Das ARE benötigt für eine Vielzahl seiner Aufgaben spezifische Grundlagedaten, Indikatoren und Analysen. Im Rahmen der Raumbeobachtung Schweiz werden diese Grundlagen aufgearbeitet und fallweise intern und / oder extern zur Verfügung gestellt.
Die inhaltlichen Bedürfnisse ergeben sich aus den verschiedenen für das ARE zentralen Themen und Politikfeldern (etwa Siedlungsentwicklung, Landschaftsentwicklung, Verkehr, Agglomerationspolitik, Politik des ländlichen Raums, Bauen ausserhalb Bauzonen, internationale Vergleiche etc.). Das 2012 publizierte Raumkonzept Schweiz (eine von allen Staatsebenen getragene Vorstellung über die künftige räumliche Entwicklung) erfordert ebenfalls eine regelmässige Analyse der Raumentwicklung.
Um den genannten Anforderungen noch besser entsprechen zu können und insbesondere auch mit dem Zweck, die bisherigen „politikbegleitenden“ Monitoringsysteme zum urbanen und ländlichen Raum weiterzuentwickeln, hat das ARE 2013 und 2014 ein „Monitoringsystem Raumentwicklung Schweiz (MRS)“ konzipiert.
Seit Frühjahr 2014 wird das Konzept umgesetzt. Dies geschieht sowohl intern wie auch in Form externer Aufträge. Der vorliegende Auftrag sieht die Erstellung von vier Wissensboxen (Knowledge-Boxes) vor. Dabei kann auf bereits vorliegende Pilot-Entwürfe abgestützt werden.