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Unité de recherche
OFAG
Numéro de projet
14.04
Titre du projet
Non-target risk assessment of Ophraella communa, an accidentally introduced biological control agent of ragweed, Ambrosia artemisiifolia
Titre du projet anglais
Non-target risk assessment of Ophraella communa, an accidentally introduced biological control agent of ragweed, Ambrosia artemisiifolia

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
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Textes saisis


CatégorieTexte
Mots-clé
(Allemand)
Biologische Kontrolle, Pflanzenschutz, Ambrosia artemisiifolia, Ophraella communa
Mots-clé
(Anglais)
biological control, plant protection, Ambrosia artemisiifolia, Ophraella communa
Mots-clé
(Français)
contrôle biologique, protection des plantes,  Ambrosia artemisiifolia, Ophraella communa
Description succincte
(Allemand)
Das ursprünglich aus Nordamerika stammende Beifussblättrige Traubenkraut (Ambrosia artemisiifolia) gilt in Europa als invasive Pflanze, die insbesondere wegen ihrer allergenen Pollen gefürchtet ist. Im Rahmen der COST-Aktion „Sustainable management of Ambrosia artemisiifolia in Europe (SMARTER)" wurde deshalb ein Monitoring der bestehenden Populationen aufgezogen. Dabei wurde im Tessin und in Norditalien überraschend eine phytophage Käferart (Ophraella communa) gefunden, die aufgrund von Erfahrungen aus China als vielversprechender natürlicher Schädling von Ambrosia gilt. Da Ophraella bereits in der biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt wird, sind die Risiken für Nicht-Zielarten im Grundsatz bekannt. Unsicher ist jedoch noch, inwieweit der Einsatz von Ophraella zu Schäden bei der Sonnenblume führen kann, da diese wie die Ambrosia zur Familie der Korbblütler gehört. Im Rahmen des vorliegenden Projekts werden deshalb Feldexperimente mit 16 unterschiedlichen Pflanzenarten durchgeführt, um die Wahrscheinlichkeit von unerwünschten Effekten auf einheimische Spezies oder Kulturpflanzen zu untersuchen.
Destinataires/Diffusion des résultats
(Allemand)
Zwischenbericht und Schlussbericht liegen dem BLW vor.
Publications / Résultats
(Allemand)

Die Untersuchungen haben ergeben, dass Ophraella communa sich zwar auf Sonnenblumen vollständig entwickeln kann, aber Ambrosia als Wirtspflanze deutlich bevorzugt ist. Die Eiablage und der daraus resultierende Schaden an Sonnenblumen erhöht sich gegen Ende der Vegetationszeit parallel zu einer abnehmenden Dichte von Ambrosia, die sowohl durch den Einfluss von Ophraella als auch durch die frühe Verwelkung der einjährigen Pflanze zurückzuführen ist, und einer zunehmenden Dichte von Ophraella, die auf dessen Populationszunahme über zwei bis vier Generationen pro Jahr zurückzuführen ist.

Erhebliche Schäden an Sonnenblumen sind deswegen hauptsächlich gegen Ende des Jahres zu erwarten, wenn die Sonnenblumen, welche für die Ölproduktion verwendet werden, bereits geerntet wurden. Späterwachsende Sonnenblumen, welche als Zierpflanzen oder Gründüngung verwendet werden, sind somit gefährdet. Im gegenwärtigen Ausbreitungsgebiet der Ophraella communa im Süden der Schweiz und im Norden Italiens befinden sich jedoch keine solchen Anbaugebiete, und dementsprechend kann die Gefährdung der Sonnenblumen in diesem Gebiet als gering eingestuft werden.