ServicenavigationHauptnavigationTrailKarteikarten


Research unit
COST
Project number
C13.0117
Project title
City Farming - Urbane Landwirtschaft in Schweizer Städten. Fallstudien zum Beitrag urbaner Landwirtschaft zur städtischen Gesellschaft und zum städtischen Raum

Texts for this project

 GermanFrenchItalianEnglish
Key words
Anzeigen
-
-
-
Research programs
-
-
-
Anzeigen
Short description
Anzeigen
-
-
-
Partners and International Organizations
-
-
-
Anzeigen
Abstract
-
-
-
Anzeigen
References in databases
-
-
-
Anzeigen

Inserted texts


CategoryText
Key words
(German)
Urban Agriculture; social capital; social innovation; biodiversity; edible city; sustainable agriculture; social movement; urban green spaces
Research programs
(English)
COST-Action TD1106 - Urban Agriculture Europe (UAE)
Short description
(German)
Die Landwirtschaft in der Schweiz steht vor Herausforderungen in Bezug auf Wirtschaftlichkeit, Ernährungs-sicherheit, Ökologie und Biodiversität und zudem soll sie zur dezentralen Besiedlung der Schweiz beitragen. Im Projekt City Farming wird die Frage gestellt, ob sich diese Aufgaben entkoppeln lassen und ob Urban Agriculture (UA) zu diesen Aufgaben in einem städtischen Umfeld beitragen kann. In exemplarischen Fallstudien untersucht das Projekt die Nachhaltigkeit von 'City Farming' an Hand von vier Beispielen. Der Fokus der Fallstudien liegt auf der sozialen und gesellschaftlichen Dimension von Nachhaltigkeit - in Bezug auf die Unternehmungen, wie auch in Bezug auf ihr soziales und gesellschaftliches Umfeld. Im Brennpunkt der Studie liegt die Frage, inwiefern Social Capital (SC) mit unternehmerischem Erfolg verbunden ist und ob und wie SC zu positiven externen Effekten dieser Unternehmungen beiträgt. Die Ergebnisse werden hinsichtlich innovativer unternehmerischer Strategien sowie hinsichtlich der Raumwirkungen dieser Initiativen für eine nachhaltige, essbare Stadt diskutiert.
Partners and International Organizations
(English)
AT; BE; BG; CZ; DK; EE; FR; DE; EL; IS; IE; IL; IT; NL; NO; PL; PT; RO; SK; SI; ES; SE; TR; UK; NZ; AU
Abstract
(English)
Die Schweizer Landwirtschaft und ihre Betriebe stehen vor Herausforderungen in Bezug auf Wirt-schaftlichkeit, Ernährungssicherheit und -Souveränität und Ökologie. Die Frage, inwie¬weit diese Aufgaben vom ländlichen Raum entkoppelt werden können sowie die Fokus¬sierung auf die Frage, welche multifunktionalen Leistungen Urbane Landwirtschaft (LW) erbringen kann, bilden den Kern der Fragestellungen dieses Projektes. In vier qualitativen Fallstudien wird untersucht, auf welche Weise verschiedene Betriebe zur öko¬lo-gischen Produktion von Nahrungsmitteln und Stadternährung beitragen und welche weiteren po¬sitiven externen Effekte mit verschiedenen Formen von urbaner LW verbunden sind. Der Fokus der vier Fallstudien liegt dabei auf der sozialen und gesellschaftlichen Dimension von Nachhaltigkeit, in Bezug auf die Unternehmungen, wie auch in Bezug auf ihr städtisches Umfeld. Das Projekt geht der Frage nach, inwiefern Sozialkapital mit unternehmerischem Erfolg verbunden ist. Ein weiterer wich-tiger Fragekreis beschäftigt sich mit der Rolle von Werten und Überzeugungen für die Entwicklung der Betriebsstrategien. Methodisch stehen neben der Dokumentenanalyse v.a. qualitative Leitfadeninterviews mit Ver¬tre-tenden der Betriebe sowie mit Kunden/Besuchenden dieser Betriebe im Vordergrund. Die Inter¬views wurden transkribiert und inhaltsanalytisch ausgewertet. In den Interviews wird zunächst eine Systemperspektive der Betriebe erfasst. In einer zweiten Interviewrunde wird der Fokus auf die normative und prozedurale Dimension gelegt. Bei zwei der untersuchten Fälle handelt es sich um traditionelle Familienbetriebe im städtischen Raum, bei den beiden anderen Fallstudien handelt es sich um „neue“, nicht-konventionelle Betriebs- und Organisationsformen. In den vier Fallstudien wird eine Vielfalt kreativer und nachhaltiger Betriebsstrategien ent¬wickelt. Die traditionellen Betriebe haben sich der näher gerückten Stadt angepasst, die eingewanderten Bauern gewinnen im Rahmen von Stadt eine kontrastierende Eigenart und Identität und zeigen eine innovative Anpassung an das neue Umfeld. Die bei¬den neuen Formen von LW stellen Betriebe dar, die in der Stadt entstanden sind und sind selber Ausdruck urbaner Kultur. Alle Betriebe weisen ein hohes Mass an positiven sozialen Externalitäten auf. Die sozialen Aspekte sind den Betreibenden äusserst wichtig, die aktiven Stadtbauern finden in den sozialen Aspekten Befriedigung und setzten diese auch gezielt für die Betriebsentwicklung ein. Alle vier Betriebe stellen Beispiele dar, die stark von Werthaltungen geprägt sind. Das soziale Gefüge der Betriebe korrespondiert mit diesen Werthaltungen. Nachhaltigkeitslösungen, wie sie für den Betriebe gefunden worden sind, wer¬den von den befragten Personen auch für die Lösung der gesellschaftlichen und plane¬tarischen Herausforderungen vorgeschlagen. Die Betriebe fühlen sich durch die Rahmenbedungen des Agrar-systems sowie der Bau- und Zonenordnungen eher gehemmt, als gefördert. Es fehlt eine regionale Landwirtschaftspolitik im Sinne einer urbanen LW-Strategie (oder einer Strategie für das städtische Ernährungssystem insgesamt).
References in databases
(English)
Swiss Database: COST-DB of the State Secretariat for Education and Research Hallwylstrasse 4 CH-3003 Berne, Switzerland Tel. +41 31 322 74 82 Swiss Project-Number: C13.0117