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Forschungsstelle
PVK
Projektnummer
64
Projekttitel
Collaborateurs externes de l’administration fédérale

Texte zu diesem Projekt

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Kurzbeschreibung
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Abstract
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Erfasste Texte


KategorieText
Kurzbeschreibung
(Französisch)
L’évaluation du recours à des collaborateurs externes par l’administration vise à répondre aux questions principales suivantes :
- Comment juger de la transparence du recours aux collaborateurs externes ?
- Comment juger de l’égalité de traitement entre collaborateurs internes et externes ?
- Comment juger de l’opportunité de la stratégie de recours aux collaborateurs externes ?
- Comment juger de l’efficacité et de l’efficience du recours aux collaborateurs externes?
Abstract
(Deutsch)

In der Bundesverwaltung nehmen externe Mitarbeitende oftmals ähnliche Aufgaben wahr wie das öffentlich-rechtlich angestellte interne Personal. Die Geschäftsprü­fungskommission des Ständerates (GPK-S) beauftragte im Januar 2012 die Parla­mentarische Verwaltungskontrolle (PVK) mit einer Evaluation über den Umfang, die Rechtmässigkeit, die Transparenz sowie die Zweckmässigkeit des Beizugs von externen Mitarbeitenden in der Bundesverwaltung. Nach einer quantitativen Analyse der in der gesamten Bundesverwaltung vergebenen externen Aufträge untersuchte die PVK den Beizug von externen Mitarbeitenden in neun Verwaltungseinheiten aus allen Departementen. Sie sammelte Daten von über 900 Verträgen und führte Gespräche mit rund 120 Personen, davon 27 mit externen Mitarbeitenden, 35 mit Vertreterinnen oder Vertretern der Direktionen, Rechts- oder Beschaffungsdienste und 48 mit Personen, welche für die Anstellung und Führung der externen Mitarbei­tenden zuständig sind. Die PVK analysierte auch die entsprechenden Dokumentati­onen, wo diese vorhanden waren.

Die Ergebnisse aus den Untersuchungen in den neun Verwaltungseinheiten zeigen die Probleme und Herausforderungen des Beizugs externer Mitarbeitender auf. Der Umfang dieser Praxis in der gesamten Bundesverwaltung lässt sich zwar nicht fest­stellen, doch konnte für die neun untersuchten Einheiten eine ziemlich genaue Schätzung der Kosten und der Anzahl externer Mitarbeitender gemacht werden.

Eine weitverbreitete Praxis, namentlich im Informatikbereich

2012 beliefen sich die Ausgaben für externe Mitarbeitende in den neun untersuchten Verwaltungseinheiten auf über 137 Millionen Franken. Davon entfielen 114 Millio­nen Franken auf den Informatikbereich und 23 Millionen auf andere (wissenschaft­liche, administrative) Bereiche. Der Beizug von externen Mitarbeitenden in den neun untersuchten Einheiten entspricht rund 500 Vollzeitstellen (11 % aller Vollzeit­stellen). Im Durchschnitt sind die Jahreskosten für externe Mitarbeitende um 40–50 % höher als für interne Mitarbeitende, wobei diese Kostendifferenz von Fall zu Fall erheblich variiert.

Aus rechtlicher Sicht diskutable Praktiken

Nur ein Viertel der Verträge trägt eine dem tatsächlichen Arbeitsverhältnis entspre­chende Bezeichnung. Diese ungenügende Qualifizierung des Arbeitsverhältnisses kann dazu führen, dass die Bestimmungen betreffend Arbeitsvertrag oder Personal­leihvertrag nicht eingehalten werden.

Der hohe Anteil an freihändigen Vergaben lässt an der Einhaltung der im Beschaf­fungsgesetz festgelegten Ziele betreffend Stärkung des Wettbewerbs und Förderung des wirtschaftlichen Einsatzes der öffentlichen Mittel zweifeln. Das Gesetz sieht zwar Ausnahmen von der Ausschreibungspflicht vor, doch machen diese hier im Durchschnitt 30 % der Fälle aus.

Da die meisten externen Mitarbeitenden Angestellte einer Firma sind, stellt deren Beschäftigung keine Probleme in Bezug auf die Sozialversicherungen dar. Einzig der Selbständigenstatus einiger weniger externer Mitarbeitender dürfte in gewissen Ämtern angesichts der Regelmässigkeit und des Volumens ihrer Aufträge fragwür­dig sein.

Die Rechtsvorschriften zu den Personensicherheitsprüfungen werden nicht einheit­lich angewandt. Einzig die Verwaltungseinheiten, welche im Informatikbereich tätig sind, zeigen ein entsprechendes Risikobewusstsein und geben an, sowohl das interne als auch das externe Personal systematisch solchen Sicherheitsprüfungen zu unter­ziehen. Zu diesem Sicherheitsdispositiv gehören auch eine restriktive Datenzu­gangspolitik und weitere Sicherheitsvorkehrungen (z. B. das Einholen eines Strafre­gisterauszugs), dies hauptsächlich deshalb, weil die externen Mitarbeitenden in der Regel ihre Arbeit in den betreffenden Ämtern aufnehmen, bevor das Ergebnis ihrer Personensicherheitsprüfung bekannt ist. Dies ist zwar gesetzeskonform, gleichwohl stellt sich dabei die Frage nach dem Nutzen einer Personensicherheitsprüfung, deren Ergebnis (zuweilen erst mehrere Monate) nach der Arbeitsaufnahme des externen Mitarbeiters bekannt wird.

Wenig transparente Praxis

Die interne Transparenz ist in den neun untersuchten Verwaltungseinheiten unter­schiedlich. Die Problematik des Beizugs von externen Mitarbeitenden ist in der Regel zwar amtsintern bekannt, doch kann dieser Mitarbeitertypus in mehr als der Hälfte der untersuchten Einheiten nur mit erheblichem Aufwand identifiziert wer­den.

Nur gering oder gar nicht vorhanden ist die externe Transparenz, d. h. die Transpa­renz gegenüber dem Parlament und der übrigen Bundesverwaltung in Bezug auf den Einsatz externer Mitarbeitender und die dafür anfallenden Kosten. Angesichts des­sen, dass in einigen Ämtern sehr viele externe Mitarbeitende zum Einsatz kommen und dass aufgrund der wenig flexiblen Personalkredite teilweise wirtschaftlich wenig sinnvolle Entscheide getroffen werden, ist diese fehlende finanzielle Transpa­renz hervorzuheben. Das Parlament muss sämtliche Kosten für internes und exter­nes Personal kennen, um die Bundesfinanzen angemessen steuern zu können. So hat die GPK-S bereits 2007 gefordert, die Ausgaben für Personalstellungsverträ­ge aus­zuweisen. Der Bundesrat hat diese Empfehlung aber abgelehnt.

In vielen Fällen wenig angemessener Beizug externer Mitarbeitender

Die meisten Verwaltungseinheiten erklären zwar, externe Mitarbeitende nur beizu­ziehen, wenn sie vorübergehend hochqualifiziertes Fachwissen benötigen oder tem­poräre Arbeitsspitzen abdecken müssen, jedoch ist die untersuchte Praxis häufig eine andere. So werden zahlreiche externe Mitarbeitende in den Verwaltungseinhei­ten langfristig auch für zentrale Aufgaben des Amtes eingesetzt. Von den insgesamt 137 Millionen Franken, die 2012 für externe Mitarbeitende ausgegeben wurden, betraf die Hälfte dieses Betrags Fälle, die von der PVK aufgrund der hohen Kosten, ihrer Regel­mässigkeit und/oder der damit einhergehenden Abhängigkeits- und Sicherheitsrisi­ken als unangemessen beurteilt werden.

Fehlende Steuerung

Die vollständige Externalisierung («Outsourcing») gewisser Tätigkeiten, die Wie­dereingliederung von Aufgaben durch die Schaffung interner Stellen oder der Beizug externer Mitarbeitender zur Spitzenabdeckung sind alles gangbare Wege, deren Wahl jedoch in Abhängigkeit von ihren Kosten, Risiken und dem jeweili­gen Bedarf zu treffen ist. Zwar braucht die Verwaltung Handlungsspielraum, doch muss der jeweilige Entscheid zur Mobilisierung von Kompetenzen auf mittel- bis langfris­tigen strategischen Überlegungen beruhen, und an diesen fehlt es derzeit beim Bun­desrat und bei verschiedenen Verwaltungseinheiten. Oft fehlen sowohl eine klare Definition der Aufgaben, welche vollständig und dauerhaft intern erledigt werden müssen, als auch die Kriterien für eine externe Vergabe (sei es über die Anstellung externer Mitarbeitender oder eine vollständige Externalisierung gewisser Tätigkei­ten); eine Ausnahme bilden die derzeit laufenden Arbeiten im Bundesamt für Infor­matik und Telekommunikation sowie in der Führungsunterstützungsbasis und die bereits erfolgten Arbeiten im Bundesamt für Gesundheit.

Dazu kommt, dass beim Bund (Parlament, Bundesrat, Departemente, Direktionen der Verwaltungseinheiten) mehr auf den Personal- als auf den Sachaufwand geach­tet wird, was zu unwirtschaftlichen Lösungen führen kann, die zudem im Hinblick auf die Sicherheitsrisiken und die Abhängigkeit von den Externen sensibel sein kön­nen.

Angesichts dieses hohen Drucks auf die Personalkredite und der Tendenz, der Ver­waltung mehr Aufgaben zu übertragen, erscheint es verständlich, dass die Verwal­tungseinheiten externe Fachkräfte beiziehen. Hält man sich aber den Umfang des Beizugs externer Mitarbeitender und die damit einhergehenden Kosten und Risiken vor Augen, muss festgestellt werden, dass es hier an der Steuerung durch die Depar­temente und den Bundesrat mangelt.

Zugehörige Dokumente
Abstract
(Französisch)

Dans l’administration fédérale, des collaborateurs externes exercent souvent des fonctions similaires à celles assumées par le personnel interne employé selon le droit public. S’interrogeant sur l’ampleur, la légalité, la transparence ainsi que sur l’opportunité du recours aux collaborateurs externes par l’administration fédérale, la Commission de gestion du Conseil des Etats (CdG-E) a chargé le Contrôle parlementaire de l’administration (CPA) en janvier 2012 de conduire une évaluation sur cette thématique. Suite à une analyse de données quantitatives des mandats confiés par l’ensemble de la Confédération, le CPA a conduit une étude approfondie du recours aux collaborateurs externes dans neuf unités administratives couvrant l’ensemble des départements. Il a récolté des données sur plus de 900 contrats et conduit des entretiens avec près de 120 personnes, dont 27 collaborateurs externes, 35 représentants de la direction, des services juridiques ou des acquisitions et 48 responsables de la conduite directe et de l’engagement de collaborateurs externes. Le CPA a également analysé la documentation établie le cas échéant.

Les résultats au niveau des neuf unités administratives sont représentatifs des problèmes et des enjeux du recours aux collaborateurs externes. Si l’ampleur du phénomène à l’échelle de l’administration fédérale ne peut pas être déterminée, une bonne estimation des dépenses et des effectifs a été réalisée au niveau des neuf unités étudiées.

Un phénomène de grande ampleur, notamment dans le domaine informatique

En 2012, les dépenses en matière de collaborateurs externes s’élevaient à plus de 137 millions de francs pour les neuf unités de l’administration analysées. Ces dépenses concernaient l’informatique pour une somme de 114 millions et des autres domaines (scientifiques, administratifs) pour 23 millions. Le recours à des collaborateurs externes correspond approximativement à 500 collaborateurs à plein temps (11 % des équivalents plein temps totaux) dans les neuf unités étudiées. En moyenne, le coût annuel d’un collaborateur externe est de l’ordre de 40 à 50 % plus élevé que celui d’un collaborateur interne. Ces différences de coûts sont néanmoins très variables de cas en cas.

Des pratiques sujettes à discussion du point de vue légal

Seul un quart du volume des contrats fait l’objet d’une dénomination reflétant correctement le rapport de travail. Cette qualification approximative des rapports de travail indique que les dispositions relatives au contrat de travail ou au contrat de location de services peuvent ne pas être respectées.

La forte proportion de marchés octroyés de gré à gré fait douter du respect des buts fixés par la loi sur les marchés publics relatifs au renforcement de la concurrence et à l’utilisation économique des fonds publics. Si la loi prévoit des exceptions à la mise au concours, celles-ci atteignent cependant 30 % des cas en moyenne.

Comme la plupart des collaborateurs externes sont d’ores et déjà employés par une entreprise, l’engagement de collaborateurs externes n’est pas problématique du point de vue des assurances sociales. Seul le statut d’indépendant de quelques rares collaborateurs externes dans quelques offices reste discutable au vu de la régularité et du montant élevé des mandats.

La mise en œuvre des dispositions légales concernant les contrôles de sécurité relatifs aux personnes n’est pas uniforme. Seules les unités dont le métier est l’informatique sont sensibles à ce risque et déclarent procéder à des contrôles systématiques tant pour le personnel interne qu’externe. Ces unités complètent ce dispositif par une politique restrictive d’accès aux données ou d’autres mesures (extrait du casier judiciaire par exemple), notamment en raison du fait que les collaborateurs externes sont dans la plupart des cas déjà actifs dans ces offices alors que le résultat du contrôle de sécurité n’est pas connu, et ce conformément aux bases légales. Il n’en demeure pas moins que cette situation est problématique car elle soulève la question de l’utilité d’un contrôle de sécurité, lorsque le résultat de celui-ci est connu après le début d’activité du collaborateur externe (parfois plusieurs mois plus tard).

Un phénomène peu transparent

La transparence interne des neuf unités administratives analysées est différenciée. La problématique des collaborateurs externes est généralement bien connue à l’interne des unités, toutefois, dans plus de la moitié des unités étudiées, ce n’est qu’au moyen d’un travail conséquent qu’il est possible d’identifier ce type de collaborateurs.

La transparence externe, pour ce qui est de la présence de collaborateurs externes et des dépenses s’y référant, vis-à-vis du Parlement et du reste de l’administration est faible, voire absente. Au vu de l’ampleur du phénomène dans certains offices et des choix parfois peu économiques dictés en partie par des crédits en matière de personnel figés, cette absence de transparence financière est à souligner. Le Parlement doit être en mesure de considérer l’ensemble des coûts des collaborateurs internes et externes de manière à pouvoir piloter de manière appropriée les finances fédérales. Ainsi, la CdG-E avait demandé au Conseil fédéral, déjà en 2007, de présenter les charges induites par les contrats de mise à disposition de personnel. Le Conseil fédéral a cependant rejeté cette recommandation.

Un recours aux collaborateurs externes peu adéquat dans beaucoup de cas

Alors que la plupart des unités administratives déclarent engager des collaborateurs externes seulement pour acquérir temporairement des compétences pointues ou pour répondre à des pics d’activités, la pratique constatée est souvent différente. En effet, de nombreux collaborateurs externes sont engagés sur une longue durée au sein des unités administratives et effectuent des activités qui sont parfois au centre des prestations de l’office. La moitié des 137 millions de francs consacrés à l’engagement de collaborateurs externes en 2012 concerne des recours à une main d’œuvre externe qui sont appréciés comme inadéquats en raison de leur coût élevé, de leur régularité et/ou des risques de dépendance ou de sécurité qu’ils engendrent.

Un manque de pilotage

L’externalisation totale de certaines activités (« outsourcing »), la réintégration d’autres activités par la création de postes internes ou encore le recours à des collaborateurs externes pour gérer des surcroîts d’activité constituent toutes des options qu’il faudrait privilégier selon le coût, les risques et le type de besoin. Une marge de manœuvre est nécessaire à l’administration, mais la décision quant à la manière de mobiliser les compétences doit se fonder sur une réflexion stratégique à moyen et long terme actuellement absente au niveau du Conseil fédéral et de plusieurs unités administratives. Une distinction claire des tâches devant être complètement conduites à l’interne de manière durable et les critères qui permettent d’en confier d’autres à l’externe, soit par le recrutement de collaborateurs externes ou par l’externalisation totale d’activités, font souvent défaut, à l’exception des travaux menés actuellement dans ce sens à l’Office fédéral de l’informatique de de la télécommunication et à la Base d’aide au commandement et ceux déjà menés à l’Office fédéral de la santé publique.

En outre, l’attention (Parlement, Conseil fédéral, départements, direction des unités administratives) portée davantage sur les crédits du personnel que sur les crédits de biens et services peut occasionner des pratiques non économiques, voire sensibles du point de vue des risques de sécurité et de dépendance.

Dans ce contexte marqué par une forte pression sur les crédits de personnel et une tendance à l’augmentation des tâches confiées à l’administration, le recours aux collaborateurs externes par les unités administratives apparaît comme une solution compréhensible. Mais, compte tenu de l’ampleur du phénomène, des coûts et des risques qui lui sont attachés, il doit être constaté que l’encadrement de cette pratique par les départements et le Conseil fédéral fait défaut.

Zugehörige Dokumente