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Forschungsstelle
ARE
Projektnummer
14302AFG-01
Projekttitel
Schweiz. Verkehrspersp. Personen/Güterverk. 2040

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Abstract
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Umsetzung und Anwendungen
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Schweizerische Verkehrsperspektiven des Personen- und Güterverkehrs 2040

INFRAS / EBP Zürich

Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Die Perspektiven des Schweizerischen Personen- und Güterverkehrs werden vom Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) im Auftrag des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) und in Zusammenarbeit mit den anderen UVEK-Ämtern erarbeitet und in regelmässigen Abständen erneuert. Bisher wurden in Abständen von etwa zehn Jahren die Verkehrsperspektiven für den Personen- und Güterverkehr erarbeitet oder bei Veränderung wichtiger Einflussfaktoren aktualisiert. Der Zeitraum zukünftiger Betrachtungen schwankte dabei zwischen 20 und 30 Jahren.

Die Verkehrsperspektiven 2040 werden auf den aktuellsten Informationen der Bundesverwaltung basieren, z.B. bezüglich der Wirtschafts- und Bevölkerungsentwicklung und ermöglichen einen Blick auf die langfristigen Entwicklungen im Personen- und Güterverkehr. Sie liefern wichtige Grundlagen für die strategische Ausrichtung der Schweizer Verkehrspolitik, z.B. in Form der erwarteten Verkehrs- und Fahrleistungen bis 2040. Die Ergebnisse der Perspektivarbeiten bilden die Grundlage zur Bestimmung der zukünftigen Infrastrukturprogramme auf dem Nationalstrassennetz (Bundesamt für Strassen, ASTRA) und dem Schienennetz (Bundesamt für Verkehr, BAV). Das Bundesamt für Energie (BFE) nutzt die Resultate in den Energieperspektiven, zuletzt im Rahmen der Analysen zur Energiestrategie 2050, und das Bundesamt für Umwelt (BAFU) zu Untersuchungen der Wirkungen des Verkehrs auf die Umwelt. Des Weiteren bilden die Resultate der Verkehrsperspektiven die Grundlage für weitere verkehrspolitische und raumplanerische Arbeiten und Entscheide im UVEK.

Auf der Basis des vorliegenden Vertrags werden die Teilprojekte 4 (Personenverkehr) und 5 (Güterverkehr) bearbeitet. Diese Arbeiten umfassen insbesondere die Quantifizierung, Diskussion und Dokumentation der Verkehrsentwicklungen im Personen- und Güterverkehr.

Projektziele
(Deutsch)
Ziel des Auftrags ist die modellbasierte Analyse, Auswertung und Dokumentation von Szenarien der Verkehrsentwicklung im Personen- und Güterverkehr bis 2040. Wichtigstes Ergebnis ist die Darstellung zentraler Kenngrössen der Verkehrsentwicklung, z.B. in Form von Fahr- und Verkehrsleistungen nach Verkehrsträgern.
Abstract
(Deutsch)

Mit dem Projekt „Verkehrsperspektiven 2040“ analysierte das Bundesamt für Raumentwicklung zusammen mit den anderen UVEK-Ämtern integrierte Szenarien für die weitere Entwicklung von Personen- und Güterverkehr bis zum Jahr 2040. Die Projektergebnisse zeigen, dass Verkehrsaufkommen und -leistung weiter zunehmen werden. Im Personenverkehr wird die Verkehrsleistung bis zum Jahr 2040 gegenüber dem Basisjahr 2010 um 25% zunehmen. Das grösste relative Wachstum entfällt dabei auf den öffentlichen Verkehr. Absolut gesehen bleibt jedoch der motorisierte Individualverkehr das wichtigste Segment. Im Güterverkehr steigt die Verkehrsleistung um 37%, wobei auch dort das höhere relative Wachstum auf der Schiene erwartet wird. Der grössere absolute Teil der Verkehrsleistung wird weiterhin über die Strasse abgewickelt. Neben dem Referenzszenario, in dem Trends fortgeschrieben und beschlossene verkehrspolitische Massnahmen hinterlegt sind, wurde die Verkehrsentwicklung für drei Alternativszenarien und zwei Sensitivitäten quantifiziert. Die Alternativszenarien berücksichtigen unterschiedliche raum- und verkehrspolitische Massnahmen und zeigen Möglichkeiten der Verkehrsmeidung und Verkehrsverlagerung auf. Mit den Sensitivitäten wird in Anlehnung an eine hohe bzw. tiefe Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung jeweils eine hohe bzw. tiefe Verkehrsentwicklung beschrieben, bei ansonsten gleichen Annahmen wie im Referenzszenario. Methodisch basieren die Verkehrsperspektiven 2040 auf Berechnungen mittels den nationalen Verkehrsmodelle: dem nationalen Personenverkehrsmodell (NPVM) und der Aggregierten Methode Güterverkehr (AMG). Beiden Modellen sind integrale Wirkungszusammenhänge – von der Verkehrsnachfrage bis hin zur Fahrleistung auf den Netzen – hinterlegt.

Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
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