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Forschungsstelle
BAFU
Projektnummer
8T20/13.0014.KP
Projekttitel
FROSCH-Bo: Früherkennung Organischer Schadstoffe im Boden

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Umsetzung und Anwendungen
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
chemischer Bodenschutz, Bodenindikator organische Schadstoffbelastung, Schadstoffe
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Zehntausende von Chemikalien sind in Haushalt und Industrie im täglichen Gebrauch. Viele davon gelangen dabei gewollt oder ungewollt in den Boden. Angesichts der zunehmenden Vielfalt von organischen Schadstoffen gilt es einerseits, den Kenntnisstand über deren Verhalten in der Umwelt und insbesondere im Boden zu verbessern und andererseits, möglichst frühzeitig relevante Schadstoffanreicherungen in Reservoiren wie Böden und Sedimenten zu erkennen. In der Vergangenheit vergingen häufig Jahrzehnte zwischen der Inverkehrsetzung von Chemikalien, ihrem Auftreten in der Umwelt, und der Erfassung der daraus resultierenden Konsequenzen für Ökosysteme, Nahrungs- und Futtermittel. Wissenschaft und Behörden beschränken sich in Studium und Regulierung meist auf eine kleine Auswahl von „altbekannten" Schadstoffen (z.B. DDT, PCB und Dioxine) und hinken damit den neuesten Entwicklungen im Bereich von Chemikalien permanent hinterher. Ziel dieses Projektes ist, eine Methode zur Früherkennung insbesondere von neueren organischen Schadstoffen in der Umweltressource Boden zu etablieren.
Projektziele
(Deutsch)
Das übergeordnete Ziel dieses Projektes ist die Erarbeitung und Tauglichkeitsprüfung eines methodischen Ansatzes zur Früherkennung von künftigen organischen Schadstoffen im Boden. Als längerfristige Vision soll dieses interaktive Vorgehen Wissenschaftler und Behörden zunehmend in die Lage versetzen, den Boden „chemisch transparent" werden zu lassen. Der in diesem Forschungsprojekt erarbeitete Methodenvorschlag kann dann durch die Bundesämter auf Vollzugstauglichkeit geprüft werden.
Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
Das Projekt behandelte die „Emerging Contaminants", d.h. jene Substanzen, die ‚neu‘ im Boden auftreten. Angesichts der zunehmenden Vielfalt von organischen Schadstoffen gilt es einerseits, den Kenntnisstand über deren Verhalten in der Umwelt und insbesondere im Boden zu verbessern und andererseits, möglichst frühzeitig relevante Schadstoffanreicherungen in Reservoiren wie Böden und Sedimenten zu erkennen. Die entwickelte Methode zur Früherkennung neuerer organischer Schadstoffe in Böden und Sedimenten wurde etabliert und getestet. Damit können verschiedene Substanzlisten neuerer organischer Schadstoffe für die Planung von Monitoringuntersuchungen zur Verfügung gestellt werden - dies dient u.a. einer faktenbasierten Substanzzulassung.