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Forschungsstelle
ART
Projektnummer
12.34.01.02
Projekttitel
Soziale Dimension der Landwirtschaft (Agrarsoziologie)
Projekttitel Englisch
The Social Dimension of Agriculture (Agrosociology)
Kurztitel
Agrarsoziologie

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Kunden/Berichterstattung
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Publikationen / Ergebnisse
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Englisch)
Social functions, roles, structures, livelihood, value systems, farming systems
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Das Projektfeld Agrarsoziologie befasst sich allgemein mit der sozialen Dimension der Landwirtschaft. Es geht dabei sowohl um soziale Auswirkungen politischer Massnahmen im Agrarsektor wie auch um die Lebensverhältnisse der Akteurinnen und Akteure in der Landwirtschaft; Geschlechterfragen sind Teil davon. Weitere Gebiete der Agrarsoziologie sind Wertesysteme sowie die Akzeptanz von neuen Technologien in der schweizerischen Landwirtschaft (Wissen- und Techniksoziologie).
Das Thema Frauen in der Landwirtschaft bleibt ein Forschungsfeld, das periodisch untersucht werden muss, da der Beitrag der Frauen in der Landwirtschaft in den Agrarstatistiken und Buchhaltungen nicht dokumentiert ist. Ein Teil des seit 2010 im AP08 laufenden Projekts SOZIAL Teilprojekt 3 „Funktionen und Identitäten von Frauen auf bäuerlichen Familienbetrieben" wird im neuen Zwischenprogramm (AP12/13) fertig gestellt, so auch die Frage der Gleichstellung in der Landwirtschaft, was die Konstellation der Geschlechter- und Generationenbeziehungen hinsichtlich der Gleichstellung auf den bäuerlichen Familienbetrieben betrifft (Zeitbudgetstudie ART, nfp60 „Geschlecht, Generationen und Gleichstellung in der Schweizer Landwirtschaft" (AgriGenre).
Die Entwicklung der Landwirtschaft ist u.a. durch Technikeinsatz charakterisiert. Heute werden die Begriffe Technik (Methode) und Technologie (Wissenschaft der Technik) in der internationalen Praxis jedoch synonym verwendet. Gerade diese Durchdringung von Technik und Technologie ist eine Kernfrage der Wissens- und Techniksoziologie. Die Akzeptanz, der Akteure und Akteurinnen sowie mögliche Einsatzbereiche und –breite von neuen Techniken (z.B. bodenschonende Bodenbearbeitung, GPS-Einsatz, etc.) und der Umgang mit neuen Technologien in der Landwirtschaft (z.B. Gentechnologie, etc.) sind mit den Methoden der Wissens- und Techniksoziologie zu beantworten, und zwar sinnvollerweise in interdisziplinärer Zusammenarbeit mit anderen Fachbereichen von ART.
In der Agrarsoziologie ist eine gute Vernetzung und interdisziplinäre Zusammenarbeit besonders wichtig, da es in der Schweiz nur wenige Fachleute im Bereich Agrarsoziologie gibt. Ein interdisziplinärer Austausch über die Plattform ländliche Soziologie und via die bi-annuellen Konferenzen der europäischen Gesellschaft für ländliche Soziologie ist deshalb wichtig.
Projektziele
(Deutsch)
1. Die Funktion von Frauen auf bäuerlichen Familienbetrieben ist mittels Zeitbudgetstudie erhoben, analysiert und dokumentiert.
2. Die aktuelle Situation der Frauen in der Landwirtschaft, die Veränderungen und die Entwicklungen der letzten zehn Jahre sowie die Absichten und Pläne der Frauen sind für den Agrarbericht 2012 ermittelt und publiziert.
3. Mit Hilfe von Indikatoren wie Arbeitszeitaufwand, Tätigkeiten (u.a. Zeitbudgetstudie ART), Einfluss auf Entscheidungen, eigenes Einkommen, Kompetenzen usw. sind verschiedene Geschlechter- und Generationenkonstellationen in der Landwirtschaft sichtbar gemacht. Die Hauptfaktoren, die das Auftauchen bestimmter Konstellationen oder innovativer und egalitärer Geschlechter- und Generationenregime beeinflussen sind identifiziert (nfp60 in Zusammenarbeit mit IHEID (Leitung) und AGRIDEA)
4. Wichtige hemmende und fördernde Faktoren beim Einsatz bestimmter neuer Techniken und Technologien in der Landwirtschaft sind identifiziert.
5. Unterschiedliche Wertehaltungen biologisch und anders wirtschaftender Landwirt/innen sind ermittelt.
Kunden/Berichterstattung
(Deutsch)
Unterschiedliche Kundengruppen – das Bundesamt für Landwirtschaft, der Bäuerinnen- und Landfrauenverband und Agridea – haben bereits konkrete Bedürfnisse in schriftlicher Form artikuliert. Die soziale Dimension der Landwirtschaft interessiert sowohl Praxis, Beratung, Forschung und Politik, sowohl landwirtschaftliche wie auch nichtlandwirtschaftlichen Kreise als Steuerzahler/innen und Konsument/innen. Eine breite Berichterstattung der Forschungsergebnisse auf allen Niveaus für die landwirtschaftliche und nichtlandwirtschaftliche Bevölkerung ist deshalb zwingend. Die Berichterstattung hat auch auf die sprachlichen Eigenheiten der Schweiz Rücksicht zu nehmen (D, F, I), beinhaltet aber auch wissenschaftliche Publikationen in englischer Sprache.
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)