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Unité de recherche
OFL
Numéro de projet
F-8774
Titre du projet
Wohnbaugesnossenschaften in der Stadt Biel

Textes relatifs à ce projet

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Mots-clé
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Description succincte
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Méthodes
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Objectifs du projet
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Résumé des résultats (Abstract)
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CatégorieTexte
Mots-clé
(Allemand)

Gemeinnützige Wohnbaugenossenschaften

Nutzen und Leistungen von Wohnbaugenossenschaften

Description succincte
(Allemand)

In der Stadt Biel ist ein überdurchschnittlich hoher Anteil der Wohnungen im Besitz von (gemeinnützigen) Wohnbaugenossenschaften. Zurzeit stehen die ersten Baurechtsverträge zur Erneuerung an. Gleichzeitig ist das Interesse an einer Zusammenarbeit zwischen den Wohnbaugenossenschaften am Wachsen. Vor diesem Hintergrund besteht das Interesse mehr über Nutzen und Leistungen der Tätigkeit von gemeinnützigen Wohnbauträgern zu erfahren.

Méthodes
(Allemand)

Literaturrecherchen und Befragung durch Fragebogen

Objectifs du projet
(Allemand)

Die Studie soll nicht nur Entscheidgrundlagen für die aktuelle Erneuerung der Baurechtsverträge, sondern generell für die Zusammenarbeit mit der Stadt erarbeitet  werden. Das BWO will die Erkenntnisse auch anderen Städten und Regionen zur Verfügung stellen.

Résumé des résultats (Abstract)
(Allemand)

 

Strukturmerkmale: Die grosse Mehrheit der Wohnbauqenossenschaften mit Sitz in der Stadt Biej (inkl. Nidau) wurde in den 40er Jahren gegründet. Die befragten Wohnbaugenossenschaften in Biel sind mit einem durchschnittlichen Bestand von 194 Wohnungen pro Organisation im Vergleich zu den Genossenschaften der übrigen Schweiz überdurchschnittlich gross. Die Belegung der Genossenschaftswohnungen ist mit 1,95 Personen pro Wohnung unter Berücksichtigung der kleineren Wohnungsgrösse (bzgl. Anzahl Zimmer und Fläche) überdurchschnittlich. Die Bewohnerschaft der Genossenschaften ist im Durchschnitt etwas älter als die Wohnbevölkerung der Stadt Biel. Rund 80 Prozent der En/vachsenen in den Genossenschaftswohnungen sind auch Mitglied der jeweiligen Genossenschaft.

Führungsorganisation: Die Vorstandsmitglieder der Wohnbaugenossenschaften in Biel leisten ehrenamtlich oder geringfügig bezahlte Arbeit im Umfang eines 60ProzentPensums (Durchschnitt pro Genossenschaft) und helfen so, die Verwaltungskosten für die Genossenschaftswohnungen tief zu halten. Ein Viertel der Genossenschaften hat eine Geschäftsleitung mit einem durchschnittlichen Beschäftigungsgrad von knapp 100Prozent angestellt. Gut zwei Drittel der Genossenschaften delegieren Aufgaben wie die Liegenschaftsbuchhaltung an Drittparteien.

Mietpreise: Die Nettomiete liegt in den Genossenschaftswohnungen rund 26 Prozent unter den Durchschnittsmieten in der Stadt Biel. In diesem Mietpreisvergleich werden allfällige preisrelevante Qualitätsunterschiede in Bezug auf das Alter, die Ausstattung und die Fläche der Wohnungen vernachlässigt. Die Mietpreise der Genossenschaftswohnungen unterscheiden sich sowohl nach Lage (Quartier) als auch nach Alter. Die 3bis 4.5Zimmerwohnungen im Quartier Löhre sind im Durchschnitt am billigsten, die Genossenschaftswohnungen im Quartier MadretschRied am teuersten. In Bezug auf das Alter der Wohnungen ist der grösste Preisunterschied zwischen Wohnungen, die nach 1986 gebaut wurden, und älteren Wohnungen auszumachen,