In den Jahren 2001 – 2006 wurde unter Federführung des ARE und in Zusammenarbeit mit den betroffenen Bundesstellen (ASTRA, BAV, BAFU und BAZL) das Projekt EIT – Effets Infrastructures Transports, Räumliche Auswirkungen von Verkehrsinfrastrukturen – realisiert.[1] Das Projekt beinhaltete in einem ersten Schritt die Erarbeitung einer Methodik zur Analyse der räumlichen Auswirkungen von Verkehrsinfrastrukturen und in einem zweiten Schritt die Erarbeitung von 4 Fallstudien (S-Bahn Zürich, Magadino-Ebene, Vereina-Tunnel und Tunnel Vue des Alpes). Die vier Infrastrukturen wurden nach Vorgaben der Methodik analysiert und beurteilt. Hintergrund für die Lancierung des Projekts war die Feststellung, dass bislang die prognostizierten Auswirkungen von Verkehrsinfrastrukturen nur selten mit den nach der Realisierung effektiv festgestellten räumlichen und verkehrlichen Auswirkungen verglichen worden waren. Mit dem Projekt sollte ein Beitrag dazu geleistet werden, die festgestellte Lücke zu schliessen.
Mit der Studie zu den räumlichen und verkehrlichen Auswirkungen des Lötschberg-Basistunnels soll die geleistete Vorarbeit für ein weiteres Anwendungsbeispiel nutzbar gemacht werden. Neben den projektbezogenen Aussagen geht es dabei auch darum, die im Rahmen des Gesamtprojekts sowohl bezüglich Methodik als auch bezüglich der materiellen Erkenntnisse gemachten Aussagen aufgrund einer neuen Fallstudie zu reflektieren.