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Forschungsstelle
AGS
Projektnummer
14.12.3.2
Projekttitel
AFP Mikrobielle Biodiversität
Projekttitel Englisch
ARP Microbial Biodiversity – invisible actors supporting agriculture and food economy

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Kunden/Berichterstattung
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Literatur
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Englisch)
Diversity, ecosystems, species, genotypes, microorganisms, next generation sequencing, transcriptomics, metagenomics, function
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Die Biodiversität umfasst die Vielfalt der Ökosysteme, der darin lebenden Arten, sowie der Genotypen innerhalb einer Art. Zusätzlich setzt sie sich auch mit den Wechselwirkungen innerhalb und zwischen diesen drei Ebenen auseinander. Für die Funktionsfähigkeit aller Ökosysteme spielen Mikroorganismen eine fundamentale Rolle. Obwohl die Mikroorganismen in unglaublich hoher Anzahl und in einer riesigen Diversität vorkommen, werden die mannigfaltigen Ökosystemfunktionen dieser Akteure häufig unterschätzt – sie sind so klein, dass sie für uns unsichtbar sind.
Im Agroscope Forschungsprogramm „Mikrobielle Biodiversität“ wird mit Hilfe moderner Sequenzier-technologien die Genominformation ausgewählter mikrobieller Ökosysteme der Land- und Ernäh-rungswirtschaft erfasst und analysiert, um die Diversität der Mikroorganismen zu charakterisieren und ihre Funktion in diesen Systemen besser zu verstehen. Diese Daten bilden die Grundlage dafür, na-türlich vorhandene Mikroorganismen für eine natürliche, nachhaltige Landwirtschaft sowie für qualitativ hochwertige, sichere Landwirtschaftserzeugnisse gezielt nutzen, fördern und kontrollieren zu können.

Dieses Tätigkeitsfeld umfasst vier Hauptziele (Arbeitspakete AP 1-4). Die Projekte des ersten AP „Mikrobiom Boden“ untersucht die Biodiversität in verschiedenen Bodentypen, mit dem Hauptziel, einzelne Spezies oder Speziesgruppen zu finden, die sich als zuverlässige Indikatoren für die Bodenqualität eignen. Im zweiten AP „Mikrobiom Pflanze“ wird die auf der Pflanzenoberfläche vorkommende Biodiversität auf Raigras, Kartoffel und Apfel untersucht. Ein wichtiges Ziel ist hier, zu prüfen, ob bestimmte Spezies als Nischenbesetzer eingesetzt werden könnten, um so eine Besiedelung durch Pflanzenpathogene zu behindern. Im dritten AP „Mikrobiom fermentierter Lebensmittel“ wird die Biodiversität der Agroscope Stammsammlung (Liebefeld, Wädenswil) und des Ökosystems Rohmilchkäse analysiert, um Spezies bzw. Speziesgruppen zu finden, die gezielt für die Steigerung der Sicherheit und Qualität der Landwirtschaftserzeugnisse eingesetzt werden können. Im vierten AP „Genomik und Bioinformatik“ geht es um die Etablierung eines Agroscope-weiten Experten-Netzwerkes mit dem Ziel, Agroscope Projekte in diesem Themenbereich von der Planung über die Durchführung bis zur Datenanalyse optimal begleiten und unterstützen zu können. Dieses AP bildet die gemeinsame methodische Basis und damit die wichtigste Schnittstelle des AFP.

Die Projektgruppen ergänzen sich ideal und es besteht eine enge Zusammenarbeit zwischen For-schungsgruppen des IPB, ILM, INH und INT und damit über ganz Agroscope.
Projektziele
(Deutsch)

2.2.1. AP: Das Mikrobiom des Bodens (Rahmenprojekt AFP)
Die Mikrobiologie im Boden zeichnet sich durch die grösste Biodiversität aus und ist damit auch eines der am schwierigsten zu bearbeitenden Ökosysteme. Zugleich stellt der Boden einen extrem wichtigen Produktionsfaktor dar, dessen Funktionen und Dienstleistungen in starkem Masse von den Mikroorganismen, welche in ihm leben abhängen. Da die meisten Mikroorganismen aber nicht auf Standardmedien kultivierbar sind, blieben auch die Identität und die Funktionen der meisten Bodenmikroorganismen während langer Zeit unbekannt. Für die wenigen, die man in Kultur untersuchen konnte wurde aber gezeigt, dass sie in wichtigen Prozessen wie Nährstoffkreisläufen, beim Schadstoffabbau oder bei der Pflanzenernährung eine zentrale Rolle spielen. Erst die molekulargenetischen Ansätze und die neuen DNS-Sequenzierungs-Technologien ermöglichten den Zugang zu der gesamten und neuen mikrobiologischen Ressource, wodurch viele neue Fragen bezüglich Mikrobiologie und Boden aufgeworfen wurden.
Es ist das Ziel des Arbeitspaketes (AP) „Mikrobiom des Bodens“ in spezifischen Projekten an zentra-len Fragen der mikrobiellen Diversität im Boden zu arbeiten. Die Erforschung der mikrobiellen Bio-diversität wird in verschiedenen Böden und Systemen erfolgen, um das Zusammenspiel von Boden-typ, Bodennutzung und der im Boden lebenden Mikroorganismen besser zu verstehen und für die Be-urteilung der Bodenqualität nutzen zu können. Dabei steht natürlich der landwirtschaftliche Aspekt im Vordergrund aber zu Vergleichszwecken kann es auch sinnvoll sein nicht-landwirtschaftliche Systeme miteinzubeziehen. Die Projekte sind z.T. bereits angelaufen oder stehen kurz vor dem Start. Einige sind auch erst in der Planungsphase und die Finanzierung muss für eine Realisierung noch sicherge-stellt werden. Im Rahmen des AP Bodenmikrobiom werden die Datenerhebungen koordiniert und harmonisiert, so dass die Daten in einer Metaanalyse übergreifend ausgewertet werden können. Dies wird eine kohärente Abbildung der mikrobiellen Biodiversität in Schweizer Böden liefern und eine erste umfassende Beurteilung der biologischen Qualität von Schweizer Böden ermöglichen. Das AP Bo-denmikrobiom stellt somit ein Rahmenprojekt dar, welches verschiedene Projekte beherbergen wird.

2.2.2 AP: Das Pflanzenmikrobiom
In diesem Arbeitspaket wird die mikrobielle Biodiversität auf ausgewählten Pflanzen untersucht, um das Pflanzenmikrobiom besser zu verstehen und im Hinblick auf die Hemmung von Pflanzenpathoge-nen gezielt optimieren zu können. Dazu werden drei Fallstudien ausgeführt, die sich mit dem Mikrobi-om des Raigrases (Roland Kölliker, INH), der Kartoffel (Laure Weisskopf, INH) und des Apfels (Cosi-ma Pelludat, IPB) befassen werden. In allen drei Fällen wird der Einfluss des natürlichen Mikrobioms auf die Krankheitsanfälligkeit der Pflanzen analysiert, sowie die Veränderungen und Verschiebungen innerhalb der vorhandenen mikrobiellen Gemeinschaften, die durch die Umwelt (verschiedene Stand-orte – landscape genomics), oder durch das Eindringen fremder Mikroorganismen (Pathogene oder Antagonisten) verursacht werden.

2.2.3. AP: Das Mikrobiom fermentierter Lebensmittel
Erforschung der mikrobiellen Biodiversität der Agroscope Stammsammlung (Liebefeld) sowie des Ökosystems Rohmilchkäse mit dem Ziel, auf der Basis der Genomdaten gezielt Bakterien für die Her-stellung von hochwertigen und sicheren, fermentierten Milchprodukten auswählen zu können.

2.2.4.AP: Agroscope-Netzwerk für Genomik und Bioinformatik (ANET-GB)
Der Aufbau des ANET-GB ist eine wichtige Voraussetzung für den langfristigen Erfolg des AFP Mikrobielle Biodiversität. Die Zielvorgaben für das ANET-GB umfassen eine gezielte Vertiefung von bestehenden Kompetenzen (z.B. in der Sequenzierung) sowie den Aufbau neuer Kernkompetenzen in den Bereichen der Generierung, Prozessierung, Analyse und Integration von Next Generation Sequenzierungsdaten (NGS Daten) bei Agroscope. Durch Zugang zu diesen Kernkompetenzen werden die beteiligten Forschungsgruppen des AFPs darin unterstützt ihre Forschungsziele zu erreichen. Die Schaffung dieser Kernkompetenzen ermöglicht es Agroscope als Kompetenzzentrum des Bundes für die land- und ernährungswirtschaftlichen Forschung auch sich verstärkt mit externen Forschungsgruppen zu vernetzten, High Impact Publikationen zu generieren und Drittmittel zu akquirieren.

Kunden/Berichterstattung
(Deutsch)
Die Forschungsergebnisse werden in wissenschaftlichen Publikationen, Fachzeitschriften und an nati-onalen und internationalen Tagungen veröffentlicht.
Literatur
(Deutsch)
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