Fazit zur Programmetappe 2001-2010:
Die Organisation und die Steuerung eines mehrjährigen und thematisch breit ausgerichteten Programms, an dessen Umsetzung zudem eine Vielzahl von Akteuren beteiligt ist, sind sehr anspruchsvoll. Insgesamt kommt die Evaluation zum Schluss, dass die konzeptionellen Vorgaben mehrheitlich gut umgesetzt wurden, und dass sich die verschiedenen Instrumente in der Praxis bewährt und sinnvoll ergänzt haben. Der Aufbau von sogenannten Agenturen war der Marktsituation im vergangenen Jahrzehnt angemessen. Positiv zu würdigen ist insbesondere das Bestreben, die Programmaktivitäten aufgrund von Zielen zu steuern. Obwohl die Evaluation einige Schwierigkeiten und Mängel bei der Umsetzung aufgezeigt hat, kann den Programmverantwortlichen attestiert werden, dass sie die Steuerung im Zeitverlauf verbessert haben und die Zielorientierung mit zunehmender Konsequenz anwendeten.
Fazit im Hinblick auf die Programmetappe 2011-2020:
Die Evaluation kommt – soweit sie aufgrund ihrer Befunde dazu Stellung nehmen kann – zum Schluss, dass EnergieSchweiz diesen neuen Rahmenbedingungen durch seine strategische Neuausrichtung und organisatorischen Anpassungen insgesamt recht gut gerecht wird. Viele der in der Evaluation aufgezeigten Schwächen, wenn auch nicht alle, sind erkannt worden; entsprechende Verbesserungen sind in der Konzeption des neuen Programms berücksichtigt. Wo dies aus Sicht der Evaluation nicht gegeben ist oder wo aufgrund des Wissensstands über die Neuausrichtung des Programms nicht abschliessend beurteilt werden kann, ob potenzielle Schwächen behoben sind, formuliert die Evaluation Empfehlungen. Sie betreffen die Positionierung und Abgrenzung von EnergieSchweiz in der Energiepolitik im Allgemeinen, die strategische Ausrichtung sowie verschiedene Aspekte der Programmorganisation und -steuerung.