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Forschungsstelle
ART
Projektnummer
12.33.02.06
Projekttitel
Ökobilanzierung in der Land- und Ernährungswirtschaft: Anwendungen
Projekttitel Englisch
Life Cycle Assessment in the Agri-Food Industry: Applications
Kurztitel
Ökobilanzierung: Anwendungen

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Kunden/Berichterstattung
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Publikationen / Ergebnisse
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Englisch)
Life Cycle Assessment, SALCA, environmental impacts, food, bioenergy, animal production, plant production, farm
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Die Ökobilanzforschung der ART hat zum Ziel, den betroffenen Hauptakteuren fundiert wissenschaftliche Aussagen über folgende gesellschaftliche Themenbereiche zu erbringen:
- Förderung einer umweltfreundlicheren Landwirtschaft: Z.B. in Form von Vergleichsökobilanzen von Produktionssystemen und –verfahren, Beurteilung von Alternativtechniken und Verbesserungsmassnahmen, zwecks Weiterentwicklung der Landbauformen Biolandbau und ÖLN, sowie Entwicklung betrieblicher Umweltmanagementstrategien
- Umweltproduktdeklaration (EPD) von Lebensmitteln: Erstellung von Ökoprofilen (Schwachstellen/Stärkeanalyse) und produktbezogener Indikatorwerte sowie wissenschaftliche Begleitung von Umsetzungsmassnahmen (z.B. Datenbanken, Einkaufstrategien) im Rahmen der Integrierten Produktpolitik (IPP)
- Erarbeitung nachhaltiger Landnutzungsstrategien: Beurteilung in Konkurrenz stehender Nutzungsstrategien des Agrarraums (z.B. Bioenergie vs. Nahrungsmittelproduktion, Intensivierung vs. Extensivierung, Inlandproduktion vs. Import).
Seit der Gründung der FG Ökobilanzen im Jahre 2000 konzentrierten sich die Forschungsarbeiten auf die Beurteilung der Umweltwirkungen von Anbausystemen im Acker- und Futterbau sowie auf jene von Landwirtschaftsbetrieben. In den letzten Jahren wurden die Prioritäten auf die Tierproduktion sowie die nachgelagerten Stufen der Nahrungsmittelkette gesetzt. Die Tierproduktion ist nicht nur wirtschaftlich bedeutend für die Schweizer Landwirtschaft, sondern bestimmt auch wesentlich deren Umweltwirkungen. Die Betrachtung muss auf die der Landwirtschaft nachgelagerten Stufen ausgedehnt werden, um für die Nahrungsmittelbranche, Behörden und KonsumentInnen die entscheidungsrelevanten Kennzahlen bereitzustellen. Sowohl die Tierproduktion als auch die Nahrungsmittelbereitstellung sind im schweizerischen Kontext bisher wenig untersucht.
Projektziele
(Deutsch)
Die Arbeiten auf folgende Forschungsgebiete (in der Reihenfolge der Priorität):
1. Tierproduktion (Rinder, Schweine und Geflügel)
2. Nachgelagerte Stufen der Nahrungsmittelverarbeitung, -verteilung bis zur Verkaufsstelle. Dabei wird auch der Import bzw. Export von Lebensmitteln berücksichtigt.
3. Umweltwirkungen und Umwelt-Management von landwirtschaftlichen Betrieben
4. Anwendungen im Pflanzenbau: Acker-, Futter-, Obst-, Wein- und Gemüsebau
5. Biomasseproduktion zwecks energetischer oder stofflicher Nutzung
Für diese Forschungsgebiete werden grundsätzlich die folgenden Ziele verfolgt:
- Umweltbeurteilung von Produktionssystemen bzw. Produkten, Bereitstellung der Grundlagen für die Umweltdeklaration von Nahrungsmitteln
- Ermittlung von Optimierungspotenzialen
- Evaluation von verschiedenen Szenarien der Landnutzung bzw. der möglichst umweltfreundlichen Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln
Die konkrete Definition der Ziele richtet sich nach den jeweiligen Fragestellungen in jedem Projekt.
Kunden/Berichterstattung
(Deutsch)
Direkt angesprochene Kundengruppen:
- Nahrungsmittelbranche (Industrie, Grossverteiler, Restaurantketten usw.)
- Landwirtschaftliche Produzentenorganisationen
- Behörden
Indirekt angesprochene Kundengruppen:
- Landwirte (durch Beratung und landwirtschaftliche Produzentenorganisationen)
- KonsumentInnen (durch Medien)
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)