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Research unit
AGS
Project number
14.13.4.1
Project title
Research, development and knowledge transfer for sustainable production of high quality top fruit in Switzerland

Texts for this project

 GermanFrenchItalianEnglish
Key words
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Short description
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Project aims
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Knowlegde improvements / Publications
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Customers / Reporting
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Inserted texts


CategoryText
Key words
(English)
fruit growing, orchard management, variety testing, plant protection, pesticide residues, fruit quality, food safety, sustainability, profitability
Short description
(German)
Die Schweizer Obstbranche ist gefordert, sich in einem Markt mit offeneren Grenzen durch umweltschonende, innovative und wirtschaftliche Produktionsverfahren und eine hohe Fruchtqualität zu profilieren. Erfolgsentscheidend für die geforderte perfekte äussere und hohe innere Fruchtqualität ist nebst optimalen Kulturmassnahmen ein wirksamer, wirtschaftlicher, umweltfreundlicher und gesetzeskonformer Pflanzenschutz.
Das Projekt „Professionelle Produktion von Qualitätsobst“ trägt aktuellen Bedürfnissen und Anbauproblemen der Schweizer Obstbranche Rechnung. In einem jährlichen Antrags-, Priorisierungs- und Evaluationsprozess werden die Anliegen der Branche aufgenommen und in Form von in der Regel 1 bis 3-jährigen Teilprojekten bearbeitet. Ziel sind praxisnahe, rasch umsetzbare, nachhaltige und wirtschaftlich interessante Problemlösungen. In diesem Tätigkeitsbereich werden unter anderem aktuelle Herausforderungen wie neue Schädlinge und Krankheiten, Massnahmen zur Anpassung an den Klimawandel, Anwendung neuer Technologien, Sorten und kulturtechnischer Verfahren bearbeitet. Die Mitbestimmung der Praxiskunden stellt sicher, dass die wichtigsten Anliegen prioritär bearbeitet werden und die Ergebnisse umgesetzt werden. Dies trägt bei zu einer positiven Wahrnehmung von Agroscope in der Branche. Beratung und Obstbranche profitieren direkt für die Professionalisierung entlang der Wertschöpfungskette. Der Fokus dieses Projekts liegt auf Entwicklung, Technologie- und Wissenstransfer. Drittmittel und Kooperationen mit anderen praxisnahen Forschungs- und Entwicklungs-Institutionen, der kantonalen Beratung und der Obstbranche sollen wo möglich die Eigenmittel ergänzen.
Im Projekt „Entscheidungsunterstützung für den Obstbau“ werden Instrumente der Entscheidungsunterstützung und Beratungsunterlagen für die Vollzugsorgane und die Obstbaupraxis entwickelt, aktualisiert und bereitgestellt. Schwerpunkte bilden die Prognosetools und Beratungsunterlagen für Obstkrankheiten und -schädlinge sowie betriebswirtschaftliche Planungs-, Simulations- und Benchmark-Instrumente. Das Projekt dient dem Wissenstransfer und der Entscheidungsunterstützung. Umfang, Abgrenzung und Entschädigung einzelner Dienstleistungen werden laufend überprüft.
Das Tätigkeitsfeld trägt im Sinn des im Forschungskonzept 2013-16 angestrebten integrierten Ernährungssystems zu mehreren Thematischen Schwerpunkten von der Obstanlage bis auf den Teller wesentlich bei. Es unterstützt die Nachhaltigkeit und Wettbewerbsfähigkeit im Schweizer Obstbau und stärkt das Vertrauen der Konsumenten in Früchte aus Schweizer Produktion.
Project aims
(German)
1.     Entwicklung von praxisnahen, wirtschaftlich interessanten, nachhaltigen und rasch umsetzbaren Problemlösungen für aktuelle Bedürfnisse der Obstbranche gemäss jährlicher Priorisierung und Evaluation des Forums Kern- und Steinobst. Jährliche Evaluation für mindestens 80% der Extension-Projekte positiv.
2.     Technologie- und Wissenstransfer zur Unterstützung einer nachhaltigen, wettbewerbsfähigen und innovativen Qualitätsproduktion von Schweizer Obst mittels Fachtagungen, Vorträgen sowie praxisorientierten und technisch-wissenschaftlichen Publikationen. Bereitstellung und Weiterentwicklung valider, leistungsfähiger und anwenderfreundlicher Instrumente zur Entscheidungsunterstützung der Vollzugsorgane und der Obstbranche in Form IT-basierter Tools und Informationen.
3.     Zusammenarbeit mit Forschungsgruppen im Vor- und Nacherntebereich, schwerpunktmässig mit Bezug zur Sortenwahl, zum Pflanzenschutz und zu Produktequalität und Konsumentenbedürfnissen. Nationale und internationale Vernetzung und Kompetenzpflege.
4.     Akquisition von Fremdmitteln im Umfang von durchschnittlich mindestens 0.5 Stellenäquivalent jährlich (v.a. Interreg, KTI, ev. FP7) in Partnerschaft mit anderen Forschungsinstitutionen, kantonalen Beratungsstellen, Verbänden, der Industrie und der Obstbranche.
Knowlegde improvements / Publications
(German)

Widmer A., Gölles M., Schweizer S., 2013. Süsskirschen: Bessere Fruchtqualität mit Gibberellinen? Schweizer Zeitschrift für Obst- und Weinbau. 149, (10), 2013, 8-10

Mühlenz I., Schwizer T., 2013. Die grenzenlose Suche nach neuen Kirschensorten. Schweizer Zeitschrift für Obst- und Weinbau. 149, (9), 2013, 8-11

Bravin E., Dietiker D., 2013. SOA Jahresbericht 2012. Schweizer Zeitschrift für Obst- und Weinbau. 149, (3), 2013, 12-14

Höhn H., Naef A., Holliger E., Widmer A., Gölles M., Linder C., Dubuis P-H., Kehrli P., Bohren Ch., 2012. Pflanzenschutzempfehlungen für den Erwerbsobstbau 2012/13. Flugschrift 122, Forschungsanstalt Agroscope ACW.

Egger S., Stier K., Decurtins F., 2012. Opal® - der gelbe Apfel mit Geschmack. Schweizer Zeitschrift für Obst- und Weinbau. 148, (16), 2012, 8-11

Höhn H., Walder R., Mühlenz I., 2012. Kirschenfliegenbekämpfung – nicht nur mit Dimethoat. Schweizer Zeitschrift für Obst- und Weinbau. 148, (9), 2012, 8-11

Knorst V., Jänsch M., Monney P., Naef A., 2012. Nachbauprobleme beim Apfelanbau. Schweizer Zeitschrift für Obst- und Weinbau. 148, (8), 2012, 11-14

Widmer A., Gölles M., 2012. Behangsregulierung im Zwetschgenanbau. Schweizer Zeitschrift für Obst- und Weinbau. 148, (7), 2012, 8-10

Silvestri G., Egger S., 2011. Beschreibung wertvoller Mostapfelsorten. Flugschrift 129, Forschungsanstalt Agroscope ACW.

Bravin E., Carint D., Dugon J., Hanhart J., Steinemann B., 2011. Schweizer Kernobstproduktion unter der Lupe. Forschungsanstalt Agroscope ACW, 2011.

Silvestri G., Egger S, 2011. Mit robusten Sorten dem Feuerbrand entgegen wirken Agrarforschung Schweiz 2(11+12), 2011, 526-533

Bravin E., Blunschi M., Leumann M., Straub U., Hirrle T., Hanhart J., Hollenstein R., Steinemann B, 2011. Aktionsforschung: Obstproduzenten suchen Lösungen. Agrarforschung Schweiz 2(7+08), 328-333, 2011

Egger S., Höhn H., 2011. Extension Obst – massgeschneiderte Forschung und Entwicklung im Dialog mit der Praxis. Agrarforschung Schweiz. 2, (6), 2011, 272-279

Naef A., Monney P., Gasser S, 2009. Nachbauprobleme im Schweizer Apfelanbau. Agrarforschung 16(9), 366-370, 2009

Customers / Reporting
(German)
  • Bundesamt für Landwirtschaft
  • Kantonale Fachstellen für Obstbau
  • gesamte Obstbranche (vertreten durch das Forum Kern- und Steinobst)
  • Konsumenten und Gesellschaft.
  • Das Projekt „Professionelle Produktion von Qualitätsobst“ unterliegt (wie bisher das ganze Extension-Projektportfolio) weiterhin der jährlichen Mitsprache des Forums Kern- und Steinobst und deckt viele eingebrachte Stakeholder-Anliegen ab.
  • Im Prozess „Entscheidungsunterstützung im Obstbau“ soll das Forum Kern- und Steinobst Mitsprache bei der Weiterentwicklung des Angebots haben; das Projekt unterliegt aber nicht der jährlichen Evaluation und Priorisierung. Der Umfang bisheriger Dienstleistungsangebote in diesem Bereich wird reduziert und Möglichkeiten neuer Kooperationen, der Auslagerung oder Verrechnung solcher Angebote werden geprüft.
Der Technologie- und Wissenstransfer erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Kantonalen Fachstellen Obst und weiteren Beratungs- und Vollzugsorganen. Die Ergebnisse werden mittels Fachtagungen, Vorträgen, praxisorientierten und technisch-wissenschaftlichen Publikationen sowie Merkblättern und Flugschriften vermittelt. Valide, leistungsfähige und anwender-freundliche Instrumente zur Entscheidungsunterstützung der Vollzugsorgane und der Obstbranche werden über die etablierten IT-Plattformen www.agrometeo.ch, www.sopra.ch, über die Agroscope Website (Betriebswirtschaftliche Tools unter www.agroscope.admin.ch/Praxis/.../Support Obst Arbo oder Sorteninformationen unter www.obstsorten.ch), über Mail und Fax (Pflanzenschutzbulletin), und im Rahmen von Betriebsnetzwerken und Lerngruppen zusammen mit Agridea (www.asaagrar.ch) zur Verfügung gestellt und weiterentwickelt. Geprüft wird fallweise die Entwicklung von Apps, Beispielsweise im Pflanzenschutzwarndienst.