Die Studie untersucht die Resilienz von Sektoren gegenüber Wechselkursschocks im Hinblick auf deren Integration in die globalen Wertschöpfungsketten. Die gestiegene Abhängigkeit der Schweizer Wirtschaft von ausländischen Vorleistungsgütern führt dazu, dass eine Aufwertung des Schweizer Frankens vermehrt durch eine Verbilligung der importierten Vorleistungsgüter abgefedert werden kann.
Die Studie soll daher auf Produkt- und Firmenebene die Auswirkungen von Wechselkursschocks auf die Anpassungen der "extensive margins" untersuchen, d.h. auf die Markteintritte und Austritte von Firmen und Exportprodukten. In einem zweiten Schritt sollen auch die "intensive margins" untersucht werden, d.h. die Frage, inwiefern auch bei einer starken Aufwertung der heimischen Währung das Exportvolumen gehalten werden kann.
Insofern der Eintritt in Exportmärkte mit irreversiblen Kosten verbunden ist, kann theoretisch auch ein temporärer Wechselkursschock zu permanenten Einbussen in den Exporten führen und damit langfristige Auswirkungen auf die Wirtschaft zeigen (Hysterese). In einem dritten Schritt soll daher die Auswirkungen der globalen Wertschöpfungsketten auf Hystereseeffekte im Aussenhandel bei Wechselkursschocks untersucht werden.