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Forschungsstelle
INNOSUISSE
Projektnummer
14029.1;10 PFLS-LS
Projekttitel
Pflanzliche Naturstoffe aus alpinen Pflanzen als Kosmetika gegen UV-induzierte Schäden der Haut
Projekttitel Englisch
Natural products from alpine plants as cosmetic ingredients against UV induced skin damage

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Kurzbeschreibung
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Abstract
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Erfasste Texte


KategorieText
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Pflanzliche Naturstoffe aus alpinen Pflanzen als Kosmetika gegen UV-induzierte Schäden der Haut
Kurzbeschreibung
(Englisch)
Natural products from alpine plants as cosmetic ingredients against UV induced skin damage
Abstract
(Deutsch)
Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines pflanzenbasierten Wirkstoffes für Sonnenschutzprodukte, der UV-induzierten Schädigungen der Haut vorbeugen soll. Der Einsatz von UV-Filtern in Sonnenschutzmitteln schützt die Haut nur unvollständig. Die absorbierte Energie steigert die Bildung von reaktiven Sauerstoffspecies (ROS), welche Biomoleküle wie die DNA, Zellmembranen etc. schädigen und im Extremfall zu Hautkrebs führen können. Die UV-Filter sind hauptsächlich auf den Schutz der Haut vor Sonnenbrand ausgerichtet, jedoch nicht gegen zusätzliche Schädigungen, welche die Hautalterung beschleunigen und die Bildung von Falten, Altersflecken etc. fördern. Die Entwicklung von Sonnenschutzprodukten mit immer höheren Sonnenschutzfaktoren (SPF) wiegt die Konsumenten in einer falschen Sicherheit und veranlasst sie, sich längere Zeit der Sonne auszusetzen. Dies führt zu einer verstärkten Schädigung der Haut. Hinzu kommt, dass wegen der üblicherweise nicht flächendeckenden Applikation der Sonnenschutzmittel die UV-Exposition lokal zusätzlich stark erhöht wird. Die steigenden Hautkrebszahlen in der Schweiz und weltweit zeigen eindrücklich, dass (neben der Aufklärung) auch Hautschutzprodukte mit verbesserten Eigenschaften benötigt werden, um die Haut vor UV-induzierten Schädigungen zu schützen. Als Grundlage für die Entwicklung des Wirkstoffes dienen ausgewählte Pflanzen des alpinen Raums. Diese Pflanzen leben in Habitaten mit extremer UV-Strahlung, und sie haben entsprechende Schutzmechanismen in Form von bestimmten Sekundärmetaboliten entwickelt. Extrakte aus ausgewählten Pflanzen werden in drei verschiedenen Bioassays mit Bezug auf Entzündung, Chemoprevention und Karzinogenese gescreent (Radikalfänger, COX-2 Hemmung, DNA-Repair). In den vielversprechendsten Extrakten werden die aktiven Moleküle identifiziert. (Text zu lang)