Résumé des résultats (Abstract)
(Allemand)
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Das vorliegende Projekt umfasste zwei Studien. In der 1. Studie wurde die gesamte vorhandene Literatur über die Effekte eines spezifischen Atmungsmuskeltrainings auf die körperliche Leistungsfähigkeit gesamthaft analysiert, um herauszuschälen, welche Trainingsformen allenfalls für welche Sportarten und welche Leistungsdauern am effizientesten sind. Die 2. Studie untersuchte gezielt die Ermüdung der Atmungsmuskulatur von Rad- und Lauf-Athleten in zwei wettkampfähnlichen Maximaltests, d.h. die Probanden konnten die Intensität jederzeit selbst bestimmen (15min, 30min time trial Dauer). Ziel war, zu evaluieren, ob unter diesen ‘self-paced’ Bedingungen gleiche Ermüdungsniveaus auftreten, wie in den normalerweise für diese Messungen verwendeten Labortests, bei welchen eine gegebene Leistung während maximaler Zeit aufrechterhalten werden muss. Die 1. Studie zeigte, anhand der Analyse von 46 Originalstudien, dass alle Probanden von Atmungstraining profitierten, wobei der Leistungszuwachs grösser ist bei Leuten mit geringerer Fitness (6.0% pro 10 ml·kg-1·min-1 kleinerem VO2,max), dass Verbesserungen nicht unterschiedlich sind zwischen traditionellem inspiratorischem Widerstands-/Threshold-, also eher kraftorientiertem Training und Hyperpnoe-, also ausdauerorientiertem Training, während eine Kombination von in- und exspiratorischem Widerstandstraining möglicherweise Vorteile bieten könnte. Es zeigte sich auch, dass die Verbesserungen grösser sind in längerdauernden Leistungen und dass traditionelle Stufentests nicht geeignet sind, um Leistungsverbesserungen nachzuweisen. Es wurde kein Unterschied der Wirksamkeit zwischen den Sportarten Laufen, Radfahren, Rudern und Schwimmen gefunden. Resultate der 2. Studie werden eingefügt, sobald die wissenschaftliche Publikation online verfügbar sein wird.
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