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Forschungsstelle
ARE
Projektnummer
11008
Projekttitel
Monitoring Bauen ausserhalb der Bauzonen - Standbericht 2011

Texte zu diesem Projekt

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Schlüsselwörter
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Kurzbeschreibung
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Projektziele
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Abstract
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Umsetzung und Anwendungen
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)

Monitoring Bauen ausserhalb der Bauzonen - Standbericht 2011

 
HORNUNG Wirtschafts- und Sozialstudien, Bern
IC Infraconsult AG, Bern
Kurzbeschreibung
(Deutsch)

Um ein regelmässiges Monitoring gemäss RPV Art. 45 zu etablieren, wertet das ARE laufend  verschiedene Grundlagen aus, die dem Zweck dienen, quantitative Aussagen zur räumlichen Entwicklung und spezifisch zur Bautätigkeit ausserhalb der Bauzonen machen zu können.

Aktuelle politische Fragen zum Thema der Zersiedelung oder auch im Kontext der Landschaftsinitiative / Revision RPG bedingen, dass das ARE für die politische Kommunikation über die aktuellsten Grundlagen verfügt. Kenntnisse über die räumliche Entwicklung ausserhalb der Bauzonen der letzten Jahre sind in diesem Zusammenhang von grossem Interesse.

Die Zeitreihen der statistischen Kennzahlen und Analysen sind deshalb weiterzuführen. Der dem vorliegenden Vertrag zugrundeliegende Auftrag soll eine aktuelle, umfassende Übersicht zum Stand und zu den Entwicklungen ausserhalb der Bauzonen erarbeiten.

Daher sind nebst den offiziellen Zahlen der Gebäude- und Wohnungsstatistik auch Auswertungen der Gebäude ohne Wohnnutzung (die im eidg. Gebäude- und Wohnungsregister GWR heute noch nicht enthalten sind) Bestandteil des externen Auftrags. Dazu müssen alternative Quellen herangezogen werden wie etwa die VECTOR25-Landeskartendaten. Der Einbezug von Zahlen und Auswertungen der Arealstatistik sowie aus landwirtschaftlichen Statistiken ist ebenfalls vorgesehen. Insbesondere soll soweit möglich versucht werden, bei den Wohngebäuden ausserhalb der Bauzonen zu eruieren, ob diese landwirtschaftlich genutzt werden.

Projektziele
(Deutsch)

Der Auftrag soll eine umfassendere und gesamtheitliche Auslegeordnung der räumlichen Entwicklungen ausserhalb der Bauzonen vornehmen. Die vorhandenen statistischen Zeitreihen zu den Kernziffern und Analysen zu den Bauten ausserhalb der Bauzonen sollen nachgeführt und aktualisiert werden.


Folgende Inhalte und Fragestellungen stehen im Vordergrund:

-          Anzahl und Anteil der i/aBZ liegenden Gebäude (mit und ohne Wohnnutzung) und Wohnungen; aktuellster Stand 2010

-          Veränderung der Zahl der Wohngebäude und Wohnungen 2000-2010 i/aBZ

-          Renovationstätigkeit und Alter sowie Nutzungsart (landwirtschaftlich/nichtlandwirtschaftlich) der Wohngebäude aBZ (2010)

-          Räumliche Verteilung des Bestands / der Entwicklung aBZ (mindestens nach Raumtypen ARE); 2000-2010

-          Bevölkerungsentwicklung i/aBZ 1990-2000(-2010)

-          Veränderung der Bodennutzung i/aBZ 1983-1995(-2007)

 

Fragen zur Datenqualität müssen wie üblich beantwortet werden. Die Auswertungen sollen gesamtschweizerisch aber auch nach Gemeindetypologie ARE durchgeführt werden. Eine weitere Regionalisierung ist zu prüfen und in Absprache mit dem Auftraggeber vorzunehmen.

 

Explizit nicht Bestandteil der Analysen bilden Auswertungen zu den Bewilligungstatbeständen. Hierfür fehlen nach heutigem Wissensstand noch die verlässlichen statistischen Grundlagen.

Abstract
(Deutsch)
Das ARE soll gemäss RPV Art. 45 laufend im Rahmen der Raumbeobachtung die Entwicklung des Bauens ausserhalb der Bauzonen analysieren. Auf der Basis des Gebäude- und Wohnungsregisters des BFS sowie weiterer statistischer Grundlagen hat das ARE eine Auswertung zum Bestand und zur Entwicklung der Gebäude mit Wohnnutzung ausserhalb der Bauzonen durchgeführt. Es sollten insbesondere Aussagen zur Zahl der bestehenden und neu erbauten Wohngebäude ausserhalb der Bauzonen gemacht werden können. Auch sollten soweit möglich Gebäude ohne Wohnnutzung erfasst werden. Die Analyse zeigt, dass rund ein Viertel aller Gebäude der Schweiz sowie rund 7 Prozent aller Wohnungen ausserhalb der Bauzonen liegen. Zum Vergleich: Innerhalb der Bauzonen leben etwa 88 Prozent der Bevölkerung. Zur Entwicklung seit 2000 sind Aussagen nur eingeschränkt möglich. So sind zum Beispiel von den genannten 191 000 Gebäuden mit Wohnnutzung rund 5 000 in den Jahren 2001-2010 erstellt worden. Es ist somit ausserhalb der Bauzonen von einer mittleren jährlichen Bautätigkeit von schweizweit rund 500 Gebäuden mit Wohnnutzung (und rund 700 Wohnungen) auszugehen.
Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
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