Mit dieser im Rahmen der Evaluation KVG-Revision Spitalfinanzierung durchgeführten Studie wird insbesondere untersucht, ob die KVG-Revision den Kosten- und Qualitätsdruck in den Spitälern verstärkt hat, ob also die Spitäler dem Wettbewerb stärker ausgesetzt sind und sich ihr betriebswirtschaftliches Denken verstärkt hat. Trifft dies zu, sind bei den Spitälern Verhaltensänderungen zu erwarten. Dazu gehören insbesondere Anpassungen von Prozessen und Strukturen der Spitäler, die entweder zum Ziel haben, die Kosteneffizienz zu steigern und/oder die Qualität zu steigern/beizubehalten. Neben Optimierungen wie z.B. Spezialisierungen, dem Ausschöpfen von Skaleneffekten sowie einer teilweisen Verlagerung der Leistungen in vor- und nachgelagerte Bereiche werden auch vom Gesetzgeber nicht erwünschte Effekte oder Umgehungsmechanismen wie z.B. verfrühte Spitalentlassungen oder die Umgehung der Aufnahmepflicht von Patientinnen und Patienten untersucht.
Vgl. auch den ARAMIS-Eintrag zum Gesamtprojekt "Evaluation KVG-Revision Spitalfinanzierung, Zwischenbericht 2015", zugänglich über "zugehörige Projekte".