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Forschungsstelle
BLW
Projektnummer
14.05
Projekttitel
Herbizidreduktion durch den kombinierten Einsatz von Hackgeräten und Herbizid-Band-bzw. Unterblattspritzungen

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Neue Kenntnisse/Literatur
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Publikationen / Ergebnisse
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Pflanzenschutz, Zuckerrüben, Herbizidreduktion, Agrartechnik, Hackgerät
Schlüsselwörter
(Englisch)
plant protection, sugar beet, herbicide reduction, agricultural technology, hoeing machine
Schlüsselwörter
(Französisch)
protection des plantes, betteraves sucrières, réduction d’herbicides, technique agricole, emotteur
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Ausgelöst durch Auflagen der EU zur Senkung der Herbizidmengen im Zuckerrübenanbau erlebt die mechanische Unkrautbekämpfung zurzeit in Frankreich einen Aufschwung. Die neue Generation von Hackgeräten mit Kameraunterstützung und GPS, die von einer Person allein bedient werden können, ermöglichen dabei eine effiziente Unkrautregulierung und eine deutliche Senkung der Herbizidmengen. Im Rahmen des vorliegenden Projekts werden in zwei Feldversuchen verschiedene Anbau- und Unkrautbekämpfungsverfahren unter schweizerischen Bedingungen getestet. Als Verfahren werden dabei Pflug- oder Mulchsaat, unterschiedliche Zwischenkulturen sowie verschiedene mechanisch-chemische Kombinationen zur Unkrautbekämpfung untersucht.
Projektziele
(Deutsch)

In diesem dreijährigen Projekt sollen die folgenden Fragen beantwortet werden:

  1. Kann die Herbizidaufwandmenge durch den kombinierten Einsatz von Hackgeräten und Herbizid-Bandbehandlungen gegenüber rein chemischen Verfahren um 50% reduziert werden?

  2. Welche Verfahren (Kombination mechanisch – chemisch) eignen sich für die schweizerischen Bedingungen (Mulchauflage, Bodenart etc.)?

  3. Welche Zwischenkulturen vor Zuckerrüben eignen sich für die mechanische Unkrautbekämpfung in Zuckerrüben? 

Neue Kenntnisse/Literatur
(Deutsch)
  • Die mechanisch-chemischen Verfahren eignen sich sowohl im Pflug als auch im Mulchverfahren bei Zuckerrüben. An Grenzen stösst das Verfahren in humosen Böden mit einem hohen Unkrautsamenvorrat im Boden.

  • Alle drei getesteten Zwischenkulturen (UFA Lepha, Senf und Strukturator) eigenen sich für eine mechanische Unkrautbekämpfung in Mulchsaaten. Entscheidend für den Erfolg ist eine optimale Saatbettbereitung (Strohverteilung) und Saat.

  • Eine Reduktion der Herbizidaufwandmenge um 50% gegenüber einem rein chemischen Verfahren ist mit dem Einsatz von modernen Hackgeräten möglich. Dies in Kombination mit einer Bandspritzung

  • Die Mehrkosten der mechanisch-chemischen Unkrautverfahren konnten durch die Einsparungen bei den Herbiziden nicht vollständig kompensiert werden. In den Versuchen von 2014-2016 lagen die Mehrkosten zwischen CHF 101.- und 318.-/ha bei einer angenommenen Rübenanbaufläche von 20 ha. Weitere Kostensenkungen könnten durch den Einsatz des Hackgerätes in weiteren Kulturen wie Mais, Sonnenblumen oder Raps erzielt werden

Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
Zwischenberichte und Schlussbericht liegt dem BLW vor.