects are utilised on the market. Every second business partner who has so far been unable to commercially exploit a project is convinced that they will be able to generate a profit in the next few years. The analyses show that many innovation projects must expect a period of between four and seven years from the end of the CIT project before economic benefits are generated.

CTI funding projects demonstrate a broad range of sustainable effects

What remains of CTI projects years later? The research and business partners involved benefit above all from new and strengthened partnerships, increased scientific and technological know-how and better understanding of market requirements.

90% of the research and business partners surveyed assessed the project implementation as satisfactory and are prepared to conduct future joint R&D projects. Following a CTI funded project, about one in four business partners went on to employ former research partner employees, either on a temporary or permanent basis. This ensures the relevant knowledge for the further development of a project.

The commercial success of a CTI funded project is initially difficult to predict

Applicants for funding must provide information concerning their project's planned commercial success when submitting their application. The information provided in the business cases mostly gives rough estimates which are based on optimistic project progress.

Furthermore, the results show that factors such as a good working partnership between research institutions and businesses, satisfactory achievement of technical and scientific objectives, as well as realistic market launch planning all contribute to a project's economic success. By contrast, unexpected technical problems and a lack of commitment and operational readiness from partners during the course of a project can impede its success. Furthermore, in these cases the challenges posed by time and funding until the effective implementation of a project in the market were strongly underestimated.

Highs and lows of the CTI funding policy

The CTI's R&D project funding is largely well accepted by research and business partners. The administrative costs for the submission of applications through to project completion have proved to be pragmatic.

The CTI enjoys considerable discretion concerning the funding of innovation which includes the scope of the technology areas which receive funding. The vast majority welcome this discretion. The CTI also has discretion in relation to the assessment of applications. This is sometimes met with criticism, particularly if negative application assessments appear to be unclear. The CTI finds itself caught between funding innovative projects on the one hand, and providing broad financial support for Swiss research institutions on the other.

In essence, the SFAO recommends that the CTI builds and develops a rigorous impact monitoring system for R&D project funding. Effective monitoring creates added value in terms of transparency and accountability of supported projects. Furthermore, this basis makes it easier to understand the complex development processes involved in innovation projects, from an initial idea to successful creation, as well as how objectives are met.


[1] In 2018, the Commission will be converted into an institution under public law called Innosuisse (https://www.innosuisse.ch/inno/en/home/ueber-uns/auftrag.html).

Executive summary/ Handlungsempfehlung
(Französisch)

Ces dernières années, la Commission pour la technologie et l’innovation (CTI)[1] a soutenu à hauteur de 120 millions de francs en moyenne plus de 300 projets de recherche appliquée et de développement (projets R&D) menés conjointement par des hautes écoles et des entreprises. L’objectif est de contribuer à ce que les projets d’innovation soient mis en place plus rapidement et en créant de la valeur ajoutée. La CTI participe aux coûts des projets à hauteur de 50 % au maximum et prend en charge les dépenses du partenaire de recherche. Les autres coûts doivent être assumés par le partenaire économique lui-même. Les rémunérations de la Confédération se sont élevées en à environ 350 000 francs par projet R&D. Leur durée moyenne est de 18 mois.

Le Contrôle fédéral des finances (CDF) a examiné 81 projets soutenus par la CTI entre 2010 et 2014, en se fondant sur des entretiens individuels et sur une enquête. Son objectif était de déterminer ce qu’il était advenu de ces projets et sur quels effets durables avait débouché le soutien de la CTI.

Dans un cas sur trois, les travaux s'arrêtent à la fin du projet d'innovation

Plusieurs années après la fin du projet soutenu par la CTI, deux tiers des projets d'innovation examinés présentent encore une activité pertinente, des travaux de recherche et de développement se poursuivent encore aujourd’hui. Les raisons pour lesquelles un tiers des projets s’arrêtent sont multiples. Elles vont des difficultés techniques rencontrées lors de la mise en œuvre à la modification des priorités de la recherche, en passant par les changements de la stratégie de l’entreprise et par l’évolution des besoins du marché.

Le «dernier kilomètre» jusqu’à l’exploitation commerciale est plus ardu qu’on le pense

Les objectifs technico-scientifiques visés par les projets soutenus par la CTI sont la plupart du temps atteints à satisfaction. Mais le chemin jusqu’à la valorisation et au succès commercial d’une innovation est bien souvent long et difficile.

Au moment où la présente évaluation a été réalisée, près du quart des projets d’innovation soutenus avaient trouvé leur marché. Parmi les entreprises partenaires qui n’ont pas encore pu exploiter commercialement les résultats du projet jusqu’ici, une sur deux est convaincue de pouvoir générer des ventes dans les années à venir. Les analyses montrent que, pour de nombreux projets d’innovation, il faut attendre entre quatre et sept ans après la fin du projet soutenu par la CTI avant de pouvoir en tirer un avantage économique.

Les projets soutenus par la CTI déploient un large éventail d'effets durables

Quels bénéfices tirent les partenaires d’un projet soutenu par la CTI des années après? Les partenaires de recherche et les partenaires économiques profitent le plus de l’établissement ou du renforcement des partenariats, de l’augmentation des connaissances scientifiques et technologiques, ainsi que d’une meilleure compréhension des exigences du marché.

Dans 90 % des cas, les partenaires de recherche et les partenaires économiques interrogés se sont déclarés satisfaits de la mise en œuvre du projet et sont prêts à mener d’autres projets R&D conjointement. Après la fin du projet soutenu par la CTI, près d’un partenaire économique sur quatre a engagé d’anciens collaborateurs du partenaire de recherche pour une durée fixe ou indéterminée, ce qui leur a permis de pérenniser les connaissances découlant du projet au sein de l’entreprise.

Il est difficile d’anticiper le succès économique d’un projet soutenu par la CTI

Lors du dépôt de leur demande de soutien, les requérants doivent fournir des renseignements sur les perspectives économiques de leur projet. Les informations contenues dans le «Business Case» donnent la plupart du temps une estimation grossière se fondant sur une évolution optimiste du projet.

Les résultats de l’évaluation montrent aussi que le bon fonctionnement du partenariat entre les institutions de recherche et les entreprises, un degré de réalisation satisfaisant des objectifs technico-scientifiques ainsi qu’une planification réaliste du lancement sur le marché sont autant de facteurs qui contribuent à la réussite économique d’un projet. En revanche, des problèmes techniques inattendus et un manque d’engagement et de disponibilité des partenaires dans la gestion du projet peuvent freiner la réussite. Dans ces cas, on a en outre pu constater que la planification et les défis financiers jusqu’à la mise sur le marché effective avaient été davantage sous-estimés.

Ombres et lumière de la politique de soutien de la CTI

La politique de soutien des projets R&D menée par la CTI est généralement bien acceptée par les partenaires de recherche et les partenaires économiques. Le travail administratif qui est exigé, du dépôt de la demande jusqu’au bouclement du projet, est pragmatique.

La CTI dispose d’une large marge de manœuvre dans sa politique de promotion de l’innovation, notamment en ce qui concerne l’ampleur des domaines de technologie bénéficiant d’un soutien. La grande majorité des intervenants salue cette marge de manœuvre. La CTI dispose également d’une grande latitude dans l’appréciation des demandes, ce qui peut soulever des critiques dans certains cas, en particulier lorsqu’une appréciation négative n’apparaît pas fondée. La CTI est tiraillée entre la promotion de projets innovants d’une part, et le financement à large échelle d’institutions de recherche suisses d’autre part.

Pour l’essentiel, le CDF recommande à la CTI la mise en place et le développement conséquent d’un suivi des effets des projets R&D qu'elle soutient. Un contrôle effectif apporte une plus-value en termes de responsabilité et de transparence. De plus, cela permet de mieux retracer les résultats atteints ainsi que l’évolution complexe des projets d’innovation, de l’idée jusqu’à la réalisation réussie.


[1] En 2018, la CTI deviendra un établissement de droit public sous le nom d’Innosuisse – Agence suisse pour l’encouragement de l’innovation (https://www.innosuisse.ch/inno/fr/home/ueber-uns/auftrag.html).

Executive summary/ Handlungsempfehlung
(Italienisch)

Negli scorsi anni la Commissione per la tecnologia e l’innovazione (CTI)[1] ha sostenuto, con una media di 120 milioni di franchi, oltre 300 progetti di ricerca applicata e sviluppo realizzati congiuntamente da università e imprese (progetti R&S). Questi progetti dovrebbero permettere un’attuazione più rapida e valorizzante delle iniziative di innovazione. La CTI partecipa ai costi del progetto in ragione del 50 per cento al massimo e rimborsa le spese del partner di ricerca. I restanti costi devono essere assunti dai partner economici. I rimborsi della Confederazione ammontavano in media a circa 350 000 franchi per progetto R&S, della durata media di 18 mesi.

Mediante singoli colloqui e un sondaggio, il Controllo federale delle finanze (CDF) ha esaminato complessivamente 81 progetti sostenuti dalla CTI, terminati tra il 2010 e il 2014. Lo scopo era seguire l’evolversi dei progetti dopo la loro conclusione e capire quali effetti duraturi ha prodotto il sostegno della CTI.

Dopo la conclusione, un progetto di innovazione su tre non continua

Due terzi dei progetti esaminati rappresentano tuttora, a distanza di anni dalla loro conclusione, un’esperienza rilevante da cui scaturiscono altre attività di ricerca e sviluppo. Un terzo dei progetti invece non continua per svariati motivi: problemi tecnici sorti in fase di attuazione, cambiamento delle priorità della ricerca, della strategia dell’impresa o delle esigenze del mercato.

Dalla tappa finale del progetto alla valorizzazione economica: una sfida più difficile del previsto

Gli obiettivi tecnico-scientifici da perseguire nella maggior parte dei progetti sostenuti dalla CTI sono raggiunti in modo soddisfacente. Tuttavia, fino alla commercializzazione e alla valorizzazione resta ancora molta strada da fare.

Al momento della presente valutazione circa un quarto dei progetti di innovazione di allora ha acquisito una valorizzazione sul mercato. Un partner commerciale su due che non è ancora riuscito a ottenere una valorizzazione economica dal suo progetto è convinto di poter generare un fatturato nei prossimi anni. Dalle analisi emerge che per numerosi progetti di innovazione occorre attendere dai quattro ai sette anni dopo la conclusione del relativo progetto sostenuto dalla CTI affinché si produca un beneficio economico.

I progetti sostenuti dalla CTI presentano un ampio spettro di effetti duraturi

Cosa rimane ai partner negli anni dopo la conclusione dei progetti sostenuti dalla CTI? I partner della ricerca ed economici coinvolti nei progetti traggono vantaggi soprattutto dai partenariati nuovi o consolidati, da un’estensione del know-how scientifico-tecnologico e da una migliore comprensione delle richieste del mercato.

Il 90 per cento dei partner della ricerca ed economici interrogati ha giudicato positivamente l’attuazione dei progetti R&S e si dice pronto a realizzarne di nuovi. A seguito dei progetti sostenuti dalla CTI, circa un partner economico su quattro ha deciso di assumere nella propria azienda, temporaneamente o a tempo indeterminato, il collaboratore del partner della ricerca che ha lavorato al progetto. In questo modo le conoscenze rilevanti per il prosieguo del progetto sono assicurate e potranno essere applicate.

Il successo economico di un progetto sostenuto dalla CTI è difficilmente stimabile in anticipo

Nell’inoltro delle domande, i richiedenti dei fondi di promozione devono fornire informazioni sul successo economico previsto per il loro progetto. Le indicazioni contenute nel cosiddetto «business case» forniscono perlopiù stime molto approssimative, basate su un andamento positivo del progetto.

Inoltre i risultati mostrano che alcuni fattori, come la collaborazione proficua tra gli istituti di ricerca e le imprese, il raggiungimento degli obiettivi tecnico-scientifici e la pianificazione realistica della futura immissione sul mercato, contribuiscono al successo economico di un progetto. Al contrario, gli imprevisti di ordine tecnico come pure la mancanza di impegno e di prontezza operativa dei partner ne ostacolano lo svolgimento. In questi casi le sfide in termini di tempo e finanziarie fino all’attuazione concreta di un progetto sul mercato vengono maggiormente sottovalutate.

La politica di promozione della CTI presenta luci e ombre

La promozione dei progetti R&S della CTI è generalmente accettata dai partner della ricerca ed economici. Il dispendio amministrativo legato all’intera procedura, dall’inoltro delle domande fino alla conclusione dei progetti, è ritenuto pragmatico.

Nella promozione dell’innovazione la CTI dispone di ampi margini di manovra, ad es. riguardo ai settori tecnologici sostenuti, che la grande maggioranza accoglie con favore. Inoltre la CTI gode di una certa libertà anche nella valutazione delle domande. Talvolta ciò può dare adito a critiche, specialmente quando la valutazione è negativa e non sembra comprensibile. La CTI si trova in un punto cruciale fra la promozione di progetti innovativi da una parte e il consistente finanziamento agli istituti di ricerca svizzeri dall’altra.

Pertanto il CDF raccomanda alla CTI di istituire o potenziare il monitoraggio dell’impatto generato della promozione dei progetti R&S. Un monitoraggio efficace creerebbe un valore aggiunto in merito alla trasparenza dei progetti sostenuti e al fatto di renderne conto. Su questa base, il raggiungimento degli obiettivi e i complessi processi di sviluppo dei progetti d’innovazione potranno essere seguiti meglio in tutte le loro fasi, dall’idea iniziale alla loro realizzazione.



[1] Nel 2018 la CTI è sostituita da Innosuisse, un istituto di diritto pubblico della Confederazione (https://www.innosuisse.ch/inno/it/home/ueber-uns/auftrag.html).

Publikationssprachen
(Deutsch)
Deutsch (Zusammenfassungen auf französisch, italienisch und englisch)
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
www.efk.admin.ch