En-tête de navigationNavigation principaleSuiviFiche


Unité de recherche
OFEV
Numéro de projet
8T20/14.0016.KP
Titre du projet
Erosionsrisikokarte Alpenraum

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
Mots-clé
Anzeigen
-
-
-
Description succincte
Anzeigen
-
-
-
Objectifs du projet
Anzeigen
-
-
-
Mise en oeuvre et application
Anzeigen
-
-
-

Textes saisis


CatégorieTexte
Mots-clé
(Allemand)
Erosion, Risikokarte, Alpenraum, Bodenschutz, Gefahrenprävention
Description succincte
(Allemand)
Als Ergänzung zur bestehenden Erosionsrisikokarte im Mittelland (ERK-2) soll im Rahmen dieses Projektes eine Erosionsrisikokarte für den Alpenraum in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) und der Europäischen Union (Joint Research Center (JRC Ispra)) erstellt werden. Ab 2005 hat die Universität Basel, Institut für Geowissenschaften diverse Forschung- und Modelierungsarbeiten in der Zentralschweiz durchgeführt. Die Ergebnisse werden 2014 in der Reihe Umwelt Wissen des BAFU publiziert.
Objectifs du projet
(Allemand)
Als Ergänzung zur bestehenden Erosionsrisikokarte im Mittelland (ERK-2) wird eine Karte für Grünlandflächen im Alpenraum in Zusammenarbeit mit dem BLW und JRC (Ispra) erstellt. Die einzelnen Faktoren des für die ERK-2 verwendeten Erosionsmodells Modified Universal Soil Loss Equation (MUSLE) werden angepasst. Das Resultat daraus ist eine Erosionsrisikokarte für Grünland (ERK-G), die analog zur ERK-2 genutzt werden kann.
Mise en oeuvre et application
(Allemand)
Die Erosionsrisikokarte für Grünland basiert auf der empirischen „Revised Universal Soil Loss Equation (RUSLE)“ nach Renard et al. (1997). Die RUSLE setzt sich aus den Faktoren R (Niederschlagserosivität), K (Erodierbarkeit des Bodens), LS Hanglänge- und Hangneigungsfaktor), C (Bedeckungs- und Bearbeitungsfaktor) und P (Erosionsschutzfaktor) zusammen. Im Rahmen des Projekts wurde jeder Faktor gesondert auf Kartenbasis räumlich hochaufgelöst ermittelt und zu einer Gefahrenmodellierung der Bodenerosion für das Grünland der Schweizer landwirtschaftlichen Nutzfläche (LN) und dem Sömmerungsgebiet verrechnet. Darüber hinaus wurde eine dynamische Risikoabschätzung umgesetzt, welche die zeitliche und räumliche Variabilität der Faktoren R und C mit einer monatlichen Auflösung berücksichtigt.
Mit der neuen Erosionsrisikokarte für Grünland und der aktualisierten Erosionsrisikokarte für Ackerland (ERK2, 2010) stehen nun Hilfsmittel für den Erosionsvollzug zur Verfügung, die die gesamte landwirtschaftliche Nutzfläche (LN) inklusive Sömmerungsfläche einschliessen.