ServicenavigationHauptnavigationTrailKarteikarten


Forschungsstelle
EBG
Projektnummer
303-11-01
Projekttitel
Studie zu Kosten häuslicher Gewalt

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
Anzeigen
-
-
-
Kurzbeschreibung
Anzeigen
-
-
-
Projektziele
Anzeigen
-
-
-
Abstract
Anzeigen
-
-
-
Umsetzung und Anwendungen
Anzeigen
-
-
-
Publikationssprachen
Anzeigen
-
-
-

Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)

Gewalt Haus Kosten

Kurzbeschreibung
(Deutsch)
Der Bericht des Bundesrates vom 13. Mai 2009 sieht in seinem Massnahmenplan eine Studie zu den Kosten von Gewalt in Paarbeziehungen vor. Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann EBG (Fachbereich Häusliche Gewalt) ist mit der Erstellung dieser Studie betraut.
Projektziele
(Deutsch)
Ziel ist es, die Kosten zu erheben, welche die Gesellschaft als Folge von Gewalt in Paarbeziehungen zu tragen hat und damit einen wichtigen Beitrag zur politischen Entscheidfindung bezüglich des Einsatzes öffentlicher Mittel für Präventions- und Interventionsmassnahmen zu liefern.
Abstract
(Deutsch)
Die Studie zeigt auf, welche Kosten der Gesellschaft aus Gewalt in Paarbeziehungen entstehen und in wie vielen verschiedenen Bereichen diese anfallen. Es sind dies Kosten bei Polizei und Justiz, bei Unterstützungsangeboten für Opfer und Tatpersonen, Kosten von Fach- und Koordinationsstellen, Kosten im Gesundheitswesen und Produktivitätsverluste infolge Krankheit, Invalidität und Tod. Insgesamt belaufen sich die tangiblen Kosten für Gewalt in Paarbeziehungen auf rund 164 Mio. CHF pro Jahr. Dabei handelt es sich um die untere Grenze der geschätzten Kosten. Sie basieren auf den im internationalen Vergleich relativ tiefen Prävalenzraten aus Schweizer Studien. Werden als Berechnungsgrundlagen höhere, auf ausländischen Studien basierende Raten angenommen, belaufen sich die gesamten tangiblen Kosten auf rund 287 Mio. CHF pro Jahr. Zu beachten ist weiter, dass diese Berechnungen nicht alle Kostenbereiche enthalten: Aufgrund fehlender Datengrundlagen können für gewichtige Bereiche wie Zivilverfahren, Kindes- und Erwachsenenschutz, Unterstützungsangebote für mitbetroffene Kinder und Gesundheitskosten von mitbetroffenen Kindern sowie für die psychischen Gesundheitskosten von Männern keine Kosten ausgewiesen werden.
Zugehörige Dokumente
Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
Auf Basis der detaillierten Abklärungen zur Datenlage wurden Empfehlungen in Hinblick auf die Verbesserung der Datensituation zur Thematik der Gewalt in Paarbeziehungen zu Handen der verschiedenen Themen- und Kostenbereiche formuliert (Prävalenz, Polizei, Justiz, Kindes- und Erwachsenenschutz, Beratungsangebote für betroffene Personen und Opferhilfestatistik, Gesundheitskosten, Unterstützungsangebote und medizinische Behandlung von Kindern, Sozialtransfers). Diese sind detailliert im Forschungsbericht aufgeführt.
Publikationssprachen
(Deutsch)
D / F