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Forschungsstelle
BLV
Projektnummer
1.13.01
Projekttitel
Untersuchungen zum geeigneten Gnitzenschutz bei Pferden in verschiedenen Haltungssystemen unter besonderer Berücksichtigung von Afrikanischer Pferdepest.
Projekttitel Englisch
Evaluation of an appropriate Culicoides protection for horses in different housing systems in Switzerland with special reference to African Horse Sickness (AHS)

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Projektziele
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Publikationen / Ergebnisse
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)

Vektorschutz, AHS, Gnitzen, Culicoides, Equiden, Haltungssysteme

Schlüsselwörter
(Englisch)

Vector protection, AHS, gnats, culicoides, equids, housing system

Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Trotz enormer Fortschritte der Wissenschaft und Verbesserungen der sanitären Standards, haben verschiedene Länder und Regionen weltweit Tierseuchenepidemien mit schweren, wirtschaftlichen Folgen erlebt. Als wichtige Biosicherheitsrisiken gelten der internationale Handel mit Tieren und tierischen Produkten, Tierbewegungen, Tier zu Tier Verbreitung, Ausweitung möglicher Krankheitsvektoren und / oder der Vektorkompetenz, sowie Zugvögel oder andere Wildtiere. Durch Vektoren übertragenen Krankheiten sind aufgrund ihrer raschen Ausbreitung und der Schwierigkeit sie zu kontrollieren besonders gefährlich.

Die Afrikanische Pferdepest, engl. African Horse Sickness (AHS) wird, wie die Blauzungenkrankheit (BT), durch ein Orbivirus aus der Familie der Reoviridae verursacht (AHSV) und betrifft Equiden (Pferde, Maultiere, Esel), aber auch Hunde und Kamele können erkranken. Die Letalität beträgt bei Pferden 70-95%.

 

In den Jahren 1987 – 1991 ereignete sich der letzte Ausbruch im europäischen Raum als ein latent infiziertes Zebra nach Spanien importiert wurde. Seit 1991 beschränkten sich die Ausbrüche der Pferdepest auf den afrikanischen Kontinent. Die Tatsache, dass die Blauzungenkrankheit, übertragen durch den gleichen Vektor (Gnitzen bzw. Culicoides spp.), in der Schweiz vorkam, verlangt ein Höchstmass an Überwachung und Prävention. Ein Auftreten der Afrikanischen Pferdepest in der Schweiz ist möglich, da zum einen die Hauptwirte und zum anderen auch die Vektoren vorkommen. Der Ausbruch einer so hoch letalen Pferdekrankheit hätte für die Schweizer Pferdepopulation schwerwiegende Folgen. Die Erarbeitung von Empfehlungen für den Schweizer Pferdehalter, wie und mit welchen Mitteln sie ihre Tiere gegen Gnitzen in der Praxis schützen könnten, ist von grosser Bedeutung.

 

Verschiedene, für Pferdehalter praktikable Möglichkeiten des Vektorschutzes, sollen auf ihre Umsetzbarkeit und ihre Effizienz hin verglichen werden, um anschliessend eine Aussage über den praktisch anwendbaren Culicoides-Schutz in der Schweiz geben zu können. Zudem wird in den Versuchen getestet, ob diese Schutzmassnahmen bei den in der Schweiz vorkommenden Equiden-Haltungssystemen umsetzbar sind.

Kurzbeschreibung
(Englisch)

Despite enormous progress of scientific knowledge and improvements of sanitary standards, the world experienced various animal disease outbreaks with serious economic consequences. International trade with animals and animal products, movements of animals, animal to animal spread, expansion of possible disease vectors and/or of vector competence as well as migratory birds and other wild animals all count as important biosecurity risks. Vector-borne diseases spread rapidly, are difficult to control and are therefore particularly dangerous.

 

African horse sickness (AHS), like bluetongue (BT) is caused by an orbivirus from the family of reoviridae (AHSV), affects equids (horses, mules, donkeys), but also dogs and camels. The lethality in horses is between 70 and 95%.

 

The last outbreak in Europe occurred between 1987 and 1991 when a latent infected zebra was imported into Spain. Since 1991 outbreaks of AHS has been limited to the African continent. The fact that BT, which is transmitted through the same vector (gnats respectively culicoides spp.), was detected in Switzerland, AHS requires the highest degree of monitoring and prevention. Appearance of the African horse sickness in Switzerland is possible since the main hosts as well as the vectors are present. An outbreak of such a highly lethal horse disease would have serious consequences for the Swiss horse population and the national and international trade. It is important to compile recommendation for the Swiss horse keeper and to know how and by what means they should in practice protect their animals against these gnats.

 

Various possibilities of vector protection for the horse keeper will be compared according to their practicability and efficiency in order that subsequently recommendations can be made about a practical culicoides protection in Switzerland. In addition, experiments will test if such preventive measures could be used with equid housing systems in Switzerland.

Projektziele
(Deutsch)

Ziel ist es, Equidenhaltern in der Schweiz umsetzbare Schutzmassnahmen gegen Gnitzen empfehlen zu können. Diese sollen vom Tierhalter praktisch einfach umsetzbar, wirksam und für die drei häufigsten Haltungssysteme Boxe, Auslaufboxe und Gruppenhaltung anwendbar sein.

Publikationen / Ergebnisse
(Englisch)

Lincoln, V.J.; Page, P.C.; Mathis, A.; von Niederhäusern, R.; Burger, D.; Kopp, C.; Herholz, C. (2015) Evaluation of an appropriate Culicoides protection for horses in different housing systems in Switzerland with special reference to African horse sickness (AHS). Veterinary Parasitology, submission in preparation.

Lincoln, V.J. et al (2015): presentation foreseen e.g. at the conference: Netzwerk Pferdeforschung (Avenches) and other conferences.

Zugehörige Dokumente
URL-Adressen
(Deutsch)