In der Verkehrsmodellierung im UVEK wurden im Jahr 2011 folgende Projekte abgeschlossen:
Programmoptimierung des Güterverkehrsmodells
Das bestehende nationale Güterverkehrsmodell (NGVM) wurde an die neue Softwareumgebung angepasst. Es wird neuerdings das interne EVA in VISUM verwendet und einige Prozesse wurden parallelisiert, um die Rechenzeiten zu reduzieren.
Ergänzungen Güterverkehr Strasse + Spitzenstunden ÖV 2005 / 2030
Für den durchschnittlichen Werktagsverkehr (DWV) sowie die Abend- (ASP) und Morgenspitzenstunde (MSP) wurden im Nationalen Personenverkehrsmodell des UVEK auf der Strasse für den Basiszustand 2005 die Verkehrsbelastungen für den Lieferwagenverkehr, den Lastwagen und den Last-/Sattelzüge hinterlegt. Als Grundlage dienten die mit dem Nationalen Güterverkehrsmodell berechneten Verkehrsbelastungen, die an die verfügbaren Zähldaten angepasst wurden. Basierend auf diesen Ergebnissen wurden die Belastungswerte für den Prognosezustand 2030 für den DWV, die ASP und die MSP hochgerechnet.
Für den öffentlichen Verkehr wurden die Morgen- und Abendspitzenmodelle für den Basiszustand 2005 und den Referenzzustand 2030 erstellt.
Stated Preference Befragung zum Verkehrsverhalten 2010
Es wurde eine Stated Preference Befragung zum Verkehrsverhalten 2010 konzipiert und parallel zum Mikrozensus Mobilität und Verkehr 2010 durchgeführt. Sie spiegelt bezüglich der Wegecharakteristik (Verkehrsmittel, Zweck und Länge) sowie räumlichen und soziodemographischen Merkmalen der Befragten, die Stichprobe des Mikrozensus repräsentativ wieder.
Machbarkeits- und Umsetzungskonzept Zonen und Netze
Es wurde eine Machbarkeitsstude und ein Umsetzungskonzept für die Netz- und Zonenstruktur des Nationalen Personenverkehrsmodells erstellt. Als Fallbeispiel dient die Agglomeration Bern, da dort zu Vergleichszwecken auf kantonaler Ebene ein detailliertes Netz auf der Grundlage des TeleAtlas-Netzes zur Verfügung steht. In einem separaten Arbeitspaket wurde das TeleAtlas-Netz für die gesamte Schweiz mit der Anzahl Fahrspuren auf der Grundlage der kantonalen Verkehrsmodelle und weiterer verfügbarer Unterlagen ergänzt.
Machbarkeitsstudie Aussenverkehr Personen- und Güterverkehr
Für den Personen- und Güterverkehr wurden jeweils Vorgehenskonzepte zur Aufbereitung des Aussenverkehrs auf der Strasse und der Schiene erarbeitet und dokumentiert.
Laufende Projekte
Das Projekt Referenzzustand 2030+ und die Erstellung von Belastungskarten für den durchschnittlichen Tagesverkehr (DTV) wird erst in 2012 abgeschlossen sein.