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Unité de recherche
OFEV
Numéro de projet
8T20/13.0007.PJ
Titre du projet
Genetische und demographische Grundlagen Amphibienförderung

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
Mots-clé
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Description succincte
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Objectifs du projet
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Description des résultats
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Mise en oeuvre et application
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Publications / Résultats
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Textes saisis


CatégorieTexte
Mots-clé
(Allemand)
Populationsdynamik, Naturschutzgenetik, extinction debt, Gründe des Aussterbens, Vernetzung, Monitoring, Amphibienschutz
Description succincte
(Allemand)
Mit diesem Projekt im Rahmen einer Dissertation über praxisrelevante Fragen des Amphibienschutzes sollen Themen bearbeitet werden, die für einen verbesserten Schutz der Amphibien notwendig sind. Das Projekt soll zur Erreichung des strategischen Ziels „Wissen generieren und verteilen" der nationalen Biodiversitätsstrategie beitragen. Zumdem entspricht das Projekt den strategischen Prioritäten des Forschungskonzept Umwelt 2013-2016 des Bundesamt für Umwelt.
Objectifs du projet
(Allemand)
Verbesserte Grundlagen für den Amphibienschutz und -förderung in den Bereichen Ursachen für das Erlöschen von Populationen, Naturschutzgenetik und Monitoring.
Description des résultats
(Allemand)
Im Endergebnis liegen folgende verbesserte Grundlagen für den Amphibienschutz und -förderung in den Bereichen Ursachen für das Erlöschen von Populationen, Naturschutzgenetik und Monitoring vor:
Grundlagen Naturschutzgenetik bei Amphibien: Genetische und demographische Analyse wiederangesiedelter Populationen der Geburtshelferkröten: Die Analyse mit Hilfe von neutralen genetischen Markern (Mikrosatelliten) zeigte, dass angesiedelte und natürliche Populationen eine vergleichbare Menge an genetischer Vielfalt besitzen. Die Art und Weise, wie in Luzern Geburtshelferkröten angesiedelt wurden, kann folglich als gut bezeichnet werden und für künftige Ansiedlungen empfohlen werden: (i) Immer Tiere aus mehreren Populationen ansiedeln und (ii) wiederholt Tiere aussetzen. Vernetzungsprojekt Gelbbauchunke (Bombina variegata) im Kanton Schwyz: (1) Die Unkenpopulationen sind auch in einer relativ intensiv genutzten Landschaft wie dem Talkessel von Schwyz miteinander vernetzt und Genfluss findet statt. Barrieren gibt es aber (Autobahn, kanalisierte Muota). (2) Trittsteinbiotope sollen so angelegt werden, dass sich dauerhafte Gewässer bilden. Tümpel in Riedwiesen wachsen zu schnell wieder zu.
Lebensraumansprüche gefährdeter Amphibienarten: Insgesamt zeigte sich, dass die die Weiher umgebende Landschaft (gemäss Arealstatistik) keinen starken Einfluss auf das Erlöschen von Amphibienpopulationen hatte (weder die heutige noch die frühere Landschaft). Es zeigte sich aber ein Einfluss der Vernetzung (Konnektivität). Der Laubfrosch beispielsweise kommt heute noch dort vor, wo früher die Konnektivität hoch war.
Weiterentwicklung des „Swiss Herp Index“.
Mise en oeuvre et application
(Allemand)
Das Projekt bringt
• ein besseres Verständnis, wie schnell oder langsam Amphibienpopulationen auf Umweltveränderungen reagieren („extinction debt“; am Beispiel der Arten des Kantons AG),
• neue statistische Methoden für die Auswertung von Zähldaten von Amphibien, was bessere Aussagen über Bestandestrends ermöglicht,
• eine genetische und demographische Analyse der Wiederansiedlung der Geburtshelferkröte im Kanton LU, wodurch ähnliche Produkte in andern Kantonen besser durchgeführt werden können,
• eine genetische und demographische Analyse des Vernetzungsprojekts der Unke im Kanton SZ, wodurch wir zukünftige Vernetzungsprojekte besser planen und durchführen können,
• eine verbessere Aussagekraft eines Freiwilligen-basierten Amphibien-Monitorings (im Kt. AG),
• ein Swiss Herp Index, mit dem wir besser und aktueller über Bestandestrends bei Amphibien informiert sind,
• eine konstruktiv kritische Abschätzung der Bestandesveränderung für Rote-Liste-Evaluationen von Amphibien.
Das Projekt lieferte somit wichtige Ergebnisse für den praktischen Amphibienschutz.
Publications / Résultats
(Allemand)

Cruickshank 2016: Quantifying population declines based on presence-only records for red-list assessments, DOI: 10.1111/cobi.12688

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/cobi.12688/full