Zusätzlich zu den bisherigen ,,klassischen" Designerdrogen (amphetaminähnliche Substanzen) treten seit wenigen Jahren neue Substanzen mit psychoaktiver Wirkung v.a. im lnternet auf. Bestehende analytische Methoden müssen erweitert bzw. weitere Methoden entwickelt werden, um neu auftauchende Designerdrogen in der forensischen Toxikologie nachweisen zu können. Ebenfalls sollten diese Methoden anderen forensischen Labors (national und international) zur Verfügung gestellt werden können. Dabei steht der Nachweis der Substanzen und deren Abbauprodukte in biologischen Materialien (Blut, Urin und in Haaren) im Fokus des Projekts. Die Nachweisverfahren lassen sich ebenfalls für Handelsprodukte einsetzen. Weiterhin sollen mit Hilfe eines elektrochemischen Systems in-vitro- Versuche zur Generierung möglicher Oxidationsprodukte aus neuen Substanzen durchgeführt werden, um Hinweise auf verschiedene Metabolisierungswege in vivo zu erhalten.