En-tête de navigationNavigation principaleSuiviFiche


Unité de recherche
OFEV
Numéro de projet
8T20/12.0048.KP
Titre du projet
WIN4

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
Mots-clé
Anzeigen
-
-
-
Description succincte
Anzeigen
-
-
-
Objectifs du projet
Anzeigen
-
-
-
Mise en oeuvre et application
Anzeigen
-
-
-

Textes saisis


CatégorieTexte
Mots-clé
(Allemand)
stofflich-ökologisch-ökonomisch-technischen Winwin-Potenziale in der Landwirtschaft
Description succincte
(Allemand)
Die Idee Win4 beinhaltet, dass mittels überbetrieblicher Landnutzung in der Landwirtschaft die vier Nachhaltigkeitsdimensionen Ökonomie, Soziales, Stoffflüsse und Biodiversität gleichzeitig optimiertwerden können. Durch die Vergrösserung der landwirtschaftlichen Nutzfläche entsteht die Möglichkeit von Skaleneffekten und Effizienzsteigerung. Auf diese Weise können auf den Betrieben bessereökonomische Ergebnisse erzielt werden. Die soziale Nachhaltigkeit der Betriebsleiter und Betriebsleiterfamilien wird z.B. durch freigesetzte Arbeitszeit, ein geringeres Betriebsrisiko und einhöheres Einkommen verbessert. Durch eine flexiblere Flächeneinteilung können Standorteigenschaften bei der Bewirtschaftung besser berücksichtigt werden und nehmen die Stoffverlusteab. Die Vernetzung ökologischer Ausgleichsflächen von guter Qualität fördert die Diversität von Pflanzen- und Tierarten.
Objectifs du projet
(Allemand)
Die stofflich-ökologisch-ökonomisch-technischen Winwin-Potenziale sollen konkret in Tänikon (Agroscope ART) zur Umsetzung des win4-Konzepts auf den gesamten 106 Hektaren der Anstalt getestet werden. Dies ist wissenschaftlich zu begleiten und in Bildung und Beratung als Demonstrationsobjekt zu nutzen.
Mise en oeuvre et application
(Allemand)

Eine gesamtbetrieblich orientierte, auf Synergien ausgerichtete Beratung von 25 Landwirtschaftsbetrieben zeigte, dass mit geringem Aufwand weitgehende, zugleich ökologische wie ökonomische, Verbesserungen auf Landwirtschaftsbetrieben möglich sind. Dabei erwiesen sich Ökologie und Ökonomie nicht als Gegensätze, sondern zeigten ein hohes Synergiepotenzial. Deutlich höhere Einkommen ergeben sich weniger aus einer optimierten Beteiligung an den agrarpolitischen Anreizprogrammen, sondern stärker aus der Optimierung der standortangepassten Landnutzung  und den sich daraus ergebenden deutlich reduzierten Kosten. Eine Beratung, die auf diesen Erfahrungen aufbaut, könnte eine Schlüsselrolle spielten um die Schweizer Landwirtschaft in Richtung erhöhter Nachhaltigkeit und verbesserter Wirtschaftlichkeit weiterzuentwickeln.