In einer zunehmend globalisierten Welt bestimmt die Erreichbarkeit eines Standortes wesentlich, in welchem Umfang die entsprechende Region am wirtschaftlichen Wachstumsprozess teilhaben kann. In der Diskussion um Standortfaktoren ist Erreichbarkeit deshalb ein relevantes Thema. Für international tätige Unternehmungen und Institutionen spielt der Zugang zu Beschaffungs- und Absatzmärkten eine zentrale Rolle. Die schnelle Überwindung von Distanzen hilft, Marktgelegenheiten wahrzunehmen. Potentielle Märkte sowohl in Bezug auf mögliche Nachfrager als auch hinsichtlich der dort angebotenen Vorleistungen sind umso interessanter, je wirtschaftlich bedeutender und je besser zugänglich sie sind.
Die auf den bisherigen Arbeiten aufbauende Projektphase V hat ein Update der Erreichbarkeitsindikatoren sowie Weiterentwicklungen der Modelle in folgenden Bereichen ermöglicht:
· Globales und kontinentales Modell: Für das globale und kontinentale Erreichbarkeitsmodell wurde ein Update mittels Flugplänen November 2010 gerechnet.
· Regionale Erreichbarkeit Schweiz: Die regionale Erreichbarkeit für die Schweizer Gemeinden und Regionen wurde sowohl für den motorisierten Individualverkehr wie auch öffentlichen Verkehr auf den Stand 2012 aktualisiert.
· Weiterentwicklung der BAKBASEL Erreichbarkeitsmodelle: Bei der Berechnung der regionalen Erreichbarkeit im ÖV wurden neu die Frequenzen mitberücksichtigt. Zudem wurde für eine detailliere Analyse der regionalen Erreichbarkeit in der trinationalen Agglomeration Basel auch Teile des grenznahen Auslands gemeindescharf erfasst.