Obwohl die interdisziplinär angelegte Transitionsforschung international an Bedeutung gewonnen hat, ist ihre Position in der Schweizer Berufsbildungsforschung nach wie vor eher randständig. Eine Stärkung der Transitionsforschung dürfte sowohl für die Berufsbildungsforschung - auch mit Blick auf die Anschlussfähigkeit an international laufende oder geplante Vorhaben - wie auch für die Steuerung der Berufsbildung von grossem Nutzen sein. Diese Stärkung kann durch hochwertige Projekte und durch die Vernetzung und Koordination der Forschenden in diesem Themenbereich erfolgen. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Ausbildung, Vernetzung und Einführung des wissenschaftlichen Nachwuchses (insbesondere Doktorandinnen und Doktoranden) in die scientific community zu. Deshalb finanziert das SBFI entsprechende Kolloquien für Doktorierende im Berich der Transitionsforschung. Die Treffen werden von Prof. Dr. Markus Neuenschander organisiert und finden regelmässig an der FHNW in Solothurn statt.