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Forschungsstelle
ARE
Projektnummer
01004
Projekttitel
Coûts sociaux et coûts externes des accidents de la circulation en Suisse pour l'année 1998

Texte zu diesem Projekt

 DeutschFranzösischItalienischEnglisch
Schlüsselwörter
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Projektziele
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Abstract
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Umsetzung und Anwendungen
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Erfasste Texte


KategorieText
Schlüsselwörter
(Deutsch)
Soziale und externe Unfallkosten in der Schweiz 1998
Strassenverkehr / Schienenverkehr
Schlüsselwörter
(Französisch)
Coûts sociaux
Coûts externes
accidents circulation suisse
route / rail
Kurzbeschreibung
(Französisch)
Depuis le début des années nonante, la Division Coordination des transports (autrefois « Service d'étude des transports » ou SET) de l'Office fédéral du développement territorial procède au calcul des coûts externes liés au transport routier et ferroviaire en Suisse.
Par le contrat SET no 186, il a mandaté le bureau d'étude Ecoplan d'évaluer les coûts sociaux et coûts externes des accidents de la route et du rail en Suisse pour l'année 1988. Les résultats obtenus ont été présentés dans un rapport final intitulé « Soziale Kosten von Verkehrsunfällen in der Schweiz » paru en avril 1991.

Les travaux effectués par Ecoplan dans le cadre de ce mandat ont servi de base pour la publication bisannuelle par voie de communiqués de presse « Coût social des accidents de la circulation » de l'OFS.

Une mise à jour des données a eu lieu pour l'année 1993. Les montants actualisés ont été publiés dans la feuille d'information GVF-News no 36 datée du 22 juillet 1996.

Une actualisation des coûts sociaux et des coûts externes des accidents de la route et du rail en Suisse est nécessaire pour l'année 1998. Il s'agit d'une révision complète du modèle de calcul impliquant l'examen des sources statistiques à la base et des méthodes d'estimation. La méthodologie utilisée doit s'adapter à l'état actuel des connaissances scientifiques et techniques, de même qu'à la disponibilité des statistiques de base.

La question de l'intégration des coûts externes dans les comptes de transport (route, rail, air, navigation) est actuellement à l'étude au niveau européen dans le cadre du projet de recherche UNITE. Ecoplan y participe notamment comme responsable de l'évaluation des coûts des accidents pour l'étude pilote relative à la Suisse. Les travaux effectués serviront par la suite de base pour d'autres pays, permettant une meilleure coordination et comparaison au niveau international.
Projektziele
(Französisch)
L'objectif consiste à déterminer les coûts sociaux et les coûts externes relatifs à tous les accidents de la route et du rail qui ont eu lieu en Suisse durant l'année 1998 en intégrant les résultats des recherches les plus récentes sur le plan méthodologique dans ce domaine.

Les résultats obtenus serviront de base pour l'actualisation des publications de l'OFS sur le coût social des accidents de la circulation routière en Suisse.

Par ailleurs, les résultats obtenus seront pris en compte par le DETEC pour la fixation du montant de la redevance poids lourds liée aux prestations en 2005 et influenceront la façon de déterminer les coûts externes au niveau européen.
Abstract
(Deutsch)
Im Auftrag des ARE hat die Firma ECOPLAN die Kosten der Verkehrsunfälle in der Schweiz ermittelt. In die Untersuchung einbezogen sind alle Strassen- und Schienenverkehrsunfälle, welche sich im Referenzjahr 1998 in der Schweiz ereignet haben. Nicht ausgewertet sind die Unfallkosten des Flugverkehrs. Die neue Studie ermittelt zum einen die gesamtwirtschaftlichen (sozialen) Kosten der Verkehrsunfälle. Zum anderen wird der externe Kostenteil ausgewiesen, also diejenigen Kosten, welche nicht vom verursachenden Verkehr selbst bezahlt, sondern von Dritten bzw. der Allgemeinheit getragen werden müssen.
Ermittlung aller Unfallkosten …
Die Arbeit von ECOPLAN erfasst alle Kosten, welche sich als Folge eines Verkehrsunfalls ergeben. Dazu zählen insbesondere Kosten für die Heilung der Verunfallten, zur Wiederherstellung von Sachschäden, Polizei- und Rechtsfolgekosten sowie Kosten für vorübergehende oder dauerhafte Arbeitsausfälle. Die konkrete Ermittlung dieser Unfallkosten basiert auf den tatsächlich angefallenen Schadenskosten.
… inklusive einer umfassenden Kostenschätzung der immateriellen Schäden
Erstmals für die Schweiz werden mit dieser Studie bei den Unfallkosten auch Kosten für die immateriellen Schäden der Unfallopfer umfassend geschätzt. Dazu wurde ein sogenannter Zahlungsbereitschaftsansatz verwendet. Es handelt sich um eine Methode, welche mit Befragungen den Betrag zu ermitteln versucht, den Betroffene zur Verbesserung der Verkehrssicherheit bezahlen würden. Dieser Ansatz ist nach dem heutigen Stand der Wissenschaft internationaler Standard. Er wurde in der Schweiz beispielsweise zur Ermittlung der externen Gesundheitskosten verwendet. Die vorliegende Studie stützt sich auf Werte für die Zahlungsbereitschaft aus dem europäischen Forschungsprojekt UNITE ab, an welchem sich 18 Länder beteiligt haben und somit international gut eingebettet ist. Der Ansatz der Zahlungsbereitschaft wird von zahlreichen Fachleuten und Organisationen - darunter die WHO (Weltgesundheitsorganisation) und die CEMT (Europäische Verkehrsministerkonferenz) - empfohlen. Er dient auch seit Jahren in den USA, Grossbritannien und Schweden als Grundlage zur Berechnung von Unfallkosten.
Deutlich höhere Unfallkosten mit Einbezug der immateriellen Kosten

Die wichtigsten Resultate der Studie lassen sich wie folgt zusammenfassen:

Soziale Kosten: Die Unfallkosten des Strassenverkehrs verursachen beträchtlichen Schaden und hohe Kosten: Im Jahr 1998 forderte der Strassenverkehr in der Schweiz 100'977 Unfallopfer. Dies führte zu sozialen Kosten von insgesamt 12,25 Milliarden Franken. Im Schienenverkehr liegen die sozialen Kosten - bei 64 Unfallopfern im Jahr 1998 - deutlich tiefer und betragen 132 Millionen Franken.

Externe Kosten: Rund 12 Prozent der gesamten Unfallkosten oder 1.5 Milliarden Franken waren 1998 externe Kosten, d.h. wurden also nicht vom Verkehr selbst getragen. 99 Prozent dieser externen Kosten gehen zu Lasten des Strassenverkehrs.

Einfluss der immateriellen Kosten: Mit dem Einbezug der immateriellen Schäden erhöhen sich die gesamtwirtschaftlichen Unfallkosten signifikant. Während frühere Studien von jährlich rund 6.6 Milliarden ausgingen, führt die umfassende Berücksichtigung der immateriellen Kosten praktisch zu einer Verdoppelung dieser Werte. Im Vergleich zu den sozialen Kosten sind die Auswirkungen der immateriellen Kosten auf die Höhe der externen Kosten gering. Dies deshalb, weil der grösste Teil der immateriellen Kosten von den Verkehrsteilnehmenden selbst getragen wird.
Umsetzung und Anwendungen
(Deutsch)
Kein Eintrag.