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Forschungsstelle
SEM
Projektnummer
12-06
Projekttitel
Personenfreizügigkeitsabkommen Schweiz-EU/EFTA und das Wachstum des BIPs und des BIPs pro Kopf

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Abstract
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Umsetzung und Anwendungen
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Personenfreizügigkeitsabkommen, BIP
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Dieser Bericht beleuchtet, wie das Personenfreizügigkeitsabkommen (FZA) der Schweiz mit den EU/EFTA-Staaten das Einkommenswachstum in der Schweiz in den letzten Jahren beeinflusst hat.
Abstract
(Deutsch)
Dieser Bericht beleuchtet, wie das Personenfreizügigkeitsabkommen (FZA) der Schweiz mit den EU/EFTA-Staaten das Einkommenswachstum in der Schweiz in den letzten Jahren beeinflusst hat. Der Bericht verfolgt das Ziel, Klarheit in die in der Öffentlichkeit teils widersprüchlich geführte Debatte zu bringen, ob die Auswirkungen des FZA auf das Einkommenswachstum nun positiv oder negativ seien. Es werden dabei insbesondere die Auswirkungen untersucht, die das FZA auf das Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) pro Kopf der Bevölkerung in der Schweiz gehabt hat.
Zwar hat das Personenfreizügigkeitsabkommen das Wachstum der Komponenten des BIP pro Kopf mit Sicherheit beeinflusst. So hat das FZA kurzfristig wohl das Wachstum der Kapitalintensität gebremst und dürfte die Qualität der Arbeitskräfte erhöht haben, was wiederum das Wachstum der totalen Faktorproduktivität (TFP) stimuliert haben dürfte. Zudem hat das FZA auch die Erwerbstätigenquote und die in der Schweiz geleisteten Arbeitsstunden pro Erwerbstätigen beeinflusst. Diese Verschiebungen haben aber weder zu einem statistisch messbaren Strukturbruch in der durchschnittlichen Wachstumsrate des BIP pro Kopf, noch zu einer substanziellen Veränderung der (konjunkturbereinigten) strukturellen Wachstumsrate der Arbeitsproduktivität geführt. Ebenso wenig haben sie Veränderungen, welche Wirtschaftsbranchen in der Schweiz zum gesamtwirtschaftlichen Produktivitätswachstum beitragen, herbeigeführt. Damit scheint sich auch für die Personenfreizügigkeit der Befund aus internationalen Studien und aus empirischen Arbeiten zur Einführung der Personenfreizügigkeit in der Schweiz zu bestätigen: Die substanzielle Immigration aus dem EU/EFTA-Raum der letzten Jahre hat vor allem das BIP stimuliert. Die Auswirkungen auf das Durchschnittseinkommen – wenn mit dem BIP pro Kopf gemessen – waren wohl eher gering.
Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
Keine direkte Umsetzung