Die Studie widmet sich der Datengrundlage der globalen Wertschöpfungsketten (GVC) für die Schweiz. Die nationale IOT für die Schweiz bildet die Basis für alle Daten, welche die Integration in die GVC abzubilden versuchen. Allerdings werden die IOT für die Schweiz oft als qualitativ unzureichend beschrieben.
Die Studie soll die IOT spezifisch im Hinblick auf die importierten Vorleistungen verbessern: Die derzeit vorliegenden Schweizer lOT weisen den Nachteil auf, dass die Verwendung inländischer und importierter Güter zusammengefasst wird. Es ist daher nicht bekannt, ob importierte Güter als Vorleistungsgüter verwendet werden oder als Endnachfragegüter für den Konsum privater Haushalte, Investitionen oder den Export (Reexporte). Auch ist nicht bekannt, in welchen Branchen importierte Güter in welchem Ausmass verwendet werden.
Um eine geeignete Datenbasis zu schaffen, wird eine Differenzierung und Ergänzung der Schweizer lOT vorgenommen. Dabei wird die Verwendung der Importe in den Schweizer lOT der Jahre 2001 und 2008 geschätzt. Um die mit Importen und Exporten verbundene Beschäftigung und Qualifikation analysieren zu können, werden die lOT mit branchenbezogenen Daten zur Zahl der Beschäftigten und ihrer Qualifikation ergänzt.
Die Studie wird ergänzt durch einen umfassenden Vergleich der OECD-Datenbank mit der neuen Datenbasis sowie um Simulationen, welche die Auswirkungen der Integration der Schweiz in die GVC auf Basis der neu erstellten Daten aufzeigen sollen.