Nach der Schliessung der Firma Borregaard (im Jahre 2008) und dem gescheiterten Ansiedelungsprojekt für ein Holzverarbeitungszentrum (im Jahre 2009) steht im Osten der Stadt Solothurn ein grosses Areal zur Disposition. Das Gebiet kann für den Kanton wie auch für den Bund strategische Bedeutung erlangen, indem es zu einem wettbewerbsfähigen Angebot von Grundstücken für grössere Bauvorhaben der Wirtschaft beiträgt.
Der Kanton Solothurn und die beiden Gemeinden Riedholz und Luterbach führen gemeinsam mit den Grundeigentümern auf dem Areal Borregard/Schilliger/Adisca eine Testplanung durch. Der Planungsperimeter umfasst über 100 Hektaren. Das Gebiet soll einer neuen, noch näher zu definierenden Nutzung zugeführt werden. Es handelt sich um eine in diesem Ausmass und in dieser Komplexität ausserordentliche planerische Herausforderung.
Für die Aufarbeitung und Publikation von im Verfahren gewonnenen wichtigen Erkenntnissen entstehen Mehraufwendungen, die über den eigentlichen Rahmen einer Dokumentation einer Testplanung hinausgehen. Damit die Erfahrungen auch für die Bearbeitung von künftigen Fällen zugänglich gemacht werden können, ist das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) bereit, diesbezügliche Mehrkosten im Umfang von CHF 20'000.- zu übernehmen und die Summe für das Jahr 2011 bereitzustellen.