Mit der Fromagerie de Saignelégier konnte die zweite und grösste Solarthermieanlage der Schweiz mit Parabolrinnenkollektoren erfolgreich und im Zeitplan realisiert werden. Die Erträge entsprechen den berechneten Erwartungen und meteorologischen Gegebenheiten in der Schweiz und wertvolle Erfahrungen konnten gewonnen werden. Zahlreiche Verbesserungsideen sind aus dieser Realisierung entstanden und harren der nächsten Anwendung.
Gleichzeitig konnten die Grenzen einer industriellen Nutzung der in der Schweiz höchst unregelmässig anfallenden Solarenergie demonstriert werden. Die harte wirtschaftliche Realität bedeutet, dass mit einem Investitionsvolumen von 750 kCHF (wobei der Solartechnikteil lediglich die Hälfte betrug und der Rest sich auf Statik, zusätzliche bauliche Vorkehrungen und Integration in die Energieversorgung verteilte) jährlich 30'000 Liter Heizöl substituiert. Ohne starke Förderung seitens BFE und Kanton Jura wäre das Projekt nicht realisierbar gewesen. Das Projekt eignet sich hervorragend als Referenz.
Es wäre wünschenswert ein Nachfolgeprojekt im Ausland, im Sonnengürtel der Erde, realisieren zu können, damit dem heutigen erfolgreichen Export von Tête de Moine auch der Export der angewendeten Technologie für Solarthermie folgen könnte.