Es ist eine seiner zentralen Aufgaben den Fachkräftebedarf der Schweizer Wirtschaft zu sichern und eine möglichst gute Passung zwischen dem Ausbildungsangebot, den Anforderungen des Beschäftigungssystems und den Kompetenzen und Interessen der Jugendlichen herzustellen.
Im Zentrum der Untersuchung stehen drei übergeordnete Fragestellungen:
- Welche zentralen Determinanten beeinflussen die individuellen Bildungsinteressen und Bildungsaspirationen und damit den Prozess der Berufswahl bzw. der Ausbildungsentscheidung beim Übergang in nachobligatorische Ausbildungen und welche sind hinsichtlich der subjektiven Einschätzung von Kosten, Nutzen sowie Erfolgswahrscheinlichkeit von besonderer Bedeutung?
- Untersucht wird ferner, wann im Verlauf der zwei letzten Jahre der obligatorischen Schulzeit Ausbildungsentscheidungen getroffen werden und welchen Jugendlichen es gelingt, ihre Bildungsaspirationen frühzeitig zu realisieren, wer mit einer Übergangslösung beginnt, direkt in den Arbeitsmarkt eintreten möchte oder ohne Ausbildung verbleibt.
- Neben den individuellen Präferenzen und Aspirationen wird die Berufsbildungsentscheidung wesentlich durch die Angebotsseite beeinflusst. Es werden deshalb das Angebot an regionalen (beruflichen) Ausbildungsplätzen und -möglichkeiten, die (nationale und regionale) wirtschaftliche Lage sowie die demographische Entwicklung (kohortendifferenzierende Anreize und Restriktionen für geburtenschwache bzw. -starke Schulabgangskohorten) analysiert.