Die Studie des komplementiert bestehende Analysen zu globalen Wertschöpfungsketten aus Makrosicht mit Fallstudien aus einer Mikroperspektive, um die Position der Schweiz innerhalb der GVC sowie deren Bedeutung für die Schweizer Wirtschaft zu untersuchen. Die notwendige Standardisierung der internationalen Datenbanken benötigt ein hohes Mass an Annahmen und verwischt wichtige Unterschiede zwischen Branchen und Firmen. Eine Mikroperspektive, die einzelne Firmen, Branchen und Produkte betrachtet, bietet daher eine natürliche Ergänzung.
Die Studie untersucht zunächst anhand eines strukturierten und im Ausland etablierten Fragebogens die Struktur der Internationalisierung und die Position von Schweizer Firmen in den GVC für die Bereiche Medizinaltechnik und Bankdienstleistungen. Ergänzt wird die Befragung durch Interviews mit einzelnen Firmen, welche die Plausibilität der Befragung validieren soll.
Die Studie wird schliesslich komplettiert durch eine individuelle Produktstudie. Mittels Befragungen von Unternehmen soll für die Produktion von Uhren für den Massenmarkt deren detaillierte geographische Struktur von Kosten, Profitabilität und Wertschöpfung über verschiedene Segmente der Wertschöpfungskette hinweg herausgearbeitet werden.