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Forschungsstelle
BLW
Projektnummer
13.13
Projekttitel
Prävention von Wildschweinschäden in der Landwirtschaft

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Methoden
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Projektziele
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Wildschweine, Schäden, Vergrämungsmethode, "Wildschweinschreck", elektrische Zäune, Vergrämungsabschüsse, Lärmschutz
Schlüsselwörter
(Englisch)
Wild boars, damages, deterrence methods, "wild boar's fright", electric fences, deterrence fire, noise protection
Schlüsselwörter
(Französisch)
Sangliers, dommages, méthodes de dissuasion, "Wildschweinschreck", clôtures électriques, tirs de dissuasion, protection contre le bruit
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Das Ziel des vorliegenden Projekts ist eine Optimierung der Präventionsmethoden, um Wildschweinschäden auf Landwirtschaftsflächen zu minimieren. Dazu soll eine neue akustische Wildschweinvergrämungsmethode wissenschaftlich untersucht und mit einer konventionellen Präventionsmethode, nämlich elektrischen Zäunen, verglichen werden. Die Wirksamkeit der Präventionsmethoden soll dabei nicht nur aufgrund der erreichten Schadensverhütung, sondern auch anhand des Raumverhaltens der Wildschweine, der Auswirkungen auf die Umwelt (u.a. Lärmbelastung) und der Raumnutzung anderer Wildtiere. Vorgesehen sind mehr als 15 lokale Tests mit 6 Fotofallen sowie regionale Studien durch die Besenderung von 12 Wildschweinen mit GPS-Halsbändern.
Zugehörige Dokumente
Methoden
(Deutsch)
1. Lokale Tests (N≥15) werden auf einem begrenzten Perimeter durchgeführt. Auf den Wildwechseln werden vier Fotofallen mit einer sehr schnellen Auslösezeit verwendet, damit  sich Tierarten und deren Passage-frequenzen bestimmen lassen. An Stellen, wo sich die Wildtiere länger aufhalten, werden zusätzlich zwei filmtaugliche Fotofallen mit hoher Bildqualität und Ton verwendet. Mit Hilfe der Videos kann das Verhalten der Wildtiere beobachtet und beurteilt werden. Eine Koordination mit der ansässigen Jagdgesellschaft is wichtig, um einen Einfluss eines möglichen Vergrämungsabschusses zu vermeiden.

2. In regionalen Studien wird das Raumverhalten 12 Wildschweine in grösseren Gebieten mit Hilfe von Fotofallen und GPS-Besenderungen (durch GPS-Halsbänder) untersucht. Mehrere akustische Geräte werden eingesetzt und gleichzeitig auch Felder in genügend grossem Abstand mit Zäunen geschützt sowie Vergrämungsabschüsse getätigt. Beim Vergleich werden Arbeitsaufwand, Kosten und Effektivität der verschiedenen Methoden bestimmt und analysiert. Alle Flächen im Gebiet werden aufgenommen (aktuelle Vegetation und Vegetation im Jahr davor) und im GIS erfasst. Zusammen mit den Jagdaufsehern, Schadensschätzern und Landwirten wird dann ein Plan für den Schutz der gefährdeten Felder erstellt.
Projektziele
(Deutsch)

Das Projekt zielt darauf zu prüfen:

- Wie gut sich Felder mit der neuen akustischen Präventionsmethoden schützen lassen
- Wie nachhaltig diese Art der akustischen Vergrämung (der Schweinschreck) ist
- Welche Auswirkungen die akustische Vergrämung auf das Raumverhalten von Wildschweinen und andere Wildtiere hat                        
- Welche Maßnahmen in Bezug auf den Lärmschutz beachtet werden müssen
- Wie gross Aufwand und Ertrag der verschiedenen Präventionsmethoden sind
- Welche Präventionsmethode wann und wo eingesetzt werden soll
- Wie Wildschweine die Kulturlandschaft nutzen