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Unité de recherche
ARE
Numéro de projet
12035
Titre du projet
Leitfaden "Klimawandel und Raumentwicklung"

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
Mots-clé
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Description succincte
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Objectifs du projet
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Résumé des résultats (Abstract)
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Mise en oeuvre et application
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Textes saisis


CatégorieTexte
Mots-clé
(Allemand)
Leitfaden "Klimawandel und Raumentwicklung"

Infras, Zürich
Description succincte
(Allemand)

Das Bundesamt für Raumentwicklung ist im Rahmen des Alpine Space Programmes INTERREG IVB CLISP Projektes (Climate Change Adaptation by Spatial Planning in the Alpine Space) der Frage nachgegangen, ob die Raumplanung in den Alpenländern dazu imstande ist, die Herausforderungen infolge des Klimawandels zu bewältigen, und wie die Raumplanung und die Raumentwicklung in den Alpenländern „klimasicherer“ gemacht werden kann. 

Als ein Produkt wurde ein Leitfaden für Planer erarbeitet, welcher RaumplanerInnen unterstützt sich mit der Fragestellung „wie klimasicher ist meine Raumplanung?“ auseinanderzusetzen und die Tauglichkeit ihrer Raumplanungsstrategien und -instrumente in Bezug auf die Herausforderungen des Klimawandels zu überprüfen. Der in CLISP entwickelte Leitfaden bietet eine praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Bewertung der Klimawandel-Fitness der Raumplanung und stützt sich auf Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem Projekt CLISP. Dieser Leitfaden soll nun weiterentwickelt werden.

Das Bundesamt für Raumentwicklung möchte mit Hilfe dieses bestehenden Leitfadens und in Zusammenarbeit mit Kantonen und Gemeinden einen Leitfaden erarbeiten, welcher den kantonalen und kommunalen Planern hilft mit der Thematik Raumplanung /Klimawandel umzugehen, indem es die Auswirkungen, den Handlungsbedarf, Handlungsoptionen und Beispiele für ein klimasicheres Planen aufzeigt. Der externe Auftragnehmer soll diesen Prozess und die genauen Inhalte des Leitfadens mit kantonalen und kommunalen Vertretern (evtl. auch noch weitere Akteure) gestalten und entwickeln, um ein einfaches, verständliches und nutzerfreundliches Produkt zu erarbeiten, welches graphisch ansprechend ausgestaltet ist.

Objectifs du projet
(Allemand)
Ein Leitfaden mit guten Beispielen soll entwickelt werden, welcher den Raumplanern auf kantonaler und kommunaler Ebene beim klimasicheren planen hilft. Als eine Grundlage dient der in CLISP erarbeitete Leitfaden für Planer.
Résumé des résultats (Abstract)
(Allemand)

Viele Auswirkungen des Klimawandels sind raumrelevant, wie zum Beispiel Hitzewellen in Städten und Agglomerationen oder Schneeunsicherheiten für tiefer liegende Skigebiete. Es gilt, sich mit den räumlichen Folgen des Klimawandels frühzeitig auseinanderzusetzen und vorausschauend zu planen. Die vorliegende Arbeitshilfe will Planerinnen und Planer für die Folgen des Klimawandels sensibilisieren und planerische Ansätze vorstellen.

 

Dass sich das Klima ändert, ist unbestritten. Die durchschnittliche Temperatur ist in der Schweiz seit dem späten 19. Jahrhundert um 1.7 °C gestiegen, gemäss dem Bericht Szenarien zur Klimaänderung in der Schweiz CH2011 (C2SM et al. 2011) dürfte sich die Erwärmung in Zukunft noch beschleunigen.

Der Klimawandel wirkt sich auch in der Schweiz auf die verschiedenen Lebens-, Umwelt- und Wirtschaftsbereiche aus. Politik und Verwaltung sind gefordert, sich frühzeitig mit den raumrelevanten Folgen zu befassen, Risiken zu erkennen und mögliche Chancen zu nutzen. Der Bundesrat hat im Jahr 2012 den ersten Teil seiner Strategie zur Anpassung an den Klimawandel verabschiedet (BAFU 2012) und setzt damit den Rahmen für das koordinierte Vorgehen der Bundesämter. Im Rahmen der Nationalen Anpassungsstrategie erarbeitete das Bundesamt für Raumentwicklung eine Teilstrategie, welche Anpassungsziele für die Raumentwicklung festlegt. Auch einige Kantone haben in den letzten Jahren Strategien erarbeitet, welche die Herausforderungen des Klimawandels auf die verschiedenen Politikbereiche benennen und Handlungsansätze aufzeigen. 

Die Raumplanung als klassische Querschnittsaufgabe ist gefordert, mit den direkten und indirekten Folgen des Klimawandels umzugehen. Sie verfügt bereits heute über ein breites Instrumentarium, das geeignet ist, um die Anpassung an den Klimawandel anzugehen. Viele Folgen des Klimawandels sind für die Raumentwicklung nicht grundlegend neu. Bestehende Aufgaben erscheinen aber in neuem Licht oder Prioritäten sowie Chancen und Risiken verschieben sich.

Das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) möchte mit der vorliegenden Arbeitshilfe bei den Planerinnen und Planern das Verständnis für die direkten und indirekten Folgen des Klimawandels fördern und mit Hilfe von Beispielen aus der Praxis konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

Mise en oeuvre et application
(Allemand)
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