Im Rahmen des Programms Raumbeobachtung Schweiz erarbeitet das ARE Grundlagen zur räumlichen Entwicklung und macht sie nutzbar für die departements- und amtspolitischen Aufgaben. In der Strategie Raumbeobachtung Schweiz 2011-2015 ist festgehalten, dass diese Zielsetzung unter anderem durch den Aufbau und Betrieb eines geeigneten gesamträumlichen Monitorings erreicht werden soll. Im den letzten Jahren waren dazu in erster Linie die beiden Monitorings zum urbanen und zum ländlichen Raum separat aufgebaut worden. Im Rahmen des vorliegenden Auftrags soll nun ein aktualisiertes, übergreifendes Monitoringsystem konzipiert werden.
Unter Monitoringsystem wird dabei eine Konstruktion verstanden, die modular aufgebaut ist und aus verschiedenen Elementen besteht. Zu definieren, welche Elemente dies sind und wie / nach welchem Fahrplan sie umgesetzt werden, sowie die Festlegung eines Kernsets von politikrelevanten und praktikablen Indikatoren ist Kernpunkt des Auftrags.
Die Konzeption erfolgt im engen Austausch mit dem Auftragnehmer und unter Einbezug einer Begleitgruppe, der nebst ARE-Fachsektionen auch weitere interessierte Bundesstellen sowie eine Vertretung aus der Wissenschaft (mit spezifischem Knowhow zu bestehenden Raumbeobachtungs-Systemen der Kantone) angehören.
Die Konzeption soll bis Ende 2013 vorliegen, 2014 folgt die Umsetzung. Letztere ist jedoch nicht Bestandteil dieses Auftrags.