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Unité de recherche
ARE
Numéro de projet
11012
Titre du projet
Projekt Siedlung und Verkehr: AP11: Räumliche Verteilung höherer Bevölkerungsszenarien

Textes relatifs à ce projet

 AllemandFrançaisItalienAnglais
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Description succincte
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Objectifs du projet
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Résumé des résultats (Abstract)
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Mise en oeuvre et application
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CatégorieTexte
Mots-clé
(Allemand)
Projekt Siedlung und Verkehr: AP11: Räumliche Verteilung höherer Bevölkerungsszenarien

Fahrländer Partner AG, Zürich
Description succincte
(Allemand)

Am 21. Januar 2010 hat der Bundesrat entschieden, dass er die Landschaftsinitiative «Raum für Mensch und Natur» ablehnt. Das berechtigte Anliegen der Initiative, die Zersiedelung zu stoppen und die Landschaft besser zu schützen, will er mit einer Teilrevision des Raumplanungsgesetzes erfüllen. Der indirekte Gegenvorschlag zur Landschaftsinitiative beschränkt sich auf den Themenbereich „Sied­lungsentwicklung“. Weitere revisionsbedürftige Bereiche werden in einer zweiten Etappe angegangen.

Zudem laufen die Arbeiten am Raumkonzept Schweiz (RKCH). Mit dem RKCH soll ein ge­meinsames Engagement von Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden für eine nachhaltige Raum­entwicklung der Schweiz sichergestellt werden. Es löst die in die Jahre gekommenen „Grundzüge der Raumordnung Schweiz“ (GRO-CH) ab. Am 21. Januar 2011 wurde die Vernehmlassung zum «RKCH Schweiz» im Rahmen einer Medien­konferenz eröffnet. Als wichtige Massnahme zur Umsetzung des RKCH wird die Überarbeitung des Sachplans Verkehr, Teil Programm aus dem Jahre 2006 im Jahr 2011 in Angriff genommen. Ein weiterer Konkretisierungsschritt des RKCH stellt das vom ARE im ersten Semester 2010 lancierte Projekt Abstimmung Siedlung und Verkehr dar. 

Die erste Phase 2010 des Projektes  Abstimmung Siedlung und Verkehr wurde im Mai 2010 gestartet. Das Projekt setzt einerseits am RKCH  an und konkretisiert die­ses. Es soll aber auch zeitgerecht Grundlagen für die Vorlage zur Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur FABI, sowie zur neuen Energiestrategie des Bundesrates liefern.  Demzufolge ist das Projekt „Abstimmung Siedlung und Verkehr“ auf die Terminpläne der entsprechenden Botschaft auszurichten. 

Das Projekt wird auf verschiedenen Stufen ARE-intern sowie durch die mit-interessierten UVEK-Ämter begleitet. Im Sommer 2010 wurden verschiedene Mandate vergeben. Die drei Arbeitspakete umfassten eine räumlich aggregierte Sicht der Siedlungsentwicklung (Bevölkerung und Arbeitsplätze), die Messung des Ein­flusses der Siedlungs- auf Verkehrsentwicklung und eine Analyse des Einflusses des Verkehrsangebots auf die Verkehrsentwick­lung. 

Das Ziel des ARE ist nun, diese in 2010 gewonnenen Erkenntnisse in einer zweiten Phase mit den neuen Bevölkerungsszenarien (BFS 2010) 2011 zu vertiefen.

Objectifs du projet
(Allemand)

Ziel des vorliegenden Auftrages ist es, die räumliche Verteilung höherer Bevölkerungsszenarien zu ermitteln. Diese müssen räumlich so detailliert aufgelöst sein, so dass die resultierenden Daten u. a. auch für Abschätzungen mit dem VM-UVEK, wie auch für weitere räumliche Analysen verwendbar sind.  

Folgende zwei Fragestellung stehen im Vordergrund:  

1.    Wie können die Bevölkerung, die Arbeitsplätze und Beschäftigten, sowie die entsprechend vorhandenen Mobilitätswerkzeuge aufgrund der beiden Bevölkerungsszenarien BFS-2010-A (mittel) und BFS-2010-B (hoch) für das Jahr 2030 regionalisiert auf die Verkehrsmodellzonen verteilt werden?

 

2.    Das BFS hat bei der Erstellung ihrer Bevölkerungsszenarien vertiefte Überlegungen bezüglich zahlreicher Einflussgrössen angestellt und entsprechende Annahmen getroffen[1]. Wie und inwiefern lassen sich im Szenario „hoch“ die durch das verstärkte Wachstum sich ergebende Besonderheiten bezüglich Soziostruktur und Demographie quantifizieren und räumlich zuordnen?


 

[1] Siehe dazu Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung der Schweiz 2010–2060, Neuchâtel, 2010. Es werden darin z.B. die Entwicklungen folgender Einflussgrössen dargestellt: Wanderungssaldo der EWR-Staatsangehörigen, Wanderungssaldo der Nicht-EWR-Staatsangehörigen etc.

Résumé des résultats (Abstract)
(Allemand)
Das Projekt steht im Kontext zu weiteren Arbeitspaketen im Rahmen von Siedlung und Verkehr zur Ergründung zukünftiger Verkehrsentwicklungen und der Auswirkungen fiskalischer Massnahmen im Strassen- und Schienenverkehr und baut insbesondere auf AP 2 Siedlungsentwicklung der ersten Phase 2010 auf. Es geht nun darum, die räumliche Verteilung einer im Vergleich zu den BFS Szenarien 2005 (siehe AP 2, Phase 2010) deutlich dynamischeren Bevölkerungsentwicklungauf der Basis der BFS-Szenarien 2010 vorzunehmen.
Als Grundlage für die Modellierung der Bevölkerungs- und Arbeitsplatzverteilung in der Schweiz dient das Prospektivmodell von Fahrländer Partner. Dabei handelt es sich um ein Modell, das ausgehend von den kantonalen Bevölkerungsperspektiven des BFS bzw. dem daraus abgeleiteten Bevölkerungswachstum auf Ebene Gemeindetyp Aussagen zur kleinräumigen Entwicklung der Bevölkerung und der Arbeitsplätze zulässt.
Im Szenario Mittel steigt die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz bis ins Jahr 2030 um 1.28 Mio. Personen. Dies entspricht einem Wachstum von rund 17% gegenüber dem Jahr 2005. Dabei dürften insbesondere die Westschweiz und das Wallis, der Grossraum Zürich/Aargau sowie Teile der Zentralschweiz und des Tessins ein überdurchschnittliches Wachstum aufweisen. In den übrigen Landesteilen ist bestenfalls von einem moderaten Wachstum auszugehen. Gleichzeitig steigt die Zahl der Erwerbstätigen und der Beschäftigten deutlich langsamer als die Gesamtbevölkerung. Gemäss dem Szenario Hoch wird die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz bis ins Jahr 2030 um über 2 Mio. Personen auf rund 9.5 Mio. Personen ansteigen. Auf räumlicher Ebene ergeben sich gegenüber dem Szenario Mittel keine massgeblichen Veränderungen: Auch im Szenario Hoch sind es die westschweizer Kantone Waadt und Fribourg, die das höchste Wachstum aufweisen, gefolgt von den Kantonen Aargau und Thurgau. Ein überdurchschnittlich starker Anstieg des Bevölkerungswachstums gegenüber dem Szenario Mittel ist in den wirtschaftlichen Zentren Genf, Zürich und Basel-Stadt sowie im Kanton Zug zu erwarten. Aufgrund der Alterung der Bevölkerung ist die Erwerbsquote im Szenario Hoch ebenfalls rückläufig, der Rückgang fällt aber moderater aus als im Szenario Mittel.
Mise en oeuvre et application
(Allemand)
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