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Forschungsstelle
AGS
Projektnummer
14.21.3.2
Projekttitel
Futtermittel-Dienstleistungsanalytik und Futtermitteldatenbank
Projekttitel Englisch
Feed Analysis and Feed Database

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Neue Kenntnisse/Literatur
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Kunden/Berichterstattung
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Englisch)
Analysis, Feedstuffs, Swiss Feed Database
Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Eine sichere und wettbewerbsfähige Nahrungsmittelproduktion und eine effiziente Nutzung der Ressourcen sind in der schweizerischen Land- und Ernährungswirtschaft zentral. Die Lebensmittelsicherheit fängt bei der Qualitätssicherung der Futtermittel an (feed-to-food approach). Die Futtermittelkenntnis bildet eine wesentliche Grundlage für das Verständnis der Tierhaltung und Tierernährung, der Ökologie über die Nährstoffkreisläufe sowie des Einflusses von Ernährungsfaktoren auf die Beschaffenheit der Produkte tierischen Ursprungs. Fundierte Kenntnisse in diesen Bereichen ermöglichen Kostensenkungspotenzial in der Landwirtschaft.

Mit der Futtermittel-Dienstleistungsanalytik erhalten "externe Kunden" von Agroscope Unterstützung für Qualitätsuntersuchungen und Beratung über den Nährwert und die Verwendbarkeit der untersuchten Futtermittel. Dazu wird jährlich einen Beitrag zur Mykotoxin-Untersuchung der Getreide geleistet.

Die schweizerische Online-Futtermitteldatenbank enthält tierartübergreifende Informationen zu über 600 in der Schweiz erhältlichen Einzel- und Raufuttermitteln und entspricht seit der Einführung im 2007 einem stetig wachsenden Bedürfnis. Neue Futtermittel, aber auch fehlende Nährwerte und sich verändernde Bedingungen (z.B. Umweltbedingungen) oder eine differenziertere Gruppierung von Futtermitteln müssen in der Futtermitteldatenbank berücksichtigt werden, damit die Datenqualität laufend verbessert werden kann. Die Weiterentwicklung als temporales Data Warehause in Zusammenarbeit mit der Database Technology Research Group (im Rahmen eines Nationalfondsprojektes), Universität Zürich, ermöglicht eine optimierte Datenbankpflege und einen verbesserten Informationsgehalt für Benutzende. Die Futterdaten werden mit räumlichen, temporalen und biologischen Angaben ergänzt und über neue Applikationen verfügbar gemacht.

Projektziele
(Deutsch)
1.     Unterstützung für eine gezielte Kontrolle der Qualität der Futtermittel: Betriebe und Landwirte erhalten Analysenresultate und setzen die Futtermittel dementsprechend ein.
2.     Beratung betreffend Futtermitteln für die Praxis: Aufgrund der erhaltenen Resultate können Ursachen von Problemen erkannt werden oder Hinweise zu einem gezielteren Einsatz der Futtermittel gegeben werden.
3.     Die Futtermitteldatenbank wird zu einer aktuellen, umfassenden und bekannten Datenquelle mit einzigartigen Datenmodellen.
4.     Verbesserter und gezielter Einsatz von Futtermitteln in der schweizerischen Landwirtschaft: Die umfangreichen Informationen betreffend Nährstoffgehalte von Futtermitteln in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren (Zeit, Wetter, botanische Zusammensetzung, Reifegrad, usw.) dienen der Effizienzsteigerung.
Neue Kenntnisse/Literatur
(Deutsch)

I. Timko, M. Böhlen, and J. Gamper. 2011. Sequenced spatiotemporal aggregation for coarse query granularities. The VLDB Journal 20, 5 (October 2011).

J. Gordevi_cius, J. Gamper, and M. Böhlen. 2012. Parsimonious temporal aggregation. The VLDB Journal 21, 3 (June 2012).

A. Taliun, M. Böhlen, A. Bracher and F.Cafagna. A GIS-based Data Analysis Platform for Analyzing the Time-Varying Quality of Animal Feed and its Impact on the Environment. Proceedings of the iEMSs Sixth Biennial Meeting: International Congress on Environmental Modelling and Software (iEMSs 2012), Leipzig, Germany, July 2012. In press.

First Year Intermediate Scientific Report SNF Project no. 2200021-135361, Tameus: Managing Time-Varying Measurement Sets in Databases, Ocober 10, 2012.

Kunden/Berichterstattung
(Deutsch)
1. Futtermittelbetriebe
2. Landwirtschaftliche Beratung und Schulen
3. Milch- und Fleischproduzenten
4. Forschungsinstitute
5. Tierärzte

1. Der Stand der Arbeiten des Tätigkeitsfeldes wird in den jährlichen Jahresberichten dokumentiert.
2. Der Stand der Arbeiten im Nationalfondsprojekt wird in einem jährlichen Scientific Report dokumentiert. Ein wissenschaftlicher Abschlussbericht ist vorgesehen.
3. Der Wissenstransfer erfolgt stufengerecht an die verschiedenen Kunden mittels wissenschaftlichen und praxisorientierten Publikationen, Vorträgen, Tagungen, Medienmitteilungen, Newsletter und Beratungen.