Kurzbeschreibung
(Deutsch)
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Feldschlösschen und Coop setzen die beiden ersten von E-Force One produzierten Elektro-Lastwagen im täglichen Warentransport (Feinverteilung) ein. Die 18 Tonnen Elektro-Lastwagen mit 10 Tonnen Aufbau- und Nutzlast ersetzen jeweils einen herkömmlichen Diesel-Lastwagen. Der Energieverbrauch und die Leistung der Batterien wird laufend gemessen und überprüft. Auf dem Lastwagen von Coop sind auf dem Kühlaufbau Photovoltaik-Module montiert, deren Ertrag, für den Betrieb der Kühlaggregate genutzt wird.
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Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
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Zugehörige Dokumente
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Publikationen / Ergebnisse
(Französisch)
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Zugehörige Dokumente
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Schlussbericht
(Deutsch)
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Feldschlösschen und Coop haben die beiden ersten von E-Force One produzierten 18 Tonnen Elektro-Lastwagen mit 10 Tonnen für Aufbau und Nutzlast erhalten und während 5 Jahren in der Feinverteilung eingesetzt. Beide Unternehmen belieferten ihre Kunden ab den jeweiligen Verteilzentralen. Die Elektro-Lastwagen haben sich im täglichen Warentransport bewährt und können einen Lastwagen in der Stadtbelieferung ersetzen. Neben der beschränkten Nutzlast, die eine komplette Integration in den Verteilerverkehr, inklusive einer Belieferung von Getränken, nicht verunmöglicht aber erschwert, ist die Reichweite je nach Einsatzgebiet zu gering. Tests in Chur und der Region Lausanne mussten abgebrochen werden. Die Topographie verunmöglichte einen effizienten Einsatz. Im Mittelland, der Agglomeration und im Stadtgebiet bewährt sich der Eforce. Der E-Force One wurde zu Testzwecken auch im Raum Chur und den angrenzenden Bergen eingesetzt. Längere Steigfahrten (Bergauf) liessen die Motoren überhitzen und in ein Notprogramm fallen. Geschwindigkeiten von maximal 30 Km/h waren auf 80er Strecken nicht vertretbar (Bsp. Flimser-Rampe). Somit musste der Test nach diversen Versuchen abgebrochen werden. Im leicht hügligem Mittelland aber auch in der Agglomeration und im städtischen Gebiet kann man von einem problemlosen Einsatz sprechen. Nach drei Jahren jedoch lies die Leistung der Batterien nach, Zellfehler führten zu massiven Einbussen und die eigentlich geforderten, gewünschten 260 Kilometer (Tageseinsatz) konnten nicht mehr erbracht werden. Die E-Force One wurden dann in der "nahen" Agglomeration eingesetzt, auf Touren bis 200 Kilometer oder ganz am Ende, im Jahr 2020, nur noch auf einer kurzen 80 Kilometer Tour. Eine grosse Unsicherheit war für den Fahrer, dass auf die effektive Leistungsangabe im Führerhausdisplay keinen Verlass mehr war. Der Leistungseinbruch, die Restreichweite sank in den letzten 25% der Anzeige stärker und schneller als erwartet. Dies führte dazu, dass im letzten relevanten Jahr (2019) im Schnitt Dietikon 126km, Bern 79km, Schafisheim 1 223 km und Schafisheim 2 222km täglich leisteten. Vereinzelt wurde in Schafisheim mit einer Zwischenladung bis zu 380km am Tag gefahren, dann jedoch mit einer Doppelbesatzung. Im Grundsatz ist die Technologie deutlich wartungsfreundlicher. Im Stadium eines Prototypen jedoch musste der E-Force One zwischen 18. März 2014 und Ende 2020 17 mal ausserordentlich in die Garage. Defekte an Wechselrichter, Ladegeräte, Probleme mit dem zusätzlich installierten Solardach, Probleme mit einer nicht ladenden Batterie oder einfach Fehlermeldungen, welchen man nachgehen musste, führten zu Mehrkosten von CHF 57'977. Mit E-Force hatte man einen kompetenten Partner der kulant die Prototypen wieder instand stellte. Die fehlenden nationale Garageninfrastruktur führte dazu, dass der E-Force One mehrfach überführt werden musste. Im Vergleich kann ein Diesel-LKW ohne weiteres Touren bis zwei Tage ohne Betankung abwickeln und ist lediglich 2x pro Jahr für einen Oelfilter und Flüssigkeitscheck sowie einem Service, einer Inspektion in der Garage. Insgesamt 3 Tage Ausfall sind zu rechnen die ein geschulter Mechaniker der Coop-Eigenen Garage durchführen kann. Coop war sich der möglichen Herausforderungen bewusst und geht davon aus, dass neue Serien über Wartungsarme Systeme verfügen und man dann entsprechende Einsparungen verwirklichen kann. Was im Jahr 2013 mit einem Leuchtturmprojekt der Projektpartner startete ist im Jahr 2020 bereits bei den meisten Hersteller bestellbar. Die Technologie hat sich weiterentwickelt und die Marktreife ist vorhanden. Nach wie vor ist das Gesamtgewicht des Antriebes inklusive der Batterie zu hoch und die 4/32 Reichweite lediglich für den Verteilerverkehr ideal aber in Kombination mit dem Durchbruch von Gas und H2 ergänzen sich die Konzepte.
Zugehörige Dokumente
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Schlussbericht
(Englisch)
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Feldschlösschen and Coop have received the first two 18 tons of electric trucks produced by E-Force One with 10 tons for assembly and payload and have been used for 5 years in fine distribution. Both companies supplied their customers from the respective distribution centres. The electric trucks have proven themselves in the daily transport of goods and can replace a truck in the city supply. In addition to the limited payload, which does not make it impossible but difficult to fully integrate into distribution traffic, including the supply of beverages, the range is too low depending on the area of application. Tests in Chur and the Lausanne region had to be cancelled. Topography made it impossible to use it efficiently. In the Mittelland, the agglomeration and the urban area, the Eforce proves itself. The E-Force One was also used for test purposes in the Chur area and the neighboring mountains. Long ascents (uphill) caused the motors to overheat and fall into an emergency program. Speeds of a maximum of 30 km / h were not acceptable on 80 routes (e.g. Flimser ramp). So the test had to be canceled after various attempts. In the slightly hilly Central Plateau, but also in the agglomeration and urban area, one can speak of problem-free use. After three years, however, the performance of the batteries deteriorated, cell defects led to massive losses and the actually required, desired 260 kilometers (daily use) could no longer be achieved. The E-Force One were then used in the "nearby" agglomeration, on tours of up to 200 kilometers or at the very end, in 2020, only on a short 80-kilometer tour. A major uncertainty for the driver was that the actual performance information in the driver's cab display could no longer be relied on. The drop in performance and the remaining range fell more and more quickly than expected in the last 25% of the display. As a result, in the last relevant year (2019), Dietikon achieved an average of 126km, Bern 79km, Schafhisheim 1,223km and Schafisheim 2,222km daily. Occasionally in Schafisheim an intermediate load was used to drive up to 380 km per day, but then with a double crew. In principle, the technology is much more maintenance-friendly. At the prototype stage, however, the E-Force One had to go into the garage 17 extraordinary times between March 18, 2014 and the end of 2020. Defects in inverters, chargers, problems with the additionally installed solar roof, problems with a non-charging battery or simply error messages that had to be investigated led to additional costs of CHF 57,977. With E-Force they had a competent partner who accommodated the prototypes again. The lack of a national garage infrastructure meant that the E-Force One had to be transferred several times. 6/32 In comparison, a diesel truck can easily handle tours of up to two days without refueling and is only required twice a year for an oil filter and fluid check as well as a service, an inspection in the garage. A total of 3 days of failure are to be expected, which a trained mechanic in the Coop's own garage can carry out. Coop was aware of the possible challenges and assumes that new series will have lowmaintenance systems and that corresponding savings can then be made. What started in 2013 with a lighthouse project of the project partners can already be ordered by most manufacturers in 2020. The technology has evolved and the market maturity is there. The total weight of the drive, including the battery, is still too high and the range is ideal only for distribution traffic, but in combination with the breakthrough of gas and H2, the concepts complement each other.
Zugehörige Dokumente
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Schlussbericht
(Französisch)
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Feldschlösschen et Coop ont reçu les deux premiers camions électriques de 18 tonnes produits par EForce One avec 10 tonnes pour la construction et la charge utile et ont été utilisés pendant 5 ans dans la distribution fine. Les deux sociétés approvisionnaient leurs clients à partir des centres de distribution respectifs. Les camions électriques ont fait leurs preuves dans le transport quotidien de marchandises et peuvent remplacer un camion dans l’approvisionnement de la ville. En plus de la charge utile limitée, qui ne rend pas impossible mais difficile une intégration complète dans le trafic de distribution, y compris l’approvisionnement en boissons, la portée est trop faible selon les zones d’utilisation. Des tests à Coire et dans la région de Lausanne ont dû être annulés. La topographie n’a pas été efficace. Dans le Mittelland, l’agglomération et la zone urbaine, l’Eforce fait ses preuves. L'E-Force One a également été utilisé à des fins de test dans la région de Coire et les montagnes voisines. De longues ascensions (en montée) ont provoqué une surchauffe des moteurs et une chute dans un programme d'urgence. Des vitesses d'un maximum de 30 km/h n'étaient pas acceptables sur 80 itinéraires (par exemple, rampe Flimser). Ainsi, le test a dû être annulé après plusieurs tentatives. Dans le Plateau Central légèrement vallonné, mais aussi dans l'agglomération et l'agglomération, on peut parler d'usage sans problème. Après trois ans, cependant, les performances des batteries se sont détériorées, des défauts de cellules ont entraîné des pertes massives et les 260 kilomètres réellement nécessaires et souhaités (utilisation quotidienne) ne pouvaient plus être atteints. Les EForce One ont ensuite été utilisées dans l'agglomération « voisine », sur des circuits allant jusqu'à 200 kilomètres ou en toute fin, en 2020, uniquement sur un petit circuit de 80 kilomètres. Une incertitude majeure pour le conducteur était qu'il ne pouvait plus se fier aux informations sur les performances réelles affichées sur l'écran de la cabine du conducteur. La baisse des performances et la plage restante ont chuté de plus en plus rapidement que prévu dans les derniers 25% de l'affichage. Cela a conduit au fait qu'au cours de la dernière année pertinente (2019), Dietikon a atteint une moyenne de 126 km, Berne 79 km, Schafhisheim 1 223 km et Schafisheim 2 222 km par jour. Parfois à Schafisheim, une charge intermédiaire était utilisée pour parcourir jusqu'à 380 km par jour, mais ensuite avec un double équipage. En principe, la technologie est beaucoup plus facile à entretenir. Au stade du prototype, cependant, l'E-Force One a dû entrer au garage 17 fois extraordinaires entre le 18 mars 2014 et la fin de 2020. Des défauts dans les onduleurs, les chargeurs, des problèmes avec le toit solaire installé en plus, des problèmes avec une batterie non chargée ou simplement des messages d'erreur qui devaient être examinés ont entraîné des coûts supplémentaires de 57 977 CHF. Avec E-Force, ils avaient un partenaire compétent qui s'occupait à nouveau des prototypes. L'absence d'une infrastructure de garage nationale signifiait que l'E-Force One a dû être transféré plusieurs fois. 5/32 En comparaison, un camion diesel peut facilement gérer des tournées jusqu'à deux jours sans faire le plein et n'est requis que deux fois par an pour un contrôle du filtre à huile et des fluides ainsi qu'un service, une inspection dans le garage. Un total de 3 jours d'échec sont à prévoir, qu'un mécanicien formé dans le propre garage de la Coop peut effectuer. Coop était consciente des défis possibles et part du principe que les nouvelles séries auront des systèmes nécessitant peu d'entretien et que les économies correspondantes pourront alors être réalisées. Ce qui a commencé en 2013 avec un projet phare des partenaires du projet peut déjà être commandé à la plupart des fabricants en 2020. La technologie a évolué et la mise sur le marché est disponible. Le poids total de la commande, y compris la batterie, reste trop élevé et la portée est idéale uniquement pour le trafic de distribution, mais en combinaison avec la percée du gaz et du H2, les concepts se complètent.
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