Fahrzeuge mit alternativen Antrieben werden in Zukunft stetig ihren Anteil am Strassenverkehr steigern. Mit den alternativen Antriebsformen von Fahrzeugen ergeben sich neue spezielle Anforderungen an die Infrastruktur: Welche Energieversorgung erfordern die Fahrzeuge? Wie dicht muss ein Versorgungsnetz sein? Was bewirkt die Häufung von neuen Energieträgern z.B. bei der Tunnelsicherheit? Auch neue Nutzungsformen wie z.B. multimodales Verkehrsverhalten können Auswirkungen auf die Infrastruktur haben.
Das Forschungsthema besteht somit aus zwei unterschiedlichen, jedoch miteinander verbundenen Untersuchungsgebieten: Einerseits die Anpassung der Infrastruktur an alternative Antriebsformen und andererseits flexiblere Nutzungsformen, welche die Strasse als Bestandteil eines gesamthaften Mobilitätssystems betrachten.
Die Ansprüche und Anforderungen an die Strasseninfrastruktur sowie die Entwicklungstrends in der Mobilität werden mit Vertretern von Anspruchsgruppen in Interviews und einem Workshop erörtert. Der Handlungsbedarf wird ermittelt aus der Gegenüberstellung der Anforderungen und Entwicklungstrends. Die in der Folge entwickelten Lösungsansätze werden bewertet und nach Strassentyp und Raumtypus vorgeschlagen. Sie bilden die Grundlage für eine Empfehlung an die Strasseneigentümer.
Die Konfliktanalyse zusammen mit dem Massnahmenfächer bietet der Politik und Verwaltung eine umfassende Grundlage für die vorausschauende Planung der notwendigen weiteren Schritte und den effizienten und sinnvollen Einsatz der finanziellen Mittel.