Die Perspektiven des Schweizerischen Personen- und Güterverkehrs werden vom Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) im Auftrag des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) und in Zusammenarbeit mit den anderen UVEK-Ämtern erarbeitet und in regelmässigen Abständen erneuert. Bisher wurden in Abständen von etwa zehn Jahren die Verkehrsperspektiven für den Personen- und Güterverkehr erarbeitet oder bei Veränderung wichtiger Einflussfaktoren aktualisiert. Der Zeitraum zukünftiger Betrachtungen schwankte dabei zwischen 20 und 30 Jahren.
Die Verkehrsperspektiven 2040 werden auf den aktuellsten Informationen der Bundesverwaltung basieren, z.B. bezüglich der Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung und ermöglichen einen Blick auf die langfristigen Entwicklungen im Personen- und Güterverkehr. Sie liefern wichtige Grundlagen für die strategische Ausrichtung der Schweizer Verkehrspolitik, z.B. in Form der erwarteten Verkehrs- und Fahrleistungen bis 2040. Die Ergebnisse der Perspektivarbeiten bilden die Grundlage zur Bestimmung der zukünftigen Infrastrukturprogramme auf dem Nationalstrassennetz (Bundesamt für Strassen, ASTRA) und dem Schienennetz (Bundesamt für Verkehr, BAV). Das Bundesamt für Energie (BFE) nutzt die Resultate in den Energieperspektiven, zuletzt im Rahmen der Analysen zur Energiestrategie 2050, und das Bundesamt für Umwelt (BAFU) zu Untersuchungen der Wirkungen des Verkehrs auf die Umwelt. Des Weiteren bilden die Resultate der Verkehrsperspektiven die Grundlage für weitere verkehrspolitische und raumplanerische Arbeiten und Entscheide im UVEK.
Auf der Basis des vorliegenden Vertrags werden die Teilprojekte 4 (Personenverkehr) und 5 (Güterverkehr) bearbeitet. Diese Arbeiten umfassen insbesondere die Quantifizierung, Diskussion und Dokumentation der Verkehrsentwicklungen im Personen- und Güterverkehr.