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Forschungsstelle
ART
Projektnummer
12.32.02.04
Projekttitel
Züchtung von Futtergräsern und Kleearten für einen nachhaltigen Kunstfutterbau, speziell für den Biolandbau
Projekttitel Englisch
Breeding of Forage Grasses and Clover Species for Sustainable Forage Production, especially in Organic Farming
Kurztitel
Futterpflanzenzüchtung

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Kunden/Berichterstattung
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Publikationen / Ergebnisse
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Englisch)
breeding, forage, grass, clover, genetic resources, disease resistance, organic farming, forage quality
Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Futtergräser und Kleearten sind die tragenden Komponenten der futterbaulich genutzten Wiesen- und Weidebestände. Ein ressourceneffizienter Kunstfutterbau benötigt Gräser- und Kleesorten, die für die gewünschte Nutzung angepasst sind, über die vorgesehene Nutzungsdauer hinweg anhaltend leistungsfähig bleiben und gegen wichtige Krankheitserreger resistent sind. Sie sollen gesundes, gut verdauliches Futter liefern, um über hohe Wiesenfutteranteile in den Wiederkäuerrationen geschlossene innerbetriebliche Nährstoffkreisläufe zu ermöglichen. Sorten aus landeseigener Züchtung sind am besten geeignet, diese Ziele zu erreichen. Einheimische Ökotypen als Ausgangsmaterial und eine gezielte Selektion unter Umwelt- und Anbaubedingungen, die der späteren Praxisnutzung möglichst nahekommen, führen zu Sorten, die biotischem und abiotischem Stress gewachsen sind und sich gegenüber Unkrautkonkurrenz durchsetzen können. Mit über 60 Sorten ist das seit den 1950er Jahren geführte Futterpflanzenzüchtungsprogramm von ART auf der Liste der für den Schweizer Futterbau empfohlenen Sorten von allen Züchtungsinstitutionen weitaus am stärksten vertreten.
Um diese starke Position zu sichern, soll die innovative Züchtung neuer Sorten fortgesetzt werden. Denn genetische Anpassung von Krankheitserregern, veränderte Klimabedingungen und steigende Anforderungen an die Qualität des Grundfutters setzen der langfristigen Verwendung einmal zugelassener Sorten Grenzen. Der Biolandbau strebt nach einer Effizienzsteigerung und frägt Grassorten nach, die bei reduziertem Input an Stickstoffdüngern konkurrenzfähig bleiben und zusammen mit Kleesorten mit hoher Stickstoff-Fixierungsleistung in möglichst stabilen, lange nutzbaren Mischungen die Bodenfruchtbarkeit heben. Dauerhafte Resistenz gegen lebensbedrohende Schaderreger wie die Bakterienwelke der Gräser oder der südliche Stängelbrenner des Rotklees ist unabdingbar für den Erfolg einer Futterpflanzensorte. Resistenzzüchtung ist deshalb für das Zuchtprogramm von ART zentral.
Projektziele
(Deutsch)
- Schaffen neuer Klee- und Gräsersorten für einen wettbewerbsfähigen und ökologischen Futterbau: Senkung der Kraftfutterkosten und Sicherung geschlossener Nährstoffkreisläufe
- Innovative Sorten, welche neue Entwicklungen im Kunstfutterbau ermöglichen
- Sicherung und Verbesserung der Krankheitsresistenz unter dem Einfluss veränderter Umweltbedingungen
- Nutzung des Potentials einheimischer genetischer Ressourcen von Futterpflanzen - Unterstützung des Bio-Futterbaus durch bestangepasste Sorten
Kunden/Berichterstattung
(Deutsch)
Aufnahme unserer Sorten in die Liste der empfohlenen Sorten von Futterpflanzen (Schweiz und Ausland) Sortenbeschreibungen im Internet (www.futterpflanzen.ch) und in Agrarforschung Wissenschaftliche Publikationen spezifischer Versuche und internationaleTagungsbeiträge, praxisorientierte Publikationen
Publikationen / Ergebnisse
(Deutsch)