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Forschungsstelle
BAG
Projektnummer
13.005905
Projekttitel
Betreuungszulagen und Entlastungsangebote für pflegende Angehörige

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Abstract
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Umsetzung und Anwendungen
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Weiteres Vorgehen
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Publikationen / Ergebnisse
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Angehörigenbetreuung und Angehörigenpflege, Betreuungszulage, Entlastungsangebote, Pflege zu Hause
Schlüsselwörter
(Französisch)

Recensement des allocations d’assistance, possibilités de décharge, proches aidants, contribution financière pour proches, offre de soutien pour proches

Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Mit dem Mandat soll erstens abgeklärt werden, welche Formen von Betreuungszulagen es für pflegende Angehörige und Dritte auf den Stufen Gemeinden und Kantone gibt. Zweitens soll eine Bestandsaufnahme bei national tätigen Nichtregierungsorganisationen (z.B. SRK, Caritas), den Kantonen und den Gemeinden durchgeführt werden, welche Programme zur Entlastung von pflegenden Angehörigen anbieten.
Projektziele
(Deutsch)
In Erfüllung des Postulats 13.3366 "Betreuungs- und Entlastungsangebote für pflegende Angehörige" liegt eine Übersicht über die in der Schweiz ausgerichteten Betreuungszulagen und die Unterstützungs- und Entlastungsangebote vor, die von den Kantonen, den Gemeinden und privaten Organisationen in der Schweiz für betreuende und pflegende Angehörige angeboten werden.
Projektziele
(Französisch)

Le but de l’état des lieux quant aux contributions financières pour proches était premièrement d’identifier les modèles existants au niveau communal et cantonal et de décrire leur développement. Deuxièmement, les estimations devraient montrer quels seraient les coûts aujourd’hui et dans l’avenir, en termes de contributions versées, si les modèles régionaux existants étaient appliqués dans la Suisse entière. Le but de l’état des lieux quant à l’offre de soutien pour proches était de présenter les offres nombreuses et variées de différents acteurs (communes, cantons, ONG et service des soins à domicile) et d’identifier les lacunes.

Abstract
(Deutsch)

Methodisches Vorgehen: Für die Bestandsaufnahme der Betreuungszulagen und der Entlastungsangebote wurde eine Onlinebefragung bei den Kantonen, Gemeinden und privaten Organisationen durchgeführt. Der erste Teil fokussierte auf die finanziellen Beiträge, der zweite auf die Unterstützungs- und Entlastungsangebote in den folgenden Kategorien: „Wissen & Befähigung“, „Koordination & Organisation“, „Austausch & Begleitung“ sowie „Auszeit & Regeneration“. Der Rücklauf war bei allen Akteuren mindestens 50 Prozent.

Ergebnisse: Mindestens fünf Kantone (Basel-Stadt, Freiburg, Tessin, Waadt und Wallis) sowie elf Gemeinden (fünf davon im Kanton Basel-Landschaft) kennen finanzielle Beiträge für Angehörige. Die Mehrheit dieser Beiträge ist als „finanzielle Anerkennung“ konzipiert, indem eine Pauschale pro Tag oder pro Monat an die Angehörigen ausbezahlt wird. Diese Pauschalen liegen in der Regel zwischen 20 und 30 CHF pro Tag. In der Stadt Opfikon werden pro Pflege- oder Betreuungsstunde 28.85 CHF bezahlt, wobei maximal 1.5 Stunden pro Tag und pflegebedürftige Person vergütet werden. Im Kanton Tessin kann ein Lohnausfall von betreuenden Angehörigen unter bestimmten Voraussetzungen über die Ergänzungsleistung der erkrankten Person vergütet werden. Die Inanspruchnahme von Betreuungszulagen ist bei allen bestehenden Modellen relativ gering. Gemäss den Befragten nehmen Angehörige wenig Hilfe in Anspruch.

Die Verfügbarkeit von Angeboten ist in den vier genannten Kategorien unterschiedlich. Am besten abgedeckt sind Beratungsangebote, und hier nach Auskunft der Befragten mehrheitlich die psychosoziale, krankheitsbezogene und rechtliche Beratung. Angebote für Angehörige in Krisensituationen und mit Regenerationsbedarf während intensiver Pflege- und Betreuungsphasen stehen in deutlich weniger als der Hälfte der Gemeinden zur Verfügung.

Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
Der Bericht stellt eine der wissenschaftlichen Grundlagen dar, die für den Aktionsplan zur Unterstützung von betreuenden und pflegenden Angehörigen erstellt wurden. Diesen Aktionsplan hat der Bundesrat am 5. Dezember 2014 gutgeheissen.
Weiteres Vorgehen
(Deutsch)

In den nächsten Jahren wird der Bund in Zusammenarbeit mit den Kantonen, Gemeinden und privaten Organisationen den «Aktionsplan zur Unterstützung und Entlastung betreuender und pflegender Angehöriger» umsetzen.

Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)
Zugehörige Dokumente
Publikationen / Ergebnisse
(Französisch)
Zugehörige Dokumente